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Checkpoint Charlie
Checkpoint Charlie im Jahr 2004, 15 Jahre nach dem Fall der Mauer
Sowjetische und amerikanische Panzer gegenüber am Checkpoint Charlie
"Sie verlassen den US-Sektor" in vier Sprachen. Solche Anzeichen waren auch bei den anderen Sektorübergängen zu sehen

Checkpoint Charlie war in der Zeit der Teilung Berlin einer der neun Kontrollpunkte[1] an der Grenze des amerikanischen und russischen Sektors, an einer Kreuzung der Berliner Mauer auf der Friedrichstraße.

Hintergrund und Namensgebung

Nach dem Zweiter Weltkrieg waren sowohl Deutschland als auch Berlin in vier Besatzungszonen geteilt: eins amerikanisch, ein britisch, ein Französisch und ein Sowjetische Besatzungszone. Die amerikanische, britische und französische Besatzungszone gehörten von da an zum Bundesrepublik Deutschland (BRD, informell: West Deutschland), die russische Zone der Deutsche Demokratische Republik (DDR, informell Ost-Deutschland). Zwischen der Bundesrepublik und der DDR lief die schwer bewachte Deutsch-deutsche GrenzeWest-Berlin, das vollständig von der DDR eingeschlossen war, war von der Berliner Mauer umgeben.

Wollte man auf der Straße von der Bundesrepublik nach Ost-Berlin fahren, so war man zunächst über die sogenannte Transit-Autobahnen – die einzige Straßenverbindung zwischen der Bundesrepublik und West-Berlin – um nach West-Berlin und von dort nach Ost-Berlin zu reisen. Checkpoint Charlie war der dritte Checkpoint, den man auf dem Weg passieren musste. Es wurde nach dem dritten Buchstaben des benannt Rechtschreibung Alphabet des NATO. Checkpoint Alpha war am Grenzübergang Helmstedt an der innerdeutschen Grenze. Kontrollpunkt Bravo war nah an der autobahn Dreilinden, an der Grenze zwischen Potsdam und Westberlin.

Checkpoint Charlie war der einzige Checkpoint, an dem es Diplomatischer Angestellter und andere Ausländer (alle außer Westberliner, Westdeutsche und Einwohner der Alliierter Kontrollrat) konnten auf der Straße nach Ost-Berlin gelangen. Es war in der Nähe mit öffentlichen Verkehrsmitteln Bahnhof Friedrichstraße einzige Möglichkeit, als Tourist ins Land einzureisen.

Visa-Stempel vom Checkpoint Charlie in einem niederländischen Pass.
Stempeldatum 14. Mai 1987

Kalter Krieg

Während der Kalter Krieg der Posten wurde zu einem Symbol für Trennung und Freiheit.

Als der amerikanische Diplomat Allan Lightner und seine Frau am 22. Oktober 1961 zum Checkpoint Charlie kontrolliert wurden, gab es eine Diskussion darüber. Als Ergebnis dieses Versuchs der SED-Leitung für die Macht des Westens Alliierte Vom 22. bis 28. Oktober 1961 standen sich am Checkpoint Charlie sowjetische und amerikanische Panzer mit scharfer Munition gegenüber. Am Ende endete dieser Vorfall mit einem Knistern[2].

Kurz danach die Öffnung der Mauer 1989 wurde der Kontrollpunkt aufgehoben. Nach dem Abriss der Mauer wurde der Kontrollpunkt (wie auch der Rest der Mauer) durch eine Steinsilhouette im Asphalt angezeigt. Checkpoint Charlie wurde am 22. Juni 1990 effektiv abgerissen. Im Jahr 2000 wurde eine exakte Kopie des ursprünglichen Wachhauses errichtet.

Museum

Es genießt großen Ruhm unter Touristen Museum Haus am Checkpoint Charlie. Das ist ein Museum mit Bildern und Objekten, die die Geschichte der Fluchtversuche von Ost nach West erzählen. Es gibt auch eine Dauerausstellung zum gewaltfreien Widerstand - denken Sie zum Beispiel an Mahatma Gandhi.

Mediendateien zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Checkpoint Charlie auf Wikimedia Commons.