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Kasolith ist ein ehemaliges Chemieunternehmen in Leeuwarden das als einer der ersten Niederländisch Unternehmen Kunststoffe wichtig Milchprodukte. Der Name Casolith ist eine Kontraktion von Fallein und galalith (griechisch für Milchstein).
Gründung und Wachstum
Der Grundstein für Casolith wurde 1920 gelegt, als der Käsehändler Pier Jans Talsma (1887) den Geschäftsinhalt des neu gegründeten Scheepstra Casein Works übernahm. In diesem Jahr begann das Unternehmen mit der Produktion von Galalith von Kasein für die Knopfindustrie in einem leerstehenden Geschäftshaus Hinter den Gerichten. Talsma rekrutierte zwei österreichische Chemiker, um Casolithplatten zu entwickeln. Der Rohstoff des Produkts, Kasein, war zu dieser Zeit in Leeuwarden weit verbreitet, u. a Frico und die angrenzende Fabrik Gluempf.
Der Name der Branche stand an erster Stelle Die niederländischen Kaseinwerke P.J. Talsma, 1927 wurde der Name geändert in Dutch Casolith arbeitet P.J. Talsma. 1930 ändert sich der Name erneut in NV Hollandse Casolith Werke.
Das Unternehmen entwickelte sich zu einem wichtigen Arbeitgeber in Leeuwarden. Die Produkte von Casolith wurden auf der ganzen Welt verkauft. Der wichtigste inländische Kunde war NV Niederländische Knopffabrik in Spakenburg, an dem das Unternehmen ebenfalls beteiligt war. In dem die fünfziger Jahrhunderts wurde die Produktion von Knöpfen auf buttons Polyester als Rohstoff. So wurde 1961 zögerlich mit dem Verkauf von Polyesterharz begonnen und Acryl-.
2. Generation Talsma
Als Pier Talsma 1953 starb, übernahm sein Sohn Jan die direkte Leitung des Unternehmens. Seine Schwester Eke wurde Aufsichtsratsvorsitzende der Firma. Jan Talsma war hauptverantwortlich für die Entwicklung von cast Acrylplatten, für die der Markenname merk Casocryl hinterlegt wurde. Dieses Produkt bietet breite Anwendungsmöglichkeiten für den Einsatz in Sanitäranlagen, Möbeln, Fahrzeugfenstern und Gebäuden. 1975 schaffte Casolith wegen der dritten Firmenbesetzung (nach enka 1972 und Philips 1974) in den Niederlanden. Während der Besetzung bei Casolith wurde Jan Talsma der Zugang zum Unternehmen verweigert, während die Produktion weiterlief. Auch Talsma zog sich nach einem Gerichtsverfahren 1978 als Aktionär zurück und verkaufte seine Beteiligung an die Nördliche Entwicklungsgesellschaft NR.
Ab 1978
1982 wurde die Kunsthornproduktion verkauft und das Unternehmen nur noch mit Acrylplatten weitergeführt. Das Unternehmen war profitabel und im Jahr 1986 beschloss NOM, aus dem Unternehmen auszusteigen. Einige wurden auf dem Perlenmarkt an der Börse gehandelt, einige kamen in den Besitz des Personals. 1987 wurde die französische CdF Chimie S.A. Die Mehrheitsbeteiligung und der Name Casolith verschwanden 1991. Aufgrund verschiedener Fusionen von CdF Chimie S.A., zunächst mit Elf Aquitanien und dann bei Rohm & Haas wurde der Name schließlich in Atohaas Nederland B.V. geändert. und die Betreibergesellschaft Atoglas B.V.
Ende
Der Vorhang fiel schließlich für Casolith im Jahr 2006, als die Produktion in Leeuwarden eingestellt und die Produktion nach Frankreich verlagert wurde. In den Folgejahren musste das Werksgelände wegen der festgestellten Bodenverunreinigungen gründlich gesäubert werden.
Literatur
- Meindert Schroor, Achter de Hoven 116Bis, Die Geschichte von Casolith, 2006
- Heerenveense Kurier, 18. Juni 1948