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Cudell ist ein Deutsche historische Marke von Dreiräder und Autos.
Der Firmenname lautete Cudell Motor Compagnie, später Max Cudell & Co., Motoren- und Fahrzeugwerke, Aachen.
Das Unternehmen wurde 1897 von Max Cudell für die Lizenz-Produktion von Dreiräder und Vierräder von De Dion.
Cudell bereits eingebaut 1898 Dreiräder und Vierräder mit De Dion402 und 510 ccm Motoren. Die Produktion lief von 1898 bis um 1908. 1905 geriet das Unternehmen in Zahlungsschwierigkeiten und 1908 wurde die Produktion eingestellt.
Die Dion-Bouton-Modelle
Produkte von Graaf Albert de Dion, Einzylinder Viertaktmotoren mit Gasflammenzündung, waren sofort sehr beliebt. Nachdem de Dion vom Dampfantrieb auf Petroleummotoren umgestiegen war, baute er seine Dreiräder, die in ganz Europa verkauft oder lizenziert wurden. Der Motor leistete 1¾ PS und wurde hinter dem Fahrersitz montiert. 1899 folgte das vierrädrige Vierrad De Dion-Bouton Vis-a-Vis mit wassergekühlt 3½-PS-Motor. Obwohl es sich um ein Vis-à-vis-Auto handelte, konnte die vordere Sitzbank auch in Fahrtrichtung gebaut werden. 1901 erschien der "Motorwagen 4½ PS" mit 510ccm Motor und 1902 der "Motorwagen 6 PS" 700ccm. zusätzlich Das Dion-Bouton Popular mit 6 oder 8 PS Motor vorne. 1903 wurden auch zwei Zylinder mit 8 oder 10 PS geliefert. Das letzte Lizenzmodell von De Dion war ein Vierzylinder von 1904.
Eigenentwicklungen
1904 wurde das Unternehmen von led Karl Slevogt eigene Autos entwickeln. Ausgeliefert wurde der "16/20 PS" Vierzylinder 2.554 ccm. 1905 folgte der „Phönix 35/40 PS“-Vierzylinder mit 6.100 ccm Hubraum und 45 PS. Das Auto musste mit offener Karosserie sein und wenn Limousine verfügbar werden. Nach den finanziellen Problemen 1905 wurden jedoch nur wenige Fahrzeuge gebaut.
1904, im Vereinigte Staaten ein luftgekühlt 16 PS Vierzylinder mit vier Gängen und Kardanantrieb angeboten. Dieses Auto wurde importiert von Clodio & Widmayer im New York. Das Auto hatte eine "Tonneau"-Karosserie und kostete 4.500 Dollar.
Einbaumotoren
So wie Cudell mit De Dion-Motoren begann, wurden die Cudell-Motoren später auch als eingebauter Motor an andere Unternehmen verkauft. Sie wurden benutzt von Christiansen im Dänemark, Victoria im Nürnberg, Alexander Leutner im Riga und Phönix im Budapest.
Wissenswertes
Das erste Auto in Island war ein gebrauchter Cudell, der mit staatlicher Hilfe gekauft wurde. Das Auto wurde von Ditlev Thomsen gekauft und erhielt den Spitznamen "Thomsenbill" ("Thomsen-Auto").
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Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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