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Clarence Feldmann
Clarence Feldmann
Clarence Feldmann, 1914
Persönliche Informationen
Vollständiger NameClarence Feldmann
Geburtsdatum14. Januar1867
GeburtsortNew York
Sterbedatum21. Juli1941
Ort des TodesDelft
StaatsangehörigkeitFlagge der Niederlande Die Niederlande
Aktivitäten
DisziplinElektrotechnik
UniversitätTechnische Universität Delft
Portal  Portalsymbol  Bildung

Clarence Feldmann (New York, 14. Januar1867Delft, 21. Juli1941) war ein Holländer Elektroingenieur und Professor der Technischen Universität Delft. Im Studienjahr 1924-1925 war er zudem Rektor magnificus der Fachhochschule.[1]

Lebenszyklus

Professor Doktor. DR. ger. Clarence Feldmann war ein Amerikaner deutsch-jüdischer Abstammung, der aus der Ehe von Carl Feldmann und Pauline Goldstein hervorging. Nach dem Tod seines Vaters ließ sich seine Mutter 1873 mit ihm und seiner Schwester Berta dauerhaft in Deutschland nieder.[1] Er studierte mit Erasmus Kittler Elektrotechnik an der TH Darmstadt Ende des 19. Jahrhunderts und gehörte damit zur ersten Generation akademisch ausgebildeter Elektroingenieure. Das Elektrotechnik war damals noch eine Welt von Pioniere. 1881 schloss er sein Studium mit Auszeichnung ab[2] mit der Diplomarbeit: "Asynchrone Generatoren für ein- und mehrphasige Wechselströme: ihre Theorie und Wirkungsweise".[3]

Nach seinem Studium war Feldmann dreizehn Jahre in der Elektroindustrie tätig, u.a. in Ungarn Biene TransformatorherstellerGanz & co und in Deutschland bei Helios in Köln, einem Hersteller von Kraftwerke. Als Chefingenieur war Feldmann unter anderem für die Planung der Erweiterung des Kraftwerks Helios am Haarlemmerweg in Amsterdam verantwortlich.[2] Seine industrielle Karriere war schwierig, da er sich in seinen Möglichkeiten, neue Technologien zu entwickeln und zu experimentieren, sehr eingeschränkt sah. Irgendwann fühlte sich Feldmann mehr bei Helios reisender verkäufer als Elektroingenieur.

1905 wurde Feldmann auf Empfehlung von Professor Snijders zum Professor an der Technische Universität Delft, wo damals das Studium der Elektrotechnik gerade als eigenständige Studienrichtung etabliert war. Er blieb bis 1937 Professor. 1911 wurde er zum ersten Ehrenpräsidenten der Elektrotechnische Vereinigung (ETV), der Studienvereinigung für Elektrotechnik in Delft. 1913 wurde er durch besondere Ernennung zum Professor an die in diesem Jahr gegründete Nederlandsche Handels-Hoogeschool in Rotterdam mit dem Lehrauftrag für wichtige Wirtschaftskapitel der Elektrotechnik berufen. Sein Lehrstuhl wurde 1921 abgeschafft. Von 1924 bis 1925 war er auch Rektor Magnificus in Delft. 1937 folgte ihm als Professor Prof. Dr.Ir. HG nolen, der damalige Direktor von Willem Smit & Cos Transformatorenfabriek N.V. zu Nimwegen.

Feldmann war der erste Vorsitzende des Niederländischen Elektrotechnischen Komitees (NEC). Dieses Amt bekleidete er 28 Jahre lang, bis Ende 1940. Gleichzeitig war er Vorsitzender der internationalen Studienkommission für Maschinen und Transformatoren. Von 1927 bis 1930 war er auch als erster Niederländer Präsident der Internationale Elektrotechnische Kommission (IEC).

Feldmann starb 1941 im Alter von 74 Jahren eines natürlichen Todes. Er wurde am 24. Juli 1941 im Krematorium in . eingeäschert drei haus. Seine Asche wird auf dem General Cemetery beigesetzt Jaffa in Delft. Seine Frau Lina Feldmann-Stamm starb am 1. April 1943 in der Krankenstation des Konzentrationslagers und der DurchreiseLager Westerbork in Drenthe.[4] Ihr Sohn Carl Albert Feldmann (1894-1966) war Maler.

Arbeit

Elektroausbildung

Feldmann war ein starker Befürworter der Professionalisierung der Elektrotechnikausbildung. Ihm zufolge musste die Theorie der Elektrotechnik für die Praxis erklärt werden Ingenieure, also konnten sie im Voraus berechnen und Maschinen und andere elektrische Geräte wissenschaftlicher gestalten zu können. Er beendete seine Arbeit bei Helios und kehrte in die Lehre zurück. Feldmann ging zurück nach Darmstadt, um dort zu arbeiten als Privatlehrer, und verfasste mit Herzog ein Standardwerk über Rohrleitungsnetze.[5]

Provinzielle Stromversorgung

Feldmann gilt als Begründer der Landesstromversorgung.[6][7] In zehn Jahren beriet Feldmann neun Provinzen über die Errichtung von Kraftwerken. Diese Kraftwerke könnten auch die Landschaft der Niederlande mit Strom versorgen. Feldmann erledigte fast alle notwendigen Arbeiten: Er erstellte die notwendigen Berechnungen, konstruierte dann die Kraftwerke, erstellte die Baubeschreibung und beschaffte die notwendigen Maschinen.

Externer Link

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Vorgänger:
Cornelis van der Bilt
Rektor Magnificus der Technischen Universität Delft
1924-1925
Nachfolger:
Gerrit van Iterson