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unten Transitverkehr ist der Waren- und Personenverkehr von einem Land in ein anderes, wobei mindestens ein anderes Land durchquert wird. Im Fall der Deutsche Demokratische Republik (DDR) gab es Sonderregelungen für den Transitverkehr zwischen den Bundesrepublik Deutschland und West-Berlin über die Deutsch-deutsche Grenze, die nur über wenige festgelegte Transitrouten stattfinden durfte. Auch für den Transitverkehr durch die DDR nach Skandinavien, Polen und Tschechoslowakei ähnliche Richtlinien galten, und auch dieser Verkehr musste feste Routen verwenden. Flugverkehr nutzte feste Atemwege.
Rechtliche Grundlage
Die Rechtsgrundlage wurde von den Siegern der Zweiter Weltkrieg auf der Potsdamer Konferenz feststehende Entscheidung:
- 14. Während der Belegungszeit Deutschland als wirtschaftliche Einheit angesehen werden.
- Zu diesem Zweck sollten gemeinsame Leitlinien festgelegt werden.
- […]
- g) für Transport und Verkehr.
- Bei der Umsetzung dieser Richtlinien sollten auch lokale Beschränkungen berücksichtigt werden.
Dies gab den Alliierter Kontrollrat in Deutschland beauftragt, den Verkehr zwischen den Besatzungszonen einzurichten. Später wurden die Transitrouten zwischen den Westsektoren von Berlin bis zum Sowjetische Besatzungszone und die westlichen Besatzungszonen. Auf Anordnung der Sowjetischen Kontrollkommission vom 5. Mai1952 die Sicherheits- und Kontrollmaßnahmen waren klar definiert. Die bis dahin geltenden Freiheiten wurden drastisch beschnitten.
Nach der Unterzeichnung der Vertrag von Moskau die Regierung der Bundesrepublik deutete an, dass die Ratifizierung des Vertrages nur bei positiven Folgen in Berlin erfolgen würde. Es gab Bewegungen in den Verhandlungen, und es folgten 3. September1971 das Vier-Mächte-Abkommen über Berlin. Dies bedeutete, dass die Sovietunion zum ersten mal seit 1945 der ungehinderte Transitverkehr auf Straße, Schiene und Wasser zwischen der Bundesrepublik und West-Berlin war gewährleistet. Es Zustimmung sah vor, dass Einzelheiten von der Bundesrepublik und der DDR selbst zu regeln waren. Dadurch wurden die Verhandlungen über den Transitverkehr, die bereits in already 1970 wurden gestartet.
Durch die Transitvertrag Reise- und Güterverkehr zwischen der Bundesrepublik und West-Berlin geregelt werden. Die Vereinbarung sah vor, dass der künftige Transitverkehr zwischen der Bundesrepublik und West-Berlin möglichst einfach, schnell und kostengünstig ohne Hindernisse abgewickelt werden sollte. Gemeinsame Richtlinien für die Verkehrsabwicklung, die Grenzkontrollen der DDR und die Benutzungsgebühren auf den Transitstraßen wurden erarbeitet. Auf 17. Dezember1971 zog Egon Bahro (Bundesrepublik) und Michael Kohli (DDR) in Bonn die erste deutsch-deutsche Regierungsvereinbarung.
Die DDR gab einige ihrer Souveränitätsrechte über die Transitrouten auf, wie beispielsweise Festnahmen. Ausnahmen seien nur bei Missbrauch der Vereinbarung möglich, etwa bei Verkehrsunfällen und ähnlichen Angelegenheiten. Die Festnahme von Gesuchten war nicht erlaubt.
Straßenverkehr
Im Einsatz war das Verlassen der Durchgangsstraße, beispielsweise für einen Ausflug, strengstens untersagt. Transitpassagiere mussten die Strecke möglichst ohne Unterbrechung zurücklegen. Kurze Stopps auf Parkplätzen, in Straßenrestaurants oder an Tankstellen waren erlaubt. Kontakte zu DDR-Bürgern waren verboten, mit Ausnahme von Personal aus Geschäften entlang der Durchgangsstraßen.
