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Clavia Nord Modular
Clavia Nord Modular
Synthesizer
Clavia Nord Modular (G1)
Jahr1998
AnzeigetypLCD-Computer
Tastatur25 Tasten mit Velocity
Polyfonie32 Stimmen
Art der Synthese6 Arten von VSM-Oszillatoren
Filtermehrere Typen: parametrische und grafische EQs, HPF/LPF/BPF/Notch, 12 oder 24 dB/Okt (resonant), Formantfilter
Multitimbralmaximal vier Programme
Erinnerung9 Bänke mit je 99 Sitzplätzen
Auswirkungen8 Arten von LFOs, 4 Arten von Zufallsmustergeneratoren, 16.000 Muster, Vocoder, Overdrive, Refrain, Sequenzer
Anschlüsse2 Audioeingänge, 4 Audioausgänge
SteuerungPC-Pentium 90MHz, Windows 95/98; Power-Mac, MacOS 8; MIDI
Portal  Portalsymbol  Musik

Das Nord Modular vom schwedischen Hersteller clavia ist eine serie von hardware digital modular Synthesizer. Der Ton wird erzeugt durch DSPs bei welchem Algorithmen als Module präsentiert. Viele dieser Module sind eine direkte Widerspiegelung von Funktionsmodulen im "klassischen" Modulare Synthesizer. Daher kann der Nord Modular als ein virtuell analog Version eines modularen Synthesizers. Der Anwender kann aus den verfügbaren Modulen frei wählen und diese miteinander verbinden. Da es sich bei den Modulen nur um Algorithmen handelt, können sie im Modell mehrfach verwendet werden. Dies steht im Gegensatz zu physischen (analogen) modularen Synthesizern, bei denen eine begrenzte Anzahl von Modulen eines bestimmten Typs verfügbar ist. Bei der Zusammenstellung eines Modells gibt es keine Einschränkungen hinsichtlich der Reihenfolge und Verschaltung der Module. Die einzige Einschränkung ist die Vorstellungskraft des Programmierers und die Rechenleistung der verwendeten DSPs. Auf dem Bedienfeld des Modular befinden sich eine Reihe von Tasten, die frei mit Parametern der Module belegt werden können, oder über Morph-Sets auf mehreren Parametern gleichzeitig. Diese Tasten sind nicht beschriftet, da Funktionstasten bei jedem Synthesizer-Modell unterschiedliche Bedeutungen haben können

Eigenschaften

Ein modularer Synthesizer ist eigentlich eine Ansammlung von Funktionsmodulen, die über Kabel mit einem Modell verbunden sind. In diesem Zusammenhang kann ein Modell als vollständiger, in sich abgeschlossener Synthesizer betrachtet werden. Der Nord Modular wird mit einem Bearbeitungsprogramm für die Herstellung dieses Modells geliefert pc oder Apple Macintosh erforderlich. Im Schnittprogramm werden die verschiedenen Module, wie z Oszillatoren, Hüllkurvengeneratoren, LFOs, Sequenzer, Filter, Mischer, Vocoder und Effektmodule werden platziert und miteinander verbunden. Wenn der Synthesizer mit dem Computer verbunden ist, können Sie direkt aus dem Editierprogramm in die gerade am Synthesizer aktiven Modelle/Module eingreifen. Auch Parameter, die am Synthesizer selbst verändert werden, sind im Editierprogramm sofort sichtbar. Wenn das Modell fertig ist, kann es im Nord Modular gespeichert und ohne Computer verwendet werden. Über Drehregler und Menüs kann dann auf die Parameter der Module zugegriffen werden, um mit dem Modell einen Sound zu erzeugen oder zu bearbeiten. Es ist dann jedoch nicht mehr möglich, Module hinzuzufügen oder zu entfernen oder die gegenseitigen Verbindungen zu ändern. Der Computer ist in der ersten Generation mittels MIDI an den Synthesizer angeschlossen, verwendet die zweite Generation von Modulars a USB-Anschluss.

Nicht nur die Synthese von Sounds ist möglich, denn der Synthesizer verfügt auch über Audioeingänge und eine umfangreiche Palette an Filtern und Effektmodulen lässt sich zudem für alle Arten der Klangbearbeitung nutzen. Sound kann beispielsweise künstlich "gealtert" werden durch die Bandbreite und fügen Sie Verzerrungen, Rauschen und Taps hinzu.

Erste Generation

Die erste Generation von Modulars hat drei Modelle, das Micro Modular, die Modular Keys und das Modular Rack. Der einzige Unterschied zwischen der Keys-Version und der Rack-Version besteht darin, dass die erste eine Tastatur enthält und die zweite nicht. Der Micro Modular hat einen DSP, der Modular vier, mit der Option, auf acht zu erweitern.

Das „Synthesizer-Modell“ muss in einen einzigen DSP passen, jedes Modul hat einen bestimmten Lastfaktor, dessen Summe 100 % nicht überschreiten darf. Einfache Modelle passen mehrfach in einen DSP, d.h. schon mit einem einzigen DSP polyphon gespielt werden kann. Mit seinen vier DSPs ist der Modular also mindestens vierstimmig polyphon. Der Modular hat auch die Möglichkeit, vier Modelle gleichzeitig aktiv zu machen, die dann (mit Verlust der Polyphonie) multitimbral gespielt werden kann.

Mikromodularmodular
Anzahl DSPs14 (oder 8 mit Erweiterungsmodul)
Anzahl aktiver Programme
(multitimbral)
14
Funktionstasten318
TastaturNeinkeine oder zwei Oktaven
Audioeingänge22
Audioausgänge24

zweite Generation

Beim Nord Modular G2 wurden die Mängel der ersten Generation weitgehend behoben, wie zum Beispiel ein USB-Port zum Anschluss an den Computer, „Rotary Encoder“ statt Potentiometer und die knöpfe haben a LCD Bildschirm in dem ein beschreibender Text angezeigt werden kann. Obwohl es nur 8 Tasten gibt, gibt es eine Art "Browse-System", um bis zu 120 Parameter zu ändern. Zudem wird die Verteilung der Rechenleistung der DSPs transparent geregelt. Auch Dinge wie die Möglichkeit, die Tastatur bei der Verwendung von Multitimbral zu teilen, sind besser angeordnet.

Den G2 gibt es in drei Versionen: den "Motor", der in einem 19-Zoll Rack-montierbar und ohne externe Bedienelemente, das G2 mit einer drei Oktaven Tastatur und das G2X mit einer fünf Oktaven Tastatur. Der G2X hat standardmäßig ein "Voice Expansion Module" eingebaut (ähnlich den zusätzlichen DSPs der ersten Generation), dieses Modul ist für die beiden anderen Modelle optional.

Externe Links