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David van Staveren (Utrecht, 16. Januar1881 - Rotterdam, 20. Oktober1966), war Holländer Lehrer und Fahrer. Bekannt wurde er als Vorsitzender des Zentralkommission für Filmbewertung.
Van Staveren ist aufgewachsen in Utrecht. Ab 1899 begann er als Lehrer zu arbeiten, zunächst in Utrecht und ab 1903 in Den Haag. In Den Haag wurde er auch in der Vereinigung niederländischer Lehrer. Neben seiner pädagogischen Arbeit war er ab 1903 auch in der SDAP. Er bekleidete hier verschiedene parteiadministrative Positionen, wie den Vorsitz der Utrechter Föderation und den Direktor/Vorsitzenden der Den Haager Föderation. Er vertrat die Partei von 1923 bis 1928 in der Provinzstaaten von Süd-Holland.
1918 wurde er trotz mangelnder Erfahrung in der Filmwelt zum Direktor der Schulkino Den Haag. Van Staveren hat sich verpflichtet, Lehrfilme in speziellen lokalen Kinos zu zeigen, anstatt unverbindliche Vorführungen im Klassenzimmer. Seine Vorstellungen über den Einsatz von Film in der Bildung fanden wenig Resonanz, doch in der Filmwelt genoss er inzwischen ein gewisses Ansehen. 1928 wurde er trotz seines politischen Hintergrunds zum Vorsitzenden der Zentralkommission für Filmbewertungen ernannt.
Während der Zweiter Weltkrieg als Jude legte er sein Amt nieder, um sie nach der Befreiung wieder aufzunehmen. Während des Krieges verlor er seine Tochter durch eine Krankheit und sein Haus samt Archiv durch einen Bombenangriff. Er blieb bis Oktober 1948 im Amt. 1946 gründete er zusammen mit Piet Meerburg, Paul Kijzer und Felix Halverstad es Filmmuseum in Amsterdam auf. Nach seiner Pensionierung bekleidete er verschiedene Vorstandspositionen. Er starb 1966 im Alter von 85 Jahren in Rotterdam.
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