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Labeur

Arbeit war eine Vereinigung bildender Künstler, die in Brüssel in den Jahren 1898-1907.

Der Verein wurde 1898 von einigen Künstlern gegründet, die aus der Gruppe kamen La Patte de Dindon. Ihr Hauptziel war es, eine jährliche Gruppenausstellung mit den Arbeiten der Mitglieder zu organisieren. Dazu konnten sie, wie einige andere Brüsseler Künstlervereinigungen, einige Räumlichkeiten des Museum of Modern Art (Musée Moderne) in Brüssel besuchen. Aus der recht heterogenen Gruppe geht hervor, dass Labeur kein wirklich klares Programm hatte. In diesem Kunstkreis praktizierten die Menschen nicht nur Malerei, sondern auch Bildhauerei und Musik. Auch Konzerte und Vorträge wurden organisiert.

Ihre Werke waren am Anfang traditionell, aber der Tenor der Gruppe entwickelte sich in eine progressivere Richtung. Später kam aus dieser Gruppe auch der Brabanter Fauvist vor dem.

  • 1. Salon: September 1898
  • 2. Salon: 1899
  • 3. Salon: 1900
  • 4. Salon: 1901
  • 5. Salon : 1902 : Musée Moderne, Brüssel
  • 6. Salon: Oktober 1903, Musée Moderne, Brüssel
  • 7. Salon: Oktober 1904, Musée Moderne, Brüssel

Mitglieder

Die meisten Mitglieder kamen aus Brüssel, mit Auguste Oleffe als führender Persönlichkeit.

Richard Baseleer, Alfred Bastien, Joseph Baudranghien, Ernst J. Bäumer, Henri Binard, Louis-Gustave Cambier, André Collin, Alberic Coppieters, Adhemar Cosyns, Antoine Daens, René de Baugnies, Jules De Bruycker, Alfred Delaunois, Leandre Grandmoulin, Victor Hageman, Jules Herbays, Benoni Lagye, Camille Lambert, L. Ledent, Louis Ludwig, Jacques Madiolo Jr., Marten Melsen, Jules Merckaert, Maurice Nykerk, Auguste Oleffe, ein Künstler, der unter dem Pseudonym „Orpheus“ arbeitete, Henri Ottmann, Willem Paerels, J. Potvin, Armand Rassenfosse, Alexandre Robinson, Ferdinand Schirren, Pierre Scoupreman, A. Seghers, Paul Stievenart, Louis Thevenet, oft fälschlicherweise Thévenet genannt, Henri Thomas, Emile Thysebaert, Medard Tytgat, Walter Vaes, Hubert Vandenbossche, Leon Vandenhouten, André Vanderstraeten, Eugene Van Mieghem, Georges Van Zevenberghen, Carl-F. Werlemann und Adolf Wolff.

Sekretärin war Sander Pierron.