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Chris Howland
Chris Howland
Chris Howland im Jahr 2005
Allgemeine Information
Vollständiger NameJohn Christopher Howland
SpitznameHerr. Pumpernickel
Geboren30. Juli 1928
GeburtsortLondon
Verstorben29.11.2013
Ort des TodesRösrath
LandFlagge des Vereinigten Königreichs Vereinigtes Königreich
Arbeit
Genre(s)Schlager
BerufSänger, Moderator, Schauspieler, Autor
(und) IMDb-Profil
Portal  Portalsymbol  Musik

Chris Howland (echter Name John Christopher Howland; London, 30. Juli1928Rösrath, 29. November2013) war ein EnglischSchlagersänger, Radio- und FernsehenModerator, Darsteller und Schriftsteller.

Werdegang

Chris Howland war der Sohn eines BBC-Redakteurs in Südengland, hatte Imker gelernt und wurde 1948 Mitarbeiter des Radiosenders der britischen Armee Britisches Truppennetz, jetzt BFBS. Im selben Jahr wurde er Chefsprecher und Leiter der Musikabteilung. Bei der neuen Soldatenstation war Vielseitigkeit gefragt, damit Howland auch in der Abenteuer von Robin Hood. Normalerweise moderierte er die Sendungen Familienfavoriten und Frühstücksclub.

Radio

Howland wurde 1952 zum Discjockey des Radiosenders ernannt NWDR, wo er ausgestrahlt hat Rhythmus der Welt vorgestellt. Das Wort "Diskjockey" wurde von ihm selbst erfunden und in Deutschland eingeführt. Dank seines britischen Akzents und der leicht tiefen Stimme wurde er schnell von seinen Radiohörern geliebt. Später präsentierte er die Sendung Spiele spielen mit Schallplatten. In einer seiner Sendungen präsentierte er seinen Spitznamen „Heinrich Pumpernickel“, der später in „Mr. Pumpernickel". 1954 zog er mit BFN von Hamburg zu Köln. Im selben Jahr trat er wieder dem NWDR bei, dessen Name 1956 in . geändert wurde WDR.1959 ging er vorübergehend in sein Heimatland, um die TV-Talkshow zu moderieren Völker und Orte bevor er 1961 nach Deutschland zurückkehrte. Dort präsentierte er sich dem Radiosender WDR das Programm Musik aus Studio B 1961, das dann auch vom Fernsehen übernommen wurde und bis 1970 61-mal und von 1980 bis 1983 69-mal vom Radio ausgestrahlt wurde NDR2 Übertragung. Ab Juli 1961 präsentierte er das Programm Vorsicht Kamera.

1970 verließ er Deutschland wieder für sein Hotel am hotel Mallorca. Dort war er auch am Aufbau des ersten deutschsprachigen Radiosenders beteiligt. 1975 kehrte er nach Deutschland zurück und moderierte dort erneut Radio- und Fernsehprogramme. Im Cartoon Asterix beide Briten Brit Teefax bekam seine Stimme, seine letzte Sendung, die er bis zu seinem Tod 2013 moderierte, war wieder Spiele spielen mit Schallplatten, die 2004 vom WDR4 neu aufgenommen wurde. Die Titelmelodie aller Sendungen war Melodiemesse von Robert Farnon.

Film

1953 der Fernsehfilm Schlager-Expreß in der Uraufführung, in der Howland als Sänger auftrat. Danach war er häufig in mehreren Kinofilmen zu sehen. Im romantischen Musikfilm Ball der Nationen ab 1954 spielte er Dr. Johnson, in Der Major und die Bullen er spielte Sergeant Bobby. Im Film Verlobung am Wolfgangsee er spielte einen jungen Engländer. In dem Heinz Erhardt-Komödie Witwer mit funf Töchtern ab 1957 spielte er die Rolle des Mr. Druck und in Haus Vaterland die 1959-Rolle von Freddy.

Ein weiteres Highlight in seiner Karriere war seine Teilnahme an fünf Karl May-Dreharbeiten in den 60er Jahren In der Premiere (1963) von Winnetou (1) er spielte Lord Tuff-Tuff. Im zweiten Karl-May-Film Der Schut (1964) spielte er den Butler Archie. Er ist hinter dem Hauptdarsteller her Lex Barker der zweithöchste Lohn. Er spielte auch die Rolle von Archie in dem Film Durch's wildes Kurdistan (1965) und in der Fortsetzung von Im Reich des Silbernen Löwen (1965). Im selben Jahr spielte er zum letzten Mal in einem Karl-May-Film in Das Vermächtnis des Inka (1966) als Indio Don Parmesan, der die meiste Zeit eine Siesta hielt.

Musik

Nach einem vergeblichen Versuch als Sänger um 1959 hatte er das Lied Japanisches Abschiedslied seinen ersten kommerziellen Erfolg. Seine größten Hits waren Fräulein (1958) und Das hab ich in Paris gelernt (1959) und wurden beide in Köln von Hans Bertram produziert. Beide Songs belegten den dritten Platz im Deutschen Hitparade.

