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Cessna 150 | ||||
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| Hersteller | Cessna | |||
| Länge | 7,3 m | |||
| Spannweite | 10,2 m | |||
| Höhe (vom Boden) | 2,6 m | |||
| Sitzplätze für Passagiere | 1 (1 Pilot) | |||
| Leergewicht | 504 kg | |||
| max. Gewicht abnehmen | 730 kg | |||
| Motoren | 1 × Kontinental O-200-A | |||
| Reisegeschwindigkeit | 198 km/h (107 Knoten) | |||
| max. Umfang | 678 km | |||
| Erster Flug | 1957 | |||
| Status | Nicht mehr in Produktion | |||
| Anzahl gebaut | 23949 | |||
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Das Cessna 150 ist ein Zweisitzer-WorkoutFlugzeug basierend auf der erfolgreichen Cessna 120/140Serie in Produktion seit 1948.
Begonnen Ende der 50er Jahre Cessna Entwicklung der Cessna 150. Viele der Konstruktionsmerkmale der Cessna 172 Viersitzer wurden in die Cessna 150 übernommen. Die Produktion wurde 1959 aufgenommen. Der Motor wurde für den luftgekühlten Vierzylinder gewählt Kolbenmotor Continental (Rolls Royce) O-200-A mit 100 PS (bei 2750 U/min). Dieser O-200 ist ein beliebter und zuverlässiger Motor, daher wird er auch häufig in anderen Flugzeugen eingesetzt. Da so viele O-200 im Umlauf sind, ist es einfach, Teile zu bekommen. Dies führt wiederum zu geringen Wartungskosten.
Eigenschaften
Genau wie die Cessna 172 ist die Cessna 150 a Hochdeckerdamit die Insassen eine hervorragende Sicht nach unten haben. Da die Cessna 150 eigentlich ziemlich untermotorisiert ist (ziemlich wenig Leistung), fliegt das Flugzeug oft hoch Nasenposition.[1] Dadurch ist die Sicht nach vorne oft minimal. Wenn das Flugzeug voll beladen ist (zwei Insassen und volle Tanks), gibt es während des Steigflugs natürlich keine Sicht nach vorne. Sobald das Flugzeug zu kreuzen beginnt, verbessert sich die Sicht nach vorne leicht.[Quelle?]
Die Cessna 150 ist ein ideales Gerät für Einsteiger Piloten und ist daher weit verbreitet als Trainingsflugzeug. Das Flugzeug ist leicht zu fliegen und der Fahrer ist nicht leicht zu brechen. Zudem ist der Verbrauch einer Cessna 150 recht gering (ca. 20 Liter pro Flugstunde).
Die Cessna wird normalerweise mit AvGas (100LL) (einem verbesserten Autobenzin) mit Bleiadditiv betankt. Es ist aber auch erlaubt, Mogas (Autobenzin) zu tanken. Dies hat jedoch einige Einschränkungen und darf nur unter bestimmten Bedingungen verwendet werden. Mogas ist ziemlich billiger als AvGas.
Die Panzer der 150 stehen in den Startlöchern. Auf jeder Seite befindet sich ein Tank. Die Zähler für den Betrag im Cockpit sind jedoch nicht sehr zuverlässig. Es ist daher ratsam, den Tankinhalt vor jeder Abfahrt visuell zu überprüfen. Noch besser ist es, das Gerät immer mit vollem Tank wegzustellen (dann ist es immer voll und es kann keine Feuchtigkeit in den Tank gelangen).
Der Nachteil des in der Cessna 150 verwendeten Motors ist die Eisempfindlichkeit im Vergaser. Aus diesem Grund ist es wichtig, dieses Vorhandensein regelmäßig zu überprüfen, insbesondere bei niedrigen Leistungseinstellungen. Oberhalb von 2200 U/min tritt praktisch kein Vergasereis mehr auf. Um möglichen Problemen vorzubeugen, wird empfohlen, während des Reiseflugs regelmäßig das CVV (Vergaservorwärmung) einzuschalten, um eventuelle Eisansammlungen zu entfernen.
