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Collectie Lanz

Das Kollektion Lanze ist ein noch teilweise intakt Kunstsammlung vom Schweizer Chirurgen Otto Lanzu (1865-1935), der ab 1902 in Amsterdam lebte und arbeitete.

Erläuterung

Abgeleitet von Schweiz und nach einer Bildung zu Arzt im Berlin Otto Lanz wurde 1902 Professor plastische Chirurgie auf der Amsterdam Stadtuniversität. Lanz war auch ein leidenschaftlicher Sammler von Italienisch Kunst aus dem Renaissance. In den Kriegsjahren wurde die aus über 430 Gemälden, Skulpturen und Möbeln bestehende Sammlung an die Rijksmuseum und stellte dort im August 1940 aus.

Die Witwe Lanz verkaufte diese Sammlung unter Zwang und mit großem Widerwillen 1941 an die Deutsche Besatzer für die Summe von 2 Millionen Schweizer Franken und 350 Tausend Gulden. Der Verkauf erfolgte durch Hitlers Kunstberater Posse mit der Absicht, ein Zuhause in Hitlers geplantes zentrales Kunstmuseum zu Linz, das Linzer Sammlung. Diese Transaktion ist eine von vielen Zwangsverkäufen im Rahmen des großangelegten Kunstdiebstahls in den besetzten Gebieten durch die Nazis und fällt damit in die Kategorie Raubkunst.

Nach dem Krieg wurde die Sammlung aufgelöst und die Sammlung kam teilweise in die Niederlande zurück und fand ihren Platz in der Rijksmuseum Amsterdam und der Bonnefantenmuseum zu Maastricht.