WikiDer > Genfer Katechismus
Das Katechismus von Genf ist am Johannes Calvin, erschien 1541 und erfuhr zwei große Überarbeitungen (1545 und 1560). Der Katechismus ist für die Genfer Jugend bestimmt, erlangte aber bald den Status eines verbindlichen Glaubensbekenntnis. Für eine Weile alle, die Pastor wollte in Genf diesen Katechismus annehmen.
Calvin hatte zuvor in Genf einen Katechismus verfasst, der jedoch nicht aus dem Frage-Antwort-Modell bestand. Der Katechismus, den Calvin in seiner zweiten Genfer Periode verfasste, besteht zwar aus Fragen und Antworten, Calvin hat diese Form von seinem Kollegen übernommen. Martin Bucer. Martin Bucer lernte Calvin kennen in Straßburgnach seiner Verbannung aus Genf im Jahr 1538.
Die Fragen und Antworten sind um vier große Glaubensthemen herum organisiert: Glaube, Gesetz, Gebet und Sakramente. Der Genfer Katechismus ist mit 373 Fragen und Antworten sehr umfangreich und wird neben einem Jugendkatechismus als Beichtstuhl verwendet. Calvin verpflichtet die Einwohner von Genf, ihre Kinder am Sonntagnachmittag zum Unterrichtsgottesdienst zu bringen. Hier folgt eine katechetische Erziehung, die zum Glaubensbekenntnis und zur Aufnahme in die Heiliges Abendmahl.
Inhalt und Aufbau des Katechismus sind:
- Glaube (Erklärung der Apostel Glaubensbekenntnis)
- Recht (als Lebensregel der Dankbarkeit)
- Gebet (Erklärung der Unser Vater)
- Sakramente (Erklärung der Taufe und der Abendessen)
Das Synode von Emden genehmigte die Verwendung der Heidelberger Katechismus in niederländischsprachigen Gemeinden und dem Katechismus von Genf in französischsprachige Kirchen (in den Niederlanden). Der Katechismus von Genf hat einen Platz in der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche in den Niederlanden erhalten, da er traditionell von der Wallonischen Kirche in den Niederlanden verwendet wird.