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Chairil Anwar (Medan, 26. Juli1922 - Jakarta, 28. April1949) war ein indonesischer Dichter und gehörte der "Generation 1945" von Schriftstellern an. Sein Vater Toeloes war der ehemalige Regent von Indragiri, Riau. Seine Eltern waren ausgezogen von Payakumbuh, West-Sumatra.
Biografie
Chairil wurde an niederländischen Schulen ausgebildet, brach dies jedoch mit 19 Jahren ab. Nach der Scheidung seiner Eltern zog er mit seiner Mutter nach Jakarta. Dort beschäftigte er sich mit der Lektüre westlicher Literatur und ließ sich davon für seine eigene Arbeit inspirieren. Damit unterschied er sich von der früheren Generation traditioneller Schriftsteller. Während der Japanische Besetzung Indonesiens er verteilte seine Gedichte auf billigen Papierbroschüren. Seine Werke wurden erst nach 1945 offiziell veröffentlicht.[1][2]
Laut verschiedenen Quellen war es der Tod seiner Großmutter, der Chairil dazu veranlasste, Gedichte zu schreiben. Der Tod war daher ein regelmäßig wiederkehrendes Thema in seinen Werken. Seine gesammelten Gedichte wurden veröffentlicht als Deru Campur Debu im Jahr 1949. Zu dieser Zeit hatte Chairil selbst aufgrund seines Lebensstils mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Er wurde in das CBZ-Krankenhaus (jetzt Dr. Cipto Mangunkusumo oder RSCM) eingeliefert, wo er am 28. April 1949 starb. Dieser Tag wird in Indonesien noch immer jährlich als Tag der Literatur gefeiert.[1][2]
Literaturverzeichnis
- Deru Campur Debu [Gebrüll mit Staub vermischt] (1949)
- Kerikil Tajam Yang Terampas und Yang Putus [Scharfe Kieselsteine Die Beschlagnahmten und die Abgetrennten] (1949)
- In der Moschee (1949)
- Tiga Menguak Takdir [Drei Tränen offenes Schicksal] (1950)
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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