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Das weiße Band | ||||
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Besatzung von Das weiße Band in Cannes, 2009 | ||||
| Richtung | Michael Haneke | |||
| Produzent | Stefan Arndt Veit Heiduschka Margaret Menegoz Andrea Occhipinti | |||
| Szenario | Michael Haneke | |||
| Hauptrollen | Christian Friedel Ernst Jacobic Leonie Benesch | |||
| Bearbeiten | Monika Willic | |||
| Kinematographie | Christian Berger | |||
| Premiere | 21. Mai2009 | |||
| Genre | Theater | |||
| Spielzeit | 150 Minuten | |||
| Sprache | Deutsche | |||
| Land | ||||
| (und) IMDb-Profil | ||||
| MovieMeter-Profil | ||||
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Das weiße Band ist ein österreichisch-Französisch-DeutscheDrama Film von 2009 unter der Regie von Michael Haneke. Er hat gewonnen Goldener Globus für den besten ausländischen Film und den Goldene Palme auf der Filmfestspiele von Cannes. Der Film spielt kurz vor dem Erster Weltkrieg und skizziert die Genese der Generation, die Zweiter Weltkrieg möglich gemacht.
Geschichte
Kurz vor Ausbruch des Erster Weltkrieg In einem norddeutschen Dorf ereignen sich einige beunruhigende Vorfälle. Alles beginnt damit, dass Fremde ein Kabel über die Straße spannen und der Dorfarzt vom Pferd stürzt. Später zündeten sie ein Lagerhaus an und folterten zwei Kinder. Der örtliche Schulmeister sucht nach der Wahrheit.
Rollenverteilung
| Darsteller | Charakter |
|---|---|
| Christian Friedel | Schulmeister |
| Ernst Jacobic | Erzähler |
| Leonie Benesch | Eva |
| Ulrich Tukura | Baron |
| Ursina Lardic | Baronin |
| Fion Mutert | Sigi |
| Michael Kranz | Heimlehrer |
| Burghart Klaussner | Pastor |
| Steffi Kuhnert | Frau des Pastors |
| Maria-Victoria Dragus | Klara |
| Leonard Proxaufu | Martin |
| Levin Henning | Adolf |
| Johanna Busse | Margarete |
| Thibault-Serie | Gustavo |
| Josef Bierbichler | Steward |
| Roxane Duran | Anna |
Hintergrund
Bedeutung
Haneke wollte mit dem Film Stellung beziehen. Ihm ist wichtig, dass der Film nicht nur Deutschland betrifft, sondern alle Formen von Terrorismus haben den gleichen Ursprung.
Produktion
Der Film:
- wurde vom 9. Juni bis 4. September und vom 5. bis 9. Dezember aufgenommen 2008
- ist enthalten Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und Sachsen im Deutschland
- ist eine Genossenschaft von Österreich, Frankreich, Italien und Deutschland.
Bild und Emotion
Genau wie die Geschichte sind die Bilder hart und distanziert. Durch die fehlende Musik (mit Ausnahme der in der Geschichte enthaltenen Musik wie das Orgelspiel) und die oft enge, unbewegliche Kamera bekommen sie ein kaltes Aussehen. Der Lehrer im Dorf erzählt die Geschichte wie ein Nachrichtensprecher: emotionslos. Die Gewalt löst beim Zuschauer wenig Sympathie aus, weil er kein Zeuge ist. Als die Kinder des Pfarrers geschlagen werden, wird die Tür vor den Augen des Betrachters zugeschlagen und nur die Schmerzensschreie bleiben zurück. Jedes Mal, wenn Männer jemanden missbrauchen, stehen sie mit dem Rücken zur Kamera, als ob sie niemand sehen oder sehen möchte. Dies wird noch unterstrichen, wenn der Arzt die Hebamme wie ein Tier benutzt und sich in derselben Szene an den Tisch setzt, Wein trinkt und wie ein Gentleman isst.
Religion
Im Fokus stehen die Bestrafungen der Kinder. Sie werden immer wieder aus der Bibel über die strafende Hand Gottes vorgelesen. Es scheint, als ob sie sich dadurch für die rechte Hand Gottes halten und der Menschheit seine Strafen auferlegen würden, zum Beispiel wenn die Pfarrerstochter sich an ihrem Vater rächt. Durch das Töten des Sittichs mit einer Schere bilden die Schere und der Körper ein Kreuzzeichen.
Kameraposition
Die Bilder positionieren die Menschen in der Umgebung. Als der Arzt den Steward aufsucht, weil jemand das Fenster des Babys geöffnet hat und die Kinder im Wohnzimmer sind, setzen sich zwei Kinder, während der Täter zwischen ihnen steht und seine „Führung“ offenbart. Das sieht man auch, wenn der Arzt der Hebamme sagt, wie wertlos und schmutzig er sie hält: Er steht aufrecht, von unten betrachtet und in starken Kontrasten hervorgehoben. Diese Froschperspektive stärkt seine Wertschätzung und ihre Angst. Die Hebamme in sanften Graustufen wird von oben betrachtet. Es Vogelperspektive verstärkt ihre Schwäche. Wenn sie für sich einsteht, steht sie auf, ändert ihre Perspektive und sieht aus wie eine stolze Frau.
Das Ende des Films betont die göttliche Hand und die von ihr geschaffene Distanz bzw. Distanzierung. Die Lehrerin erzählt, wie nach dem Weggang des Arztes und der Hebamme der Klatsch begann. Das erste Bild zeigt die Kirche in der Nähe. Jedes Mal, wenn er einen neuen Klatsch erzählt, noch schlimmer als der letzte, springt die Kamera zurück und vergrößert buchstäblich und im übertragenen Sinne den Abstand zur Kirche.
Preise
- 2009: Goldene Palme auf der Filmfestspiele von Cannes
- Goldener Globus für den besten ausländischen Film
- FIPRESCI-Grand-Prix
Externe Links
- Cannes
- (und)
Das weiße Band in dem Internet-Filmdatenbank
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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Der siebente Kontinent (1989) · Bennys Videos (1992) · 71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls (1994) · Lumière und Unternehmen (1995) · lustige Spiele (1997) · Code-Unklarheit (2000) · La Pianist (2001) · Le Temps du Loup (2003) · Zwischenspeicher (2005) · Lustige Spiele US (2007) · Das weiße Band (2009) · Liebe (2012) · Happy End (2017)
