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Kryptovenator hirschbergeric ist ein Synapse, gehört zu Sphenacodontidae, die während spät Karbon lebte im Bereich der Gegenwart Deutschland.
Finden und benennen
2001 ließ Rudolf Bold raus Rammelsbach im Steinbruch auf dem Remigiusberg, einen Kilometer nordöstlich von Haschbach, sein Dalmatiner Tessa, als der Hund einen alten Knochen in großen Blöcken fand, den die Ziegelsteinarbeiter am Rand einer unbefestigten Straße aufgehäuft hatten. Es stellte sich heraus, dass es sich um das Fossil eines noch unbekannten Mitglieds der Synapsida.
Das Typ TypKryptovenator hirschbergeric wurde 2011 von Jörg Fröbisch, Rainer R. Schoch, Johannes Müller, Thomas Schindler und Dieter Schweiss benannt und beschrieben. Der Gattungsname ist eine Kombination aus den AltgriechischKryptos, "versteckt" und die LateinVerehrer, "Jäger", ein Hinweis auf die extreme Seltenheit solcher Funde. Der Fund ist der erste seiner Art aus Deutschland und stellt das älteste Mitglied der Fruchtwasser aus Deutschland bekannt. Es ist auch der älteste Fund aus ganz Europa außer Makromerion. Es gibt keine weiteren Knochen oder Spuren des Remigiusbergs Tetrapoden bekannt. Der spezifische Name ehrt Winfried Hirschberger, den Landraad der Kreis Kuselder an paläontologischen Forschungen beteiligt war.
Es Holotyp, LFN−PW 2008/5599−LS, wurde in einer Schicht des gefunden Remigius-Gebirgsformation das stammt von oben Stephanien/ spät Gzhelien im unteren verrotten lügen, fast genau dreihundert Millionen Jahre alt. Es besteht aus einem rechten Unterkiefer. Es beinhaltet es Ochsenzahn. Die linke Hälfte des Stückes ist noch im Muttergestein versenkt, aber aufgrund einer Längsspaltung, die bereits während des Versteinerungsprozesses stattgefunden hatte, ist ein Teil der Ochse spleniale und eckig sichtbar. Der Kiefer enthält noch elf Zähne und ein leeres Zahnfach.
Beschreibung
Der Holotyp von Kryptovenator stellt ein eher kleines Tier dar. Das Kieferstück ist sechs Zentimeter lang und soll ursprünglich zwölf bis fünfzehn Zentimeter groß gewesen sein, was, aus den Proportionen der Verwandten hochgerechnet, auf eine Körperlänge von weniger als einem Meter hinweist. Es könnte aber auch sein, dass der Kopf im Verhältnis zum Rest des Körpers relativ kurz war.
Die Beschreiber konnten einige Unterscheidungsmerkmale identifizieren. Eine einzigartige Kombination war der kurze und robuste Kiefer mit dem gemäßigten Heterodontie, Unterschied in der Zahnform, der sich in dem Fehlen eines stark verkürzten ersten Zahnes und einer nur geringen Entwicklung des zweiten und dritten Zahnes zu "Eckzähnen" äußert.
Die Gültigkeit dieser Merkmale hängt stark von der Interpretation des Fossils ab. Unterhalb der Zahnreihe ist eine hohe Beinplatte zu erkennen. Dabei handelt es sich laut den Beschreibern nicht um einen unter den rechten geschobenen Teil des linken Unterkiefers oder vielleicht die durch Rotation sichtbar werdende Symphyse, sondern um den gesamten rechten Zahn, der dann eine einzigartige Höhe hätte. Unterhalb der Position des vierten Zahnes wäre sie so hoch wie die Symphyse lang ist, ganz anders als bei Verwandten. Die Interpretation der Zahnform hängt von der Anzahl der Zähne ab. Es wurde davon ausgegangen, dass keine Zahnstellung vor dem dann ersten erhaltenen Frontzahn vorhanden war. Wenn jedoch ein Stück abgebrochen wäre, hätte es einen kleineren ersten Zahn enthalten und dennoch wären der zweite und dritte Zahn relativ dazu vergrößert worden.
Phylogenie
Kryptovenator wurde 2011 basal in die Sphenacodontidae außerhalb der Sphenacodontinae. Seine Zugehörigkeit zu den Sphenacodontiden wird durch die vergrößerten „Eckzähne“, das tropfenförmige seitliche Profil der Zähne in den Kieferrändern belegt – das Tier kann auch Zähne im Gaumen gehabt haben, diese sind aber im Fossil nicht erhalten – , die hohe Symphyse und die Aufwärtsbiegung des Unterkiefers.
Eine mögliche Position im Stammbaum zeigt das folgende Kladogramm.
| Sphenakodontie |
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Literatur
- Jörg Fröbisch, Rainer R. Schoch, Johannes Müller, Thomas Schindler und Dieter Schweiss, 2011, "A new basal sphenacodontid synapsid from the Late Carboniferous of the Saar-Nahe-Becken, Germany", Acta Palaeontologica Polonica, 56(1): 113–120