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Christopher Pierson (Den Haag, 19. Februar1631 – Gouda, 11. August1714) war ein Holländer Maler und Dichter. Er war ein Mitglied der Familie Pierson und ein Sohn von Paulus Pierson, Soldat und Fechtmeister, und Anneke Abrahams. Er war der Ururgroßvater der Brüder Allard, Hendrik und Nicholas Gerard Pierson.
Biografie
Christophers Eltern hatten ihm eine kaufmännische Laufbahn vorbestimmt und er wurde deshalb in dieser Richtung ausgebildet. Er wurde unter anderem in Latein und Französisch ausgebildet und begann in einem Büro zu arbeiten. Er selbst interessierte sich viel mehr für die Malerei und 1650 wurde er Schüler von Bartholomäus Meyburg, einer raus Maassluis einheimischer Porträt- und Historienmaler.
Pierson zog nach einigen Jahren nach Schiedam und malte dort Porträts, Genrestücke und historische Stücke. Am 28. Januar 1652 heiratete er Maria Willems, woraufhin sein Sohn Jacobus und am 9. November 1653 seine Tochter Anna geboren wurden.
1653 unternahm er eine Reise mit seinem Lehrer Meyburg Deutschland.Dort trafen sie die FeldmarschallWrangell, der sie Porträts von sich selbst und einigen anderen Armeechefs malen ließ. Die Qualität dieser Porträts entsprach so sehr Wrangels Geschmack, dass er ihnen Empfehlungsschreiben für Festanstellungen bei den Hofmalern der Königin anbot. Christina I. von Schweden werden. Sie nahmen dieses Angebot nicht an und kehrten zurück zu Holland.
Von Schiedam zog Pierson mit seiner Familie nach Gouda und wurde dort am 16. Mai 1654 vereidigt Pförtner. Als Ernährer malte er alle möglichen Genrestücke auf Tapeten, wie Jagdszenen, Gewehre und Vogelkäfige. Er war so geschickt darin, dass die Leute dachten, sie sähen diese Gegenstände wirklich an der Wand hängen, (Trompe-l'oeil). Zwischen 1654 und 1666 starben sechs Kinder der Piersons, darunter Anna, seine älteste Tochter.
Nach dem Tod seiner Frau am 2. Dezember 1679 kehrte er 1680 mit seiner zweiten Frau Joppina Hodenpijl nach Schiedam zurück, wo er bis 1691 blieb. Am 19. Mai 1681 wurde dort ihr Sohn Allard geboren, der der Vorfahre der bekannten Kaufmanns-, Prediger- und Bankiersfamilie Pierson werden sollte.
1687 starb seine zweite Frau und 1690 heiratete er zum dritten Mal, jetzt die Dichterin Amarenthe Maria Paeuw aus Den Haag. Am 4. August 1692 zog er erneut nach Gouda, wo seine dritte Frau 1710 und er selbst am 11. August 1714 starben.
Sein Porträt, von Arnoud van Halen (1683-1732), ist in der Rijksmuseum in Amsterdam zu sehen.
Seine Arbeit
In Gouda war er mit der Überwachung und Restaurierung der Buntglas in dem St.-Johannes-Kirche von Gouda. Diese waren sehr anfällig und wurden mehrfach durch Stürme und Hagelschauer schwer beschädigt. Als Nachfolger des Verstorbenen Willem Tomberg 1696 bekam er einen Vertrag von der Kirchenvorsteher, wo er als ständiger Glaser der St.-Johannes-Kirche ernannt wurde. Er wurde auch ein Fachmann Glasmaler. Um diese Ernennung zu erhalten, musste er ein hohes Maß an Fähigkeiten mitbringen. Im Alter von 75 Jahren wurde er von einem anderen Glaser abgelöst.
Zwischen 1670 und 1680 kopierte er auch die berühmten bemalten Gläser in kleinem Maßstab. Er tat dies mit schwarzer Tinte auf KalbPergament, ein Material, das zu einer guten Konservierung geführt hat. Diese Zeichnungen sollten bei Glasreparaturen verwendet werden. Es war dann nicht notwendig, die originalen "Kartonstreifen" von u.a. Dirck und Wouter Crabeth ausrollen. Sie werden (wie auch die Kartons) noch immer in einem Depot in der Kirche aufbewahrt.
Gemälde

Einige seiner ÖlfarbenGemälde sind in der Frans-Hals-Museum im Haarlem und in der Germanisches Nationalmuseum im Nürnberg finden. Viele seiner Werke befinden sich in ausländischem Besitz. In dem Catharina Pension in Gouda gibt es einige Gemälde, nämlich Ein Blick auf Gouda und Blick auf die Burg von Gouda, um 1684, beide aus der Niederländische IJssel gesehen.
Einige seiner Gemälde:
- Tavernenszene eines Mannes, der sich um eine schlafende Frau kümmert
- Porträt von Admiral Steel de Werff
- Porträt eines Jungen und seines Bruders auf dem Rücken einer Ziege
- Zwei Spaniels jagen einen Frosch am Wasser
- Stillleben mit Jagdattributen
Gedichte und Theaterstücke
Er schrieb (in einem späteren Alter?) mehrere Gedichte und Theaterstücke:
- Mithridates, König von Pontus (1678, Tragödie)
- Die großzügige Laodize, Königin von Armenien (1712, Staatsspiel)
- Dagobert, König in Vrankrijk (1714, Hofspiel)
Er hat auch mehrere Übersetzungen angefertigt klassisch Werke (von Ovid, Virgil und Juvenal) und gereimtPsalmtexte, ersetzt den verkrüppelten Reim von Peter Datheen:
- Die akkordierte Königsharfe oder die hundertfünfzig Psalmen des Propheten David, gekürzt nach dem Text bzw.
Gedicht von Christopher Pierson
(anlässlich des Baus des Gerüsts mit darunterliegender Maisbörse am Rathaus von Gouda)
| Das Gebäude spricht |
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Wissenswertes
- In Gouda (in 1903) der nach ihm benannte Piersonweg.
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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