Zur Überwachung und Fotodokumentation auf allen Durchgangsautobahnen wurden immer Zivilfahrzeuge mit Mitarbeitern des eingesetzt Ministerium für Staatssicherheit auf dem Weg. Vereinzelt wurden westliche Fahrzeuge mit westdeutschen Kennzeichen verwendet. Diese waren teilweise an den abgelaufenen oder fehlenden HU/ASU-Kennzeichen zu erkennen. Darüber hinaus wurde die Strecke auch von zahlreichen zivilen Informanten (sog Inoffizieeller Mitarbeiter) der Stasi (z.B. Tankstellenmitarbeiter), der DDRZoll und der Volkspolizei bewacht.
Transitreisende mussten bei der Einreise in die DDR ihre Personalausweise vorlegen (West-Berliner hatten nur ihre Personalausweis, Bundesbürger und Ausländer nur ihre Reisepass) und Registrierungs-Zertifikat zur Anmeldung vorzulegen. Sie mussten das Fahrzeug nur verlassen, wenn ein ausreichender Grund dafür bestand. Am Grenzübergang (in der DDR Grenzübergangsstelle oder GÜSt genannt) wurde a Visa zur einmaligen Durchreise ausgestellt. Das Visum enthielt die Personalien und einen Stempel mit Datum und Uhrzeit (es wurde nur die Tageszeit angegeben, Minuten nicht) der Einreise.
Als die DDR wieder verlassen wurde, wurde das Visum widerrufen. Anhand des Zeitpunktes der Einreise wurde überprüft, ob die Fahrt wie vorgeschrieben ohne längere Zwischenstopps erfolgt war. Wenn diese stattgefunden hatten, wurde dies mit Abrechnungen von der Mitropa- Restaurants belegen.
Der Transitverkehr durch die DDR zwischen West-Berlin und der Bundesrepublik Deutschland wurde größtenteils (und schließlich vollständig) über Autobahnen abgewickelt. Nur der Weg nach Hamburg abgelaufen bis 1980/1981 über die F5Berlin-Staaken - Nauen - Kyritz - Perleberg - Ludwigslust - Lauenburg. Obwohl die F5 eine Hauptstraße war, konnte sie auch ohne Kraftfahrzeug befahren werden. Diese Möglichkeit wurde bis 1981 regelmäßig von trainierten Radfahrern genutzt, wobei die 220 Kilometer lange Strecke zwischen Berlin-Staaken und Lauenburg in der Regel in 9 bis 12 Stunden zurückgelegt wurde. Die DDR-Regierung hat dies im Sommer geduldet, aber dann musste die Transitfahrt zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang stattfinden. 1981 einige Umgehungen wie Autobahn in Gebrauch nehmen, in 1982 war das A24Berlin-Heiligensee - Stolpe - Zarrentin - gudow bereit. Danach war der nichtmotorisierte Durchgangsverkehr nicht mehr erlaubt.
Übergänge und Routen für den Straßenverkehr
- Autobahnübergang Kontrollpunkt Dreilinden (Checkpoint Bravo)/Grenzübergangsstelle (GÜSt) Drewitz für den Personen- und Güterverkehr. Auch nach Neubau des Autobahnabschnitts und Verlegung des Grenzübergangs nach 15. Oktober1969 der alte Name wurde beibehalten. Zehlendorf/Kleinmachnow wäre richtiger.
- zu West Deutschland - Richtung
- Alliierter Checkpoint Alpha, zwischen Helmstedt (Niedersachsen) und Marienborn
- Juchhöh/Topen (1952-1966 Autobahn nach Schleiz, als F2 bis zur Grenze)
- Rudolfstein/Hirschberg (ab 1966 Autobahnrichtung Bayern, Gericht, Nürnberg und München)
- Herleshausen/Wartha (bis zur Fertigstellung des fehlenden Autobahnabschnitts und der Brücke über den Werra auf 15. Dezember1984 existierte in der Grenzregion von Eisenach-West nur noch eine Verbindung übrig Fernstraße.)
- Herleshausen/Wartha (ab 15.12.1984 Autobahn Richtung Hessen, Frankfurt am Main)
- zu Tschechoslowakei
- zu Polen - Richtung
- pomellen/Kolbaskowo (Nordpolen, Stettin, Danzig)
- Frankfurt an der Oder)/słubice (Mittelpolen, Warschau)
- Forst (Lausitz)/Olszynan (südlich von Polen, Breslau)
- zu Skandinavien
- Sassnitz über Fährverbindungen nach Schweden (Trelleborg) und Dänemark (Rønne)
- Rostock/Warnemünde über Fährverbindung nach Dänemark (Gedser), Passagiere und Besatzung von Schiffen.
