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Friedrichstraße | ||||
| Geografische Informationen | ||||
| Ort | Berlin | |||
| Koordinaten | 52° 31′ N, 13° 23′ O | |||
| Loslegen | Torstraße | |||
| Ende | Mehringplatz | |||
| Länge | 3300 m² | |||
| Allgemeine Information | ||||
| Eingebaut | 17. Jahrhundert | |||
| Benannt nach | Friedrichstadt | |||
| Markante Gebäude | Checkpoint Charlie, Tränenpalast | |||
| öffentlicher Verkehr | ||||
| U-Bahn | ||||
| S-Bahn | ||||
| Andere | verschiedene Bus- und Straßenbahnlinien, Regionalbahn | |||
Friedrichstraße vom Bahnhof in südlicher Richtung gesehen seen | ||||
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Das Friedrichstraße ist eine wichtige Einkaufsstraße im östlichen Teil von Berlin, in den Stadtteilen Mitte und Kreuzberg. Der wichtige Bahnhof Berlin Friedrichstraße befindet sich auch in dieser Straße. Direkt hinter dieser Station ist der Fluss Spree.
Straßenprofil
Das U-Bahn-LinieU6 verläuft teilweise unter Friedrichstraße. Das Straßenprofil ist denkbar einfach: Die Gleise befinden sich direkt unter den Fahrbahnen und die Bahnsteige befinden sich unter dem Mittelstreifen. Dies hat den Nachteil, dass U-Bahn-Fahrer immer eine Fahrspur überqueren müssen, um zu einer U-Bahn-Station zu gelangen.
Geschichte
Von 1800 bis zum Zweiten Weltkrieg
In dem Märzrevolution ab 1848 war die Friedrichstraße, insbesondere die Kreuzung mit der Jägerstraße, ein historischer Ort: Straßenkämpfe fanden statt und zwangen das königliche Heer, die Stadt zu verlassen. Eine Gedenktafel erinnert an die Ereignisse.
Im 19. Jahrhundert gewann die Friedrichstraße durch die großstädtische Funktion Berlins an Bedeutung: Teure Hotels, Restaurants und Künstlerateliers siedelten sich hier an und zogen viele Gäste an. An der Nordseite des Bahnhofs Friedrichstraße wurde von 1927 bis 1945 das Hotel „Franziskaner“ betrieben. Ernst Barthels betreibt dieses Restaurant mit 2500 Sitzplätzen. Es wird am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört. 2008 wurde das Areal an einen Investor verkauft, der hier nun ein neues Hotel- und Bürogebäude errichtet hat. Beim Bau kamen Keller und Fundamente des ehemaligen Geländes zum Vorschein. Um die Jahrhundertwende galt die Friedrichstraße als Handelsplatz für Edelsteine und Gold und war ein Zentrum der Prostitution.
Mit dem Bau der Bahnstrecke von und nach Berlin und der Gründung des Bahnhofs Friedrichstraße 1882 wird die große Bedeutung dieser Straße endgültig bestätigt. Alle Bilder und Fotos aus dem frühen 20. Jahrhundert zeigen eine dicht bebaute, belebte und belebte Straße.
Die Kreuzung mit Unter den Linden im frühen 20. Jahrhundert ist eine der verkehrsreichsten der Stadt. Zahlreiche Pferdestraßenbahnen, Taxis, Autos, Straßenbahnen, Busse, Radfahrer und Fußgänger teilen sich die Straße. Es gab keine Ampeln, der Verkehr wurde von einem Beamten kontrolliert. Die Kreuzung mit der Leipziger Straße war auch vor dem Zweiten Weltkrieg ein sehr wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
1961 bis 1989, Berliner Mauer
Während der Teilung der Stadt hieß Friedrichstraße zwei Grenzübergänge:
Im südlichen Teil der Friedrichstraße, an der Zimmerstraße, befand sich der Grenzübergang Checkpoint Charlie. Es gibt jetzt ein gefälschtes Wachhaus und ein Denkmal. Die ehemalige Sektorengrenze vor Ort bildet heute die Grenze zwischen den BezirkeMitte und Friedrichshain-Kreuzberg.
Es ist weiter nördlich Bahnhof Friedrichstraße, das östlich der Grenze lag, aber als Grenzbahnhof für Durchgangszüge diente. Darüber hinaus gab es nach dem Passieren eines Grenzpostens Zugang zu den West-BerlinS-Bahn und U-Bahn (Linie U6). Auch Westberliner konnten ohne Formalitäten zwischen den Westlinien wechseln, obwohl sie sich auf Ostberliner Gebiet befanden. Wer den für das West-Berliner Netz bestimmten Teil des Bahnhofs verließ, durchlief natürlich eine Grenzkontrolle.
Sehenswürdigkeiten
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