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Es ganzUnternehmen (ungarisch: Ganz vallalatok) ist ein Maschinenfabrik- und Elektrotechnik-Unternehmen aus Budapest und ist am besten bekannt als Produzent von elektrisch, Dieselzüge und Straßenbahnen.
Geschichte
Im 1844 öffnete das aus Schweiz Ursprung Abraham Ganz in Budapest eine eigene Eisengießerei. Zunächst konzentrierte er sich auf die Produktion von Rädern für Eisenbahnwaggons, die aus ganz Europa bestellt werden. Später gibt es auch Eisenbahngleise und Teile von Brücken gemacht.
Nach Ganzs Tod im Jahr 1867 wurde das Unternehmen unter dem Namen Ganz & Co, Eisengießerei und Maschinenfabrik NV, fortgesetzt von seinem engen Mitarbeiter und Freund Andras Mechwart. Mit Mechwart als technischem Leiter wuchs das Unternehmen Ende des 19./Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem der bekanntesten und größten Industrieunternehmen der Welt. Österreich-Ungarn. Neben Bahnausrüstung baut Ganz auch Schiffe, Landmaschinen, Autos und Flugzeuge.
Elektrotechnik
1878 wird eine elektrotechnische Abteilung gegründet, Ganz Transelectro, gegründet mit Karoly Zipernowsky am Kopf. Zusammen mit den Technikern Otto Blathy und Miksa Deric er sucht nach Wegen, elektrische Energie mit höherer Effizienz zu transportieren.
1885 gründeten diese drei Herren die ZBD-Transformator den ersten Transformator mit geschlossenem ringförmigem Eisenkern entwickelt und patentiert, ein Gerät, das die Grundlage aller Wechselstromverteilungsnetze bildet. Neben dem Transformator werden eine Reihe wichtiger Neuerungen vorgenommen. So fand Deri a Abstoßungsmotor raus für die Einfahrt trampen, und Zipernowsky ist am Bau von sechzig beteiligt Kraftwerke.
Bahntraktion
1894 kennt Mechwart einen Eisenbahningenieur Kalman Kandó in das Unternehmen ein, das wichtige elektrische Erfindungen im Bereich der elektrischen Traktion macht. Er entwickelte ein System, mit dem Züge mit Wechselstrom unter Hochspannung fahren können, damit sie schwere Lasten ziehen können. Infolgedessen erhielt das Unternehmen 1897 den Auftrag an Veltliner Bahn (ferrovia della Valtellina) zu elektrifizieren. Unter der Leitung und nach den Plänen von Kandó wurde über fünf Jahre eine dreiphasige 3kV/15Hz Oberleitungsanlage gebaut und 30 Jahre lang in Betrieb gehalten.
Das Unternehmen erhält viele Aufträge für den Bau von Straßenbahnanlagen, die Elektrifizierung von Bahnstrecken und die Lieferung der dazugehörigen Generatoren und Schaltanlagen. Nach dem Ausbruch des Erster Weltkrieg Kandó kehrt nach Ungarn zurück und wird General Manager von Ganz.
Ganz-Mavag
1959 fusioniert die Ganz Lokomotiv- und Waggonfabrik mit MÁVAG, Magyar Államvasutak Gepgyara, ein weiterer ungarischer Hersteller von hauptsächlich Dampflokomotiven und geht unter namen weiter Ganz-Mavag. Die Produktion in der ursprünglichen Eisengießerei wurde bis 1964 fortgesetzt, danach wurde sie in die ntodei Muzeum.
Als Folge der Wirtschafts- und Sozialkrise in der 1980er Jahre Ganz-Mávag wird reorganisiert, um 1991 mit einem italienischen Konzern zu fusionieren: Das neue Unternehmen heißt Ganz-Ansaldo. Ganz ist seit 2000 eine Holding mit verschiedenen Tochtergesellschaften.
Niederländische Verbindung
In den Niederlanden ist das Unternehmen bekannt für die legendären Budapester, Straßenbahnen der Baureihen 400, 450 und 500 der Blaue Straßenbahn (NZH) was im 1920er Jahre wurden gebaut.
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
Externe Links:
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