- zu West Deutschland - Richtung
- Autobahnübergang Berlin-Heiligensee/Stolpe (von 21. Dezember1987 Autobahn)
- nach Westdeutschland - Richtung
- gudow/Zarrentin (von 19. November1982 Autobahn Richtung Hamburg)
- nach Polen - Richtung
- Pomellen/Kołbaskowo (Nordpolen, Stettin, Danzig)
- nach Skandinavien
- Sassnitz über Fährverbindungen nach Schweden (Trelleborg) und Dänemark (Rønne)
- Rostock/Warnemünde über Fährverbindung nach Dänemark (Gedser), Passagiere und Schiffsbesatzung.
- nach Westdeutschland - Richtung
- Berlin-Lichtenrade/Grobeerengeplant, aber nicht realisiert. Würde als Autobahnkontrollpunkt für den Transitverkehr dienen.
- Heerstraße in Berlin-Staaken/Dallgow (bis um 1951F5)
- Heerstraße in Berlin-Staaken/Streik (DDR) (1951 - 21.12.1987 F5)
- Lauenburg/Horst (bis 19.12.1982 Richtung B5/F5 Hamburg
- Dieser Übergang war der einzige, der die Möglichkeit bot, mit Fahrzeugen, die auf den Autobahnen nicht zugelassen waren (z.B. Fahrräder, Mopeds, Traktoren und andere Sonderfahrzeuge) durch die DDR zu fahren Unterbrechung (längere Pausen, Übernachtungen). Das wurde mit der Eröffnung der Autobahn alternativlos. Bis 1982 wurde der Transitverkehr auf der Fernstraße 5. Diese Straße führte durch viele Orte. Kontakt zwischen Transitreisenden und der lokalen Bevölkerung war offiziell nicht erwünscht. Auch aus diesem Grund forderte die DDR-Regierung die Bundesrepublik Deutschland auf, den Verkehr über eine bereits vor dem Krieg geplante Autobahn abzuwickeln, um die Reisezeit zu verkürzen. Nach erfolgreichen Verhandlungen über die Finanzierung der von der DDR zu bauenden neuen Autobahn konnte mit dem Bau begonnen werden. Während der Bauzeit wurde der Verkehr teilweise über die alte Durchgangsstraße umgeleitet.
- Gudow/Zarrentin (ab 19.11.1982 Autobahn Richtung Hamburg)
- Lauenburg/Horst (bis 19.12.1982 Richtung B5/F5 Hamburg
Bahnverkehr
Während der Transitreise wurde das Transitvisum nach Unterzeichnung des Transitabkommens im fahrenden Zug ausgestellt. Auf West-Berliner Territorium gab es keine Grenzstation und keine Kontrolle. Der Transport wurde auch in West-Berlin durch die Deutsche Reichsbahn. Dieser Zug wurde auch von den Mitarbeitern der Deutschen Reichsbahn genannt Sizilianische Aal (Zitteraal). Denn der Zug durfte nur fahrplanmäßig halten und der Sicherstellung der freien Durchfahrt wurde stets mit Angst und Zittern entgegengesehen.
Die Nutzung von Transitzügen nahm nach Einführung des Transitabkommens deutlich zu, obwohl viele Transitreisende nach wie vor mit dem Auto nach West-Berlin fuhren. Am Ende fuhren Züge mit einer Länge von 15 Waggons, der in Europa maximal erlaubten Personenbeförderung. Da diese Züge länger waren als die Bahnsteige, wurde immer 1 Wagen außerhalb des Bahnsteigs platziert.
Wichtige westliche Personen und Beamte durften nur mit dem Flugzeug nach West-Berlin reisen. Denn nur so konnte man ohne Einmischung der DDR-Regierung von der Bundesrepublik nach West-Berlin reisen.
Nach dem 1990 wurde bekannt, dass die Transitzüge durch die DDRSpione wurde oft als geheimer Abgabepunkt für ihre Nachrichten verwendet. Bis um 2. Oktober 1990 gab es immer ein Begleitkommando der Verkehrspolitik am Bord.