Privatleben

2002 wurde ihm der scharlih, der älteste mit dem Namen Karl May verbundene Preis. 2002 wurden seine Memoiren mit . veröffentlicht Jawohl! – Aus dem Blickwinkel eines Englischen Gastarbeiters. Im Herbst 2012 schenkte er sein 1986er Ein-Mann-Tonstudio dem Phono- und Radiomuseum im Dormagen.

Anlässlich seines 85. Geburtstages hat der SWR eine Fernsehsendung an ihn. Die Aufzeichnung der darin vorgeschlagenen Buchlesung wurde am 15. Mai 2013 in . fortgesetzt Kerpen im kleinen Landcafe.

Chris Howland starb am 21. Dezember 2013 in Rösrath bei Köln und wurde in Friedwald Lohmar-Heide beigesetzt.

Hits in Deutschland

  • 1958 - Fräulein
  • 1958 - Susie Liebling
  • 1958 - verboten
  • 1959 - Das hab' ich in Paris gelernt
  • 1959 - Der Dumme im Leben ist immer der Mann (Duett mit Fred Bertelmann)
  • 1959 - Patricia
  • 1959 - Es braucht nicht alles wahr zu sein
  • 1960 - Und Schuld daran sind nur die Frau'n (Duett mit Fred Bertelmann)
  • 1960 - Die Mutter ist immer dabei
  • 1961 - Hundert schöne Frau'n
  • 1961 - Gnädige Frau, wo waren sie gestern?
  • 1961 - Hämmerchen Polka
  • 1962 - Mädchen für alles
  • 1962 - Sagst du alle deiner Frau (Duett mit Bill Ramsey)
  • 1962 - Das hat sich Tante Emma aus Italien mitbracht
  • 1963 - Pop-Süßigkeiten
  • 1963 - Lilo, die tätowierte Dame
  • 1964 - Superkalifragilistisch Expiallegorical
  • 1965 - Wenn ich James Bond war'
  • 1975 - Europa hat diese Dame
  • 1976 - Wischi-waschi, bla bla bla
  • 1982 - Bang Bang Lulu

Filmografie

Filme

  • 1954 - Ball der Nationen
  • 1955 - Der Major und die Stiere
  • 1956 - Küss mich noch einmal
  • 1956 - Verlobung am Wolfgangsee
  • 1957 - Frauen sind für die Liebe da
  • 1957 - Witwer mit funf Töchtern
  • 1959 - Tausend Sterne leuchten
  • 1959 - Das blaue Meer und Du
  • 1960 - Das hab ich in Paris gelernt
  • 1960 - Gauner Serenade
  • 1961 - Schlagerparade 1961
  • 1961 - Am Sonntag will mein Süsser mit mir segeln gehn
  • 1962 - Das Geheimnis des schwarzen Koffers
  • 1962 - Tanze mit mir am Morgen
  • 1962 - Die Post geht ab
  • 1963 - Der schwarze Panther von Ratana
  • 1963 - Die weiße Spinne
  • 1963 - Und wenn der ganze Schnee brennt
  • 1963 - Der Henker von London
  • 1963 - Winnetou 1. Teil
  • 1964 - Unsere tollen Tanten in der Südsee
  • 1964 - Frühstück mit dem Tod
  • 1964 - Die Diamantenhölle am Mekong
  • 1964 - Der Schut
  • 1964 - Fanny Hill
  • 1964 - 2 x 2 im Himmelbett (Halløj i Himmelseng)
  • 1965 - Das Vermächtnis des Inka
  • 1965 - Durch's wildes Kurdistan
  • 1965 - Im Reiche des silbernen Löwen
  • 1966 - Agent 505 - Todesfalle Beirut
  • 1966 - Sartan
  • 1969 - Faule Lippen - Sadisterotica
  • 1969 - Küss mich, Monster
  • 1982 - Wer spinnt denn da, Herr Doktor?
  • 1991 - Farßmann oder Zu Fuß in der Sackgasse
  • 2007 - Neues vom Wixxer

Fernsehen

  • 1955 - Die letzte Nacht der Titanic
  • 1970 - Das Mädchen Signaler Traume T
  • 1971 - Glückspilze
  • 1979 - Nor 'ne Oper
  • 1980 - Hollywood, ich komme
  • 1982 - Das Traumschiff: Grenada
  • 1986 - Fräulein – Ein deutsches Melodram
  • 1990 - Hotel Paradies
  • 2004 - Unser Charly: Geheimer Weg
  • 2007 - Die Märchenstunde: Aschenputtel – Für eine Handvoll Tauben

Fernsehsendungen

  • 1961–1969 - Musik aus Studio B
  • 1961–1963 - Vorsicht Kamera
  • 1976 - Gestatten neue Platten
  • 1982 - Chris Howland präsentiert Spitzenleistungen aus dem Guinness-Buch der Rekorde
  • 1983–1987 - Souvenirs, Souvenirs
  • 1991 - Vorsicht Kamera
  • 1993 - Kuss unterm Regenbogen
  • 2007 - Der große Witze-Abend
  • 2009 - (Sa., 8.8. 16.15) Lafer!Feuerzeug!Lecker! Gäste: Chris Howland und Ingo Oschmann
  • 2011 - Germaine Damar – Der tanzende Stern