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Carnuntum
carnuntum
carnuntum
Heidentor in Carnuntum
Carnuntum (Österreich)
carnuntum
Ort
Koordinaten48° 7′ N, 16° 52′ O
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carnuntum war die Hauptstadt der Römische ProvinzPannonien Superior. Es war der Donau, ca. 35 km östlich von heute Wien.

Geschichte

Der Name Carnuntum hat einen keltischen Hintergrund, aber der Ort wird erstmals im Jahr 6 n. Chr. erwähnt. ein römisches Heerlager wird errichtet. Um das Jahr 40 wird es hier XV. Legion lagerte. In der Nähe der Militärfestung entsteht eine Zivilstadt.

106, zur Zeit von Trajan, Carnuntum wird Hauptstadt der neu gegründeten Provinz Pannonien Superior und damit der Sitz eines Stadthalters. Von Hadrian der Platz in 124 bekommt den Status von Gemeinde (Municipium Aelium Carnuntum). Carnuntum ist auch ein wichtiger Hafen für die Donauflotte.

In den Jahren 171-173 war Carnuntum das Hauptquartier des Kaisers Marcus Aurelius während seines Krieges gegen die germanischen Stämme nördlich des Donau, die Teil der 'Zitronen', die nördliche Grenze der Römisches Reich. In Carnuntum schrieb er das dritte Buch der of stoisch Arbeit "Ta eis heauton".[1]

Der Stadthalter Septimius Severus wird 193 in Carnuntum von seinen Truppen zum Kaiser ausgerufen. Kurz darauf erhält die Stadt den Status einer Kolonie (Colonia Septimia Aurelia Antoniniana Carnuntum). Nun folgt eine Blütezeit, in der die Einwohnerzahl auf etwa 50.000 geschätzt wird.

Im Jahr 308 findet die Kaiserliche Konferenz von Carnuntum Platz zwischen Diokletian, Maximian und Galerius. Durch die administrative Neuordnung Diokletians verliert der Ort jedoch seinen Status als Provinzhauptstadt. Der Niedergang setzte später im vierten Jahrhundert ein. Um 430 ziehen sich die Römer aus Carnuntum zurück, woraufhin die Stadt von den Einwohnern verlassen wird.

Archäologischer Park Carnuntum

An der Stelle von Carnuntum entstand später kein bedeutender Ort, die Reste der Stadt liegen daher in einer offenen Landschaft zwischen Petronell-Carnuntum und Bad Deutsch-Altenburg, verteilt über eine Fläche von 10 km².

Bis weit ins 18. Jahrhundert wurde die Ruine als Steinbruch genutzt, erst nach 1850 begannen die Ausgrabungen und dauern bis heute an. 1904 wurde in Bad Deutsch-Altenburg die Museum Carnuntinum geöffnet. Ein großer Teil der Fläche wurde vom Staat gekauft und an die Archäologischer Park Carnuntum. Zu besichtigen sind neben dem Museum auch ein baufälliger Triumphbogen (de Heidentor), einschließlich der Überreste der Amphitheater und der Thermen.

Externe Links

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