Bahnübergänge und Straßen
- Deutsch-deutsche Grenze
- Helmstedt/Marienborn (nach Westen, Hannover)
- Buchen/Schwanheide (Richtung Norden, Hamburg)
- Bebra/Gerstungen (Richtung Hessen, Frankfurt am Main)
- Ludwigsstadt/probstella (Richtung Süden, Bamberg, Würzburg, Nürnberg, München)
- Gericht/Gutenfürst (Richtung Süden, Gericht, Regensburg, München) vom Oktober 1972
- Grenze DDR c.q Ost-Berlin mit West-Berlin
- Berlin-Wannsee/Griebnitzsee (Personenverkehr) und Berlin-Wannsee/Drewitz (Güterverkehr)
- Berlin-Spandau/Streik (DDR) aus 1976, dazu nur Güterverkehr. Der Personenverkehr war 1961 bis 1976 durch den Übergang Berlin-Wannsee/Griebnitzsee.
- Berliner Zoo/Berlin-Friedrichstraße
- Berlin-Spandau/Albrechtshof (erst 1961, dann über Staaken oder Griebnitzsee)
- Züge (durch Kutschen) von Berlin-Zoo nach Kopenhagen über die Eisenbahnfähre Warnemünde - Gedser (Tageszug Neptun, NachtzugOstsee-Express), Malmö - Stockholm und Prag - Wien (Vindobona). Durch Kutschen nach Polen (z.B. Paris - Moskau zum Beispiel die Ost-West-Express). Für Transitzüge aus dem Westen war Berlin-Friedrichstraße Endstation.
- Viele Zugverbindungen aus Ost- und Südosteuropa endeten um Berlin Ostbahnhof oder Berlin-Lichtenberg. Nur wenige Züge fuhren weiter bis Berlin-Zoo. Reisende aus dem Osten bedienten in der Regel die S-Bahn oder U-Bahn weiter nach West-Berlin.
Wasserstraßen
Die zahlreichen Grenzübergänge an der Wasserstraßen (zum Beispiel auf Spree, Havel und Teltowkanal) war nur für den Geschäftsverkehr zugelassen. Sportboote mussten die Strecke auf Kähnen zurücklegen oder geschleppt werden.
Übergänge für den Versand
- Kleinmachnow/Dreilinden, Teltowkanal
- Kleinmachnow, Teltowkanal (ab 1981)
- Potsdam-Nedlitz, Jungfernsee, Havel
- abspritzen/Schnackenburg (Elbe)
- Buchhorst bei Oebisfelde/Rühen (Mittellandkanal)
- Hennigsdorf, Teufelsseekanal (nur für Börsenverkehr und Transitverkehr nach Polen erlaubt, in Richtung der Bundesrepublik nicht erlaubt)
- Berlin Mitte Marschallbrücke (wie oben)
- Berlin-Britza Britzer Zweigkanal (wie oben)
- Berlin-Treptow Osthafen (wie oben)
Luftverkehr
Für den Transit von/nach Flughafen Berlin-Schönefeld
- Waltersdorfer Chaussee/Rudower Chaussee (Transferbus ab/bis West-Berlin)
dadurch ganz in Ost-Berlin gelegen
- Berlin-Friedrichstraße
- Es gab keine Direktflüge zwischen Berlin-Schönefeld und der Bundesrepublik. DDR-Reisende flogen daher meist über Prag an die Bundesrepublik.
Flugverkehr nach West-Berlin nutzte drei Atemwege. Es war nicht nur der schnellste Weg nach West-Berlin, sondern auch der einzige Weg, ohne DDR-Kontrollen nach West-Berlin zu gelangen. Nur alliierte Fluggesellschaften durften nach West-Berlin fliegen.
Geplante Flüge wurden durchgeführt von PanAm und Moderne Luft von dem Vereinigte Staaten und British Airways und Air France. Der regionale Flugverkehr wurde von der französischen Fluggesellschaft durchgeführt TAT. Später auch die gemeinsame Tochtergesellschaft von Air France und Lufthansa mit dem in Frankreich dürfen Euroberlin. Außerdem gab es auch Charter-Flüge für Urlauber und andere Sonderflüge. Eine der Fluggesellschaften, die diese Flüge durchführte, war Air Berlin.
