WikiDer > Die bunte Wäsche
Die bunte Wäsche war ein Niederländischradikale Feministin Verlag für Frauen. De Bonte veröffentlichte mehrere Werke zu Frauenthemen und konnte bei mehreren Gelegenheiten beachtliche Auflagen aufnehmen.[1]
De Bonte Was wurde am Silvesterabend 1973 von einer Gruppe von Frauen gegründet, deren Anneke van Baalen standen vielleicht im Mittelpunkt. Im folgenden Jahr etablierte sich der Verlag im Frauenhaus, ein Hocken und feministische Hochburg auf der Neue Herengracht in Amsterdam.[2] Die Organisation war kollektivistisch Natur: Jeder musste an allem teilnehmen, vom Schreiben und Treffen bis zum Packen von Büchern für den Versand. Die ersten beiden Bücher, Und sie lebten glücklich bis ans Ende und Frauen über Sexualität wurde schabloniert, nachfolgende Ausgaben wurden mit einem Drucker platziert. Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Schriftsatz und der Verteilung ausgelagert.
Die meisten Bücher wurden unter dem Namen des Autors veröffentlicht Die bunte Wäsche, weil die Texte in Zusammenarbeit mit verschiedenen Personen entstanden sind. Übersetzungen, Gedichtbände und andere Einzelwerke wurden unter dem Namen des Autors veröffentlicht. Ebenfalls Anja Meulenbelt schrieb anonym Texte für De Bonte Was-Publikationen.[3]
Radikaler Feminismus wurde neben Ausgaben in der Organisation zum Ausdruck gebracht. Sie durften nicht mit Männern arbeiten und alle Arbeiten waren unbezahlt, weil niemand daran arbeitete Feminismus verdienen könnte.[4] Im Die Feministin, einer eher ideologischen Buchreihe, wurde De Bonte unter anderem gegen die Abkapselung, den subventionierten Feminismus und die "Therapeutisierung" des Frauenkampfes aufgeheizt. In diesem Sinne ist De Bonte Was zum Gewissen der zweite Welle des Feminismus erwähnt.
Neben dem Publizieren engagierte sich die Gruppe um De Bonte auch in der Organisation von Debatten und Aktivismus. Der Höhepunkt des letzteren war der Frauenstreik von 1981 gegen das Neue, als bevormundend erlebte Abtreibungsgesetz.
Irgendwann begannen die Auflagen zu sinken und 1992 wurde der Verlag aufgelöst. Die Stiftung, der der Verlag gehörte, blieb als Aktionsgruppe bestehen.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
Archiv
|