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Colitis pseudomembranacea
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pseudomembranöse Kolitis
Synonyme
NiederländischPseudomembranöse Kolitis[1]

Post-antibiotische Kolitis
Clostridium-difficile-assoziierte Erkrankung
CDAD

Codierungen
ICD-10ein04.7
ICD-9008.45
KrankheitenDB2820
MedlinePlus000259
eMedizinmed/1942
Portal  Portalsymbol  Medizin

pseudomembranöse Kolitis[2][1] ist ein Entzündung (-es ist) des Dickdarm, die häufig nach der Behandlung mit Antibiotika. Es gibt Hinweise darauf, dass die Einnahme von Antazida die Entwicklung der Krankheit fördert. Pseudomembrankolitis wird normalerweise durch übermäßiges Wachstum von . verursacht Clostridium difficile, ein Bakterium, das zur normalen Darmflora gehört. Clostridium difficile macht zwei Giftstoffe dass es Schleimhaut den Dickdarm beeinflussen. Speziell eine Variante von Clostridium difficile, Typ 027 ist ein Problem aufgrund von Antibiotikaresistenzen.

Bei Verwendung von Antibiotika das Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Bakterienstämmen (die Darmflora) findet sich normalerweise im Darmtrakt und kann Clostridium difficile überwiegen, was zu einer pseudomembranösen Kolitis führt. Die Symptome sind häufig (mehr als siebenmal täglich) Ausscheidungen von oft stinkenden Pferdemist Durchfall mit Bauchschmerzen mit oder ohne Fieber. In schweren Fällen kann der Flüssigkeitsverlust so stark werden, dass eine lebensbedrohliche Austrocknung tritt auf, bei der eine Blutvergiftung (Sepsis), niedriger Blutdruck, giftiges Megakolon und Darmperforation kann auftreten.

Die Behandlung der pseudomembranösen Kolitis besteht darin, die Anwendung von Antibiotikaes sei denn, die Antibiotika selbst sollen eine lebensbedrohliche Infektion bekämpfen. Ohne weitere Komplikationen heilt die pseudomembranöse Kolitis in der Regel unbehandelt innerhalb von 12 Tagen ab. In schweren Fällen orale Gabe von Metronidazol normalerweise wirksam gegen Clostridium difficile. Als letztes Mittel für lebensbedrohliche bakterielle Infektionen im Krankenhaus oral verabreicht werden Vancomycin in Reserve gehalten. Um das bakteriologische Gleichgewicht aktiver wiederherzustellen, LaktobazillenStämme verabreicht (oral). Auch andere Bakterienstämme werden (rektal) zur Wiederherstellung der Darmflora eingesetzt.

Das Risiko einer pseudomembranösen Kolitis steigt mit zunehmendem Alter. Risikogruppen sind hauptsächlich postoperative und anderweitig geschwächte Patienten. Pseudomembrankolitis ist oft eine Krankenhausinfektion (aus dem Krankenhaus stammend); der Zustand führt zur Ausscheidung von Sporenformen der Bakterien. Diese Sporen sind resistent gegen Austrocknung und können auf Schuhsohlen von Raum zu Raum getragen werden. Als Ergebnis kann sich der Zustand ausbreiten. Deshalb haben Patienten eine eigene Toilette und vorzugsweise ein eigenes Zimmer.

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