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Cross-Media ist ein Begriff, abgeleitet von dem Marketing-Kommunikation. Der Begriff hat derzeit keine feste Definition, bedeutet aber im Allgemeinen, dass a MedienAusdruck durch verschiedene Medien. Ein gutes Beispiel ist ein Fernsehprogramm, das auf eine Website verweist, auf der der Benutzer auf das Programm reagieren kann. Durch diese Referenz nutzt der Nutzer zwei verschiedene Medien (Internet und TV), um das Gesamtkonzept zu erleben. Dieses Konzept wird daher als crossmediales Konzept bezeichnet.
Definition
Crossmedia ist ein Mittel, um das Medienkonzept erlebbar zu machen. In einem crossmedialen Konzept kommen unterschiedliche Medien zum Einsatz. Durch den Einsatz unterschiedlicher Medien möchte der Medienproduzent eine stärkere Interaktion zwischen seinem Medienkonzept und seinem Publikum sicherstellen.
Ein Konzept, bei dem unterschiedliche Medien verwendet werden, ist per Definition kein crossmediales Konzept. Von einem crossmedialen Konzept kann nur gesprochen werden, wenn alle eingesetzten Medien zur vollen Erlebbarkeit des Konzepts beitragen. Beispiele sind die Fernsehprogramme Die Stimme von Flandern und Die Stimme Hollands. Neben klassischen TV-Programmen nutzen sie auch andere Medien, um den Nutzern beispielsweise die Möglichkeit zu geben, für Kandidaten abzustimmen oder sich selbst zu präsentieren. Noch deutlicher wird dies im Cross-Media-Konzept Unterhaltungserlebnis wobei alle Komponenten (TV, Internet, Mobile, Film, Events, etc.) eine ergänzende Funktion innerhalb des Ganzen haben.
Medienmix
Die Kombination verschiedener Medien hat es in der Vergangenheit schon gegeben, der Begriff „Media-Mix“ hat seinen Ursprung in der Marketing- und Kommunikationswelt. Das Medienmix wird verwendet, um zu zeigen, welche Medien in welchem Umfang in a Kampagne verwendet werden, um das Ziel zu erreichen. Durch die Kombination dieser Medien ergaben sich neue Möglichkeiten und eine effektivere Zielgruppenansprache.
Um das Jahr 2000 herum wurde der Begriff Crossmedia nicht diskutiert. Das Medium Internet damals gerade im Entstehen war und sich noch in der Erforschungsphase befand, waren die Möglichkeiten und die Macht des Internets noch nicht voll ausgeschöpft. Inzwischen ist das Internet zu einem Partizipationsmedium geworden und hat eine eigene Spezifität erlangt.
Medienspezifität
Jedes Medium, das in einem crossmedialen Konzept verwendet wird, hat seine spezifischen Eigenschaften; So unterscheidet sich jedes Medium. Ziel eines crossmedialen Konzepts ist, dass jedes Medium das tut, was es am besten kann. Indira Reynaert und Daphne Dijkerman beschreiben mittlere Spezifität wie folgt: „Medium Spezifität hat nicht nur mit Technik zu tun, sondern hat auch eine emotionale Bedeutung. Beispiele für Medienspezifität sind die große Reichweite und emotionale Wirkung des Fernsehens, die Interaktivität des Internets oder die Konnektivität Ihres Mobiltelefons.'[1]
Das Wesen von Crossmedia
Van Vliet stellt fest, dass bei Crossmedia verschiedene Arten von Inhalten über verschiedene Kanäle verbreitet werden.[2] Um diese Beziehungen zu erklären, wendet er dies auf die Semiotik, das Studium der Zeichen und Zeichensysteme. Van Vliet verwendet das Modell von SemiologeCharles Peircea. Peirce unterscheidet drei verschiedene Zeichen in Beziehungen.
Das folgende Modell der Semiotik unterscheidet drei verschiedene Zeichen:
- Ikonisch Zeichen: zeigen einen entsprechenden Zusammenhang.
- Indexisch Zeichen: Dies sind Referrer-Zeichen, verweisen auf einen anderen Kanal.
- Symbolisch Zeichen: ist die Beziehung zwischen Zeichen und Objekt. Eine Frage von Regeln, Vereinbarungen oder Willkür.
