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Cerebroside

Cerebroside Gruppe gründen Glykosphingolipide die wichtige strukturelle Komponenten in tierischen Muskelzelle- und Nervenzellmembranen. Cerebroside bestehen aus a Ceramid-Molekül an die ein einzelnes Kohlenhydrat an die 1-Hydroxyl-Einheit gebunden ist. Das Kohlenhydrat kann Glucose oder Galaktose sein; die beiden Haupttypen werden daher Glucocerebroside (auch Glucosylceramide genannt) und Galaktozerebroside (auch Galactosylceramide genannt). Galaktozerebroside kommen in Gehirngewebe, Glucocerebroside in anderen Körpergeweben.

Galactocerebrosid ist das wichtigste Glycosphingolipid in Gehirnzellen. Diese Lipide sind in allen Nervengeweben vorhanden und können bis zu 2% enthalten. Trockengewicht im grauer Staub und 12% in Weiße Substanz Formen.[1] Sie sind wichtige Bestandteile von Oligodendrozyten. Glucocerebrosid kommt in geringen Konzentrationen in tierischen Zellen vor, wie z Milz, Erythrozyten und Nervengewebe, besonders Neuronen. Glucocerebrosid ist ein wichtiger Bestandteil der Haut. Es sorgt unter anderem für die Durchsetzung von Wasserdurchlässigkeit. Glucosylceramid wird normalerweise als das wichtigste Glycosphingolipid in Pflanzen angesehen. Es ist ein Hauptbestandteil der äußeren Schicht der Plasmamembran.

Struktur eines mit einer C16-Fettsäure veresterten Galaktocerebrosids (Palmitinsäure).


Der Schmelzpunkt von Cerebrosiden liegt deutlich über der physiologischen Körpertemperatur (> 37,0 °C), was den Lipiden eine Flüssigkristallstruktur (parakristallin) verleiht. Cerebrosid-Moleküle können bis zu acht intermolekulare Wasserstoffbrücken mit anderen Molekülen bilden. Aufgrund dieser starken Wasserstoffbrückenbindungen sind Cerebroside Moleküle mit einer hohen Übergangstemperatur. Der Abbau von Cerebrosiden findet in der Lysosom unter dem Einfluss von Verdauungsenzymen. Das Lysosom zerlegt das Cerebrosid in seine Hauptbestandteile: nämlich Fettsäuren, Sphingosin und der Kohlenhydrat.[2]

Siehe auch