Wie die Cessna 172 ist die 150 mit einem "Land-O-Matic"-Fahrwerk ausgestattet. Das bedeutet, dass das Flugzeug leicht zu landen ist. Dies steht im Gegensatz zu den Spornradflugzeugen, die vor der Cessna 150 von Flugschulen und Vereinen weit verbreitet waren (z. B. Piper Cubs). Es gibt übrigens Cessna 150, die mit einem Spornradumbau ausgestattet sind.
Zusätzlich zu diesem Fahrwerk ist die 150 mit „Para-Lift"-Klappen ausgestattet, die ab 1967 (ab Modell „G" auch elektrisch) betrieben werden konnten. Mit diesen Klappen können steilere und langsamere Anflüge und Landungen durchgeführt werden. Dies vereinfacht die Landung und ist auch sicherer. Cessna hat diese Landeklappen auch schon bei der Cessna 172 verwendet.
Die "Omni-Vision"-Fenster (ebenfalls aus der Cessna 172) boten tatsächlich eine gute Sicht. Allerdings nicht während des Steigflugs oder Reiseflugs mit geringer Leistungsstufe (langsamer Flug).
1970 wurde auch eine Aerobat-Version eingeführt (A150). Dieses Modell wurde verstärkt, damit Manöver von 6G und -3G durchgeführt werden konnten. Mit dieser Aerobat-Version können daher recht viele Manöver legal geflogen werden.
1977 wurde die letzte '150' hergestellt, dies war das "M"-Modell. Bei diesem Modell wurde ein größeres Leitwerk geliefert und eine "Commuter II"-Option war mit umfangreicherer Instrumentierung möglich. Diese "M"-Version hatte auch einen Klappenschalter mit fester Position. Das bietet enormen Komfort beim Landen und wo man nicht mehr den Klappenschalter gedrückt halten und runterzählen muss bis die gewünschte Position erreicht ist (was auch optisch durch einen Meter über der linken Tür überprüft werden muss), sondern einfach die gewünschte Position angeklickte Position.
Nachfolger
Nach diesem Modell wurde die Cessna 150 durch die Cessna 152 mit Lycoming-Motor ersetzt. Dieser Lycoming-Vierzylinder hatte mehr Leistung (ca. 110 PS) und konnte damit mit tieferen Nasenpositionen (mehr Sicht nach vorne) geflogen werden. Äußerlich sieht der C152 fast identisch aus. Der Unterschied ist leicht am Auspuff zu erkennen. Die Cessna 150 hat zwei Auspuffe unter dem Motor. Die Cessna 152 hat nur eine. Die Cessna 152 hat auch eine "Beule" oben an der Verkleidung, während die Cessna 150 etwas "flacher" ist.
Cessna Reims
Fast 2000 150er wurden in Lizenz gebaut Reims (Frankreich). Diese Flugzeuge haben ein F-Suffix vor der 150, z.B. F150L. Da es in Europa oft feuchter ist als in den USA, wurden diese Flugzeuge bereits im Werk intern besprüht, um Korrosion zu verhindern. Das war in Amerika kein Standard. Einige wenige in Reims hergestellte Aerobats sind mit einem Rolls Royce O-240-Motor (130 PS) ausgestattet.
Insgesamt wurden fast 24.000 Flugzeuge hergestellt. Viele davon fliegen noch herum. Die "All Metal"-Konstruktion ist sehr solide, weshalb die Lebensdauer sehr hoch ist. Bis heute hat der Wert der Cessna 150 mit der Inflation Schritt gehalten. Eine gepflegte Cessna 150 bringt locker 30.000 Euro ein.
Wissenswertes
- Der Franzose Michel Lotito aß zwischen 1978 und 1980 eine komplette Cessna 150.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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