Kultige Beziehung
Von einer ikonischen Beziehung wird gesprochen, wenn Inhalte auf verschiedenen Kanälen eine hohe Ähnlichkeit aufweisen. Die meisten Cross-Media-Konzepte haben einen ikonischen Charakter. Dies ist verständlich, wenn man sieht, dass Ähnlichkeiten des Inhalts mit einer Marke verbunden sind, die durch andere lokalisiert ist Markenerweiterungen Verstreut. Im Basisbuch Crossmediale Konzeption man verwendet Libelle als Beispiel. Libelle war ursprünglich eine Frauenzeitschrift, hat aber im Laufe der Jahre verschiedene Markenerweiterungen veröffentlicht. So gibt es zum Beispiel eine aktive Website, aber auch eine jährliche Libelle-Veranstaltung wird organisiert. Der Name Libelle und ihr Hausstil binden die medialen Äußerungen zusammen, ohne zu beurteilen, ob es inhaltliche nachweisbare Zusammenhänge gibt.
Indexische Beziehung
Diese Beziehung ist referenzieller Natur. Zum Beispiel eine Kochsendung im Fernsehen, die während der Sendung auf das gesamte Rezept verweist, die im Internet zu finden ist. Die Hauptmotivation für die Weiterempfehlung hat mit der Erlösmodell. Durch den Wechsel zu einem anderen Kanal können Einnahmen generiert werden. Im Beispiel der Kochshow ist es möglich, dass ein Anbieter von Kochgeschirr noch einmal auf seine Artikel aufmerksam macht. Wichtig ist jedoch, dass die Inhalte, auf die verwiesen wird, anders sind oder anders angeboten werden als im verweisenden Medium.
Symbolische Beziehung
Im letzteren Verhältnis geht Van Vliet davon aus, dass sich die verschiedenen medialen Ausdrucksformen nicht nur aufeinander beziehen, sondern auch einen Wert ansprechen, der über das hinausgeht, wofür sie gedacht ist. Bei Mobiltelefonen geht es beispielsweise nicht mehr nur darum, überall telefonieren zu können; heutzutage[(seit wann?] Wir erwarten viel mehr von einem Handy. Eine Tasse Nespresso ist nicht nur Kaffee, sondern auch ein Synonym werden zur Versuchung und zum Vergnügen.
Crossmediale Konzeptformen
Crossmediale Konzepte lassen sich in zwei Formen unterscheiden, nämlich die namely transmediales Konzept und der integriertes Konzept, ebenfalls autonom und als abhängiges Konzept bezeichnet. Diese beiden Konzeptformen sind unterschiedlicher Natur und werden daher für unterschiedliche Kommunikationsziele verwendet. Beim transmedialen Konzept liegt der Fokus vor allem auf dem symbolischen und beim integrierten Konzept vor allem auf dem indexikalischen Inhaltsverhältnis. Crossmediale Konzepte sind übrigens fast nie vollständig transmedia oder integriert.
Transmediales Konzept
Laut Indira Reynaert und Daphne Dijkerman ist das transmediale Konzept oft an einer einzigen Marke zu erkennen, die durch verschiedene mediale Adaptionen präsentiert wird. Das transmediale Konzept basiert auf der Idee, dass eine Geschichte eine Marke stärkt und dann über verschiedene Medien verbreitet wird. Diese autonomen Medien können hinsichtlich der Mediennutzung unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Zum Beispiel beim Verfilmen von Büchern. Dies wiederum zieht eine neue Zielgruppe an, möglicherweise Verbraucher, die einen Film einem Buch vorziehen. Neben diesen Büchern und Filmen werden auch Spiele veröffentlicht, die auch neue Zielgruppen ansprechen.
Integriertes Konzept
Im integrierten Konzept werden die eingesetzten Medien teilweise oder vollständig miteinander verschmolzen. Dies hat mit den Unzulänglichkeiten der einzelnen eingesetzten Medien zu tun, aber auch mit deren Medienspezifität. Die Eigenschaften der einzelnen Medien ergänzen sich. Ein gutes Beispiel dafür ist die Entertainment Experience. In diesem Format ist das Fernsehen nicht zentral, aber es werden viel mehr Medien verwendet, wie Internet, Events, Print, Handelspartner und Partnermedien, Apps auf Handy und Tablets usw. Eine Interaktion mit dem Internet ist nicht erforderlich, das mit Mobilfunk und Fernsehen. Dies liegt daran, dass es im Fernsehen an Interaktion mit dem Publikum mangelt. Diese wird durch das medienspezifische Element des Mobiltelefons, die SMS-Funktion, ausgefüllt. Die Kombination dieser beiden Medien schafft mehr Interaktion, also mehr Engagement für die Öffentlichkeit.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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