Finanzieller Ausgleich
Als die Einführung der Benutzungsgebühren begann, mussten die Transitreisenden diese selbst bezahlen. Auch nach Einführung des Transitvisums mussten die Transitreisenden dieses selbst bezahlen. Für einige Reisende wurden diese Gebühren vom Bund übernommen. Die Kosten für das Visum wurden dann über die Post erstattet.
Die Regierung der Bundesrepublik leistete Zahlungen an die Regierung der DDR für die Verbesserung und den Bau von Transitstraßen.
| Maße | Million. DM |
|---|---|
| Renovierung der Autobahn zwischen Berliner Ring, Abzweig Leipzig (jetzt A 10/A 9, Dreieck Potsdam) bis Marienborn Bodensanierung und Umbau zu einer sechsspurigen Straße ab Abzweig Drewitz (jetzt Dreieck Nuthetal) vom Berliner Ring nach Abzweig Leipzig (Dreieck Potsdam). | 259,5 |
| Erneuerung der Autobahn zwischen der GÜSt Marienborn und der Grenze (Helmstedt) | 2,7 |
| Sanierung der Autobahnbrücke Helmstedt | 0,3 |
| Kompletter Neubau der Autobahn (heute A24) zwischen Berlin und der Bundesrepublik einschließlich des Baus von 2 DDR-Grenzübergängen in Zarrentin und Stolpe | 1 200,0 |
| Bau eines Autobahnabschnitts zwischen den VerbindungEisenach/Westen und die Grenze zur Bundesrepublik, einschließlich einer Brücke über den Werra und der DDR-Grenzübergang | 268,0 |
| Öffnung des Grenzübergangs Haltestelle für den Personenverkehr | 51,0 |
| Verbesserung des Schienentransitverkehrs, zweigleisiger Betrieb zwischen Griebnitzsee und Westberlin, Umbau des Bahnhofs Berlin-Rummelsburg, zweigleisiger Ausbau zwischen den Bahnhöfen Potsdam/Stadt und Werder | 80,0 |
| Zweigleisiger Ausbau der Bahnstrecke zwischen Berlin-Wannsee und die Grenze zur DDR | 9,0 |
| Reparatur der Transitwasserstraßen, die von Transitschiffen genutzt werden. | 120,0 |
| Öffnung des Teltowkanals für die Binnenschifffahrt | 70,0 |
| Sanierung der vom Durchgangsverkehr genutzten Mittellandkanal | 150,0 |
| Summe der Zahlungen des Bundes an die DDR in Mio. DM | 2.210,5 |
Hinzu kamen für die Bundesrepublik die Kosten für die damit verbundene Infrastruktur und Bauarbeiten neben der Transitautobahn auf der Westseite (zB Anschlussstraßen, Kontrollpunkte). Alle Gebühren an die DDR für Nutzungsrechte und Visa sind nicht enthalten. Vor der DDR war die Austauschjahr der Reiseverkehr durch die DDR ist einer der größten Einnahmeposten.
Mit Gebühren für andere Zwecke wie Umweltschutz, Postverkehr, Lösegeld von Menschen Zugezogene aus der DDR in die Bundesrepublik sowie politische Gefangene werden nicht berücksichtigt. Im Gegenzug wurden neben Geld oft auch Waren in die DDR geliefert.
Anzahl der Transitpassagiere
| Jahr | Autos | LKW | Busse | Schiffe | Personen |
| 1988 | 6.762.522 | 1.236.583 | 96.314 | 13.103 | 23.978.322 |
| 1989 | 7.282.071 | 1.312.808 | 105.387 | 12.896 | 25.865.216 |
Als Beispiel die Zahlen der Transitreisenden in den letzten 2 Jahren, in denen die DDR existierte. Dies betrifft nur den Verkehr Bundesrepublik - West-Berlin (und umgekehrt). Hinzuzurechnen sind der Umsteigeverkehr und Transitpassagiere, die in andere Länder gereist sind.
Literatur
- (das) Jürgen Ritter, Peter J. Lapp: Die Grenze. Eine deutsche Konstruktion. CH. Left Verlag, 5. Aufl., Berlin 2006, ISBN 3-86153-413-4
- (das) Friedrich Chr. Delius, Peter J. Lapp: Transit West-Berlin. CH. Left Verlag, 2. Aufl., Berlin 2000, ISBN 3-86153-198-4