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Camille Lambert
Selbstporträt von Camille Lambert

Camille Lambert (Camille-Nicolas Lambert) (Arlon, 1874Juvisy-sur-Orge (Frankreich), 10. September1964) war ein BelgierMaler.

Lebenszyklus

Er war Student an den Akademien von Lüttich und Antwerpen. Er wurde Zweiter im Wettbewerb Rom-Preis für Malerei 1898 und der dritte 1901 und 1904.

Er malte Porträts, Genreszenen und Seestücke. Er arbeitete in Öl und Aquarell, Lambert malte im postimpressionistischen Geist, manchmal in Richtung Luminismus. Seine Palette war bunt. Seine Themen sind leicht und unbeschwert.

Lambert wurde Mitglied der Künstlervereinigung „Arbeit“ und nahm an den Salons von „Labeur“ teil. Fellow-Mitglieder von „Labeur“ waren unter anderem: Richard Baseleer, Joseph Baudrienghien, J.Ernest Baümer (aus Deventer), Henri Binard, L.G. Cambier, André Collin, A. Cosyns, A. Daens, René de Baugnies, Jules De Bruycker, Alfred DelaunoisLéandre Grandmoulin, Victor Hageman, Jules Herbays, Jacques Madiol Jr., Marten Melsen, Jules MerckaertMaurice Nykerk, Auguste Oleffe, „Orpeus“, Henri Ottmann, Willem Paerels, Alexandre Robinson, Armand Rassenfosse, Ferdinand Schirren, Pol Stievenart, Louis Thevenet, Henri Thomas, Emile Thysebaert, Walter Vaes, Léon Vandenhouten, André Vanderstraeten, Eugene Van Mieghem, Georges Van Zevenberghen, Carl Werlemann und Adolphe Wolff. Sekretär war Sander Pierron, er war Mitglied des Cercle Artistique et Literaire de Bruxellesxauch wenn er schon in Frankreich lebte.

Vor dem Ersten Weltkrieg lebte Lambert am Boulevard de la Grande Ceinture 37 in Brüssel, später Avenue des Rogations 29 in Brüssel. In der Zwischenkriegszeit lebte er in Juvisy-sur-Orge, 18 Avenue Gounod. Er unterrichtete Zeichnen in der Grundschule und auch an der Sekundarschule Saint-Charles. 1954 schenkte er sein Haus der Gemeinde mit der ausdrücklichen Absicht, eine Kunstakademie zu beherbergen. Er starb 1964 nach einer langen, schweren Gehirnerkrankung.

Lambert war mit Amanda Laermans (1940) verheiratet. Beide sind in Juvisy begraben.

Ausstellungen

  • 1907: Salon 1907, Brüssel: „Karneval“, „Die Ziegelmacher“
  • 1913: Saal Forst, Antwerpen (Einzelausstellung)
  • 1920: Salle Äolian, Brüssel (Einzelausstellung)
  • 1921: „Exposition d'Art belge“ im Musée Galliera in Paris: „Episode der Schrecken der deutschen Besatzung“, „Dorffest“, „Triumphischer Einzug der königlichen Familie in Brüssel“
  • 2008: Ballina Arts Centre, Ballina (Irland): Retrospektive mit dem Titel „Ondes et miroirs“

Museen

  • Arlon
  • Lüttich
  • Ixelles
  • Berge
  • Gemeinde. Kollektion Juvisy s/Orge