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De Pauwhof
Der Pauwhof
Der Pauwhof
Ort
OrtPaauwlaan 2a, Wassenaar
Status und Zeitachse
Aktuelle NutzungWohnhaus
Fertig bauen1912
Gebäudeinfo
ArchitektJoseph Cuypers
Anerkennung
DenkmalstatusNationaldenkmal
Denkmalnummer524479
Portal  Portalsymbol  Bauingenieurwesen und Bauwesen

Der Pauwhof ist ein Landhaus in Wassenaar, das ein halbes Jahrhundert lang als Nährboden für Künstler bekannt war. Es ist ein Nationaldenkmal, entworfen von Joseph Cuypers.

Das Landgut De Pauwhof entstand 1910, als das Anwesen der verstorbenen Prinzessin besiedelt wurde Marie der Niederlande. Die Seite war Teil ihres Nachlasses Der Pfau. Käufer dieses Teils des Anwesens war das Ehepaar Overvoorde-Gordon aus Leiden. Die Overvoordes ließ 1912 vom Architekten Joseph Cuypers ein Landhaus bauen.

Herr. J. C. übervorde (1865-1930) neben seiner Tätigkeit als Stadtarchivar, zunächst in Dordrecht, war van Leiden ab 1901 auch Kurator und Direktor von Stadtmuseum De Lakenhal und Sekretär, später Präsident der Königlich Niederländischer Antiquitätenverband. Er war ein moderner und energischer Mann. Nach seiner Promotion in Leiden über die erste feministische Dissertation in den Niederlanden (1891) engagierte er sich intensiv im Kampf um die Emanzipation der Frau. Er plädierte in Publikationen stark für die soziale und rechtliche Benachteiligung von Frauen, glaubte, dass sie das Wahlrecht habe und ihr Zugang zu Hochschulbildung nicht behindert werden sollte, was oft der Fall war. Er glaubte auch, dass sie in höhere Regierungsämter berufen werden sollte - damals noch gesetzlich verboten - und dass sie für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn erhalten sollte. Von dem Radikale Bindung er kämpfte für die Verbesserung der Stellung der Arbeiterklasse: kürzere Arbeitstage, bessere Bezahlung und mehr Arbeitnehmerbeteiligung.

Er und seine Frau interessierten sich nicht nur für die Kunst, sondern auch für die Künstler. Sie wurden sich immer mehr der täglichen Probleme und Sorgen bewusst, die den Künstler und den Wissenschaftler daran hindern könnten, optimale Leistungen zu erbringen. So reifte der Plan, die Ruhe und Schönheit von De Pauwhof dafür zu nutzen.

Nach Overvoordes Tod setzte seine Witwe (1888-1957) den Plan fort und ließ De Pauwhof vom Innenarchitekten einrichten. Paul Bromberg (1893-1949). Am 9. März 1940 empfing sie den ersten Gast. Vollpension wurde den maximal fünfzehn Gästen zum Selbstkostenpreis und bei Bedarf zu einem ermäßigten Preis angeboten. So konnten sich die Gäste voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren und die inspirierende Umgebung und das Miteinander genießen. Sie könnten für und miteinander Konzerte und Vorträge geben. Das Management wurde an die Overvoorde-Gordon Foundation übertragen, mit Vorstandsmitgliedern aus der Königlich Niederländische Akademie der Wissenschaften, der Königlich Niederländische Antiquitätenverband, der Verband der Künstlervereinigungen, der Verband niederländischer Architekten und der Gesellschaft für niederländische Literatur.

De Pauwhof empfing regelmäßig politisch verfolgte Intellektuelle und Künstler, zunächst aus seinem eigenen besetzten Land (Sem Dresden, Anthony Dark und Hrsg. Hornik) und dann von außen. Die Stiftung hatte Zugang zum Nachlass des Ehepaars Overvoorde-Gordon. Andere berühmte Gäste waren J. C. Blume, Jan Greshoff, Martinus Nijhoff und Rosa Spier. Letztere kam während ihres Aufenthalts auf die Idee, dass es ein solches Haus für ältere Künstler und Wissenschaftler geben sollte. Diese Idee führte zur Gründung der Rosa Spier Haus zu Laren. Auch in späteren Jahren geblieben Person aus Köln und Tessa de Loo auf dem Pauwhof.

Übersicht Straßenseite.

Der kapriziöse Groninger Autor war ein langjähriger und schließlich unerwünschter Gast Ab Visser, der nach dem Krieg in Amsterdam unter schlimmen Umständen lebte und sich gerne auf De Pauwhof verwöhnen ließ. 1974 blickte er in dem Buch "Das Kloster des Heiligen Jurriaan" auf seinen Aufenthalt dort zurück. 1952 veröffentlichte er bei der Pauwhof-Presse eine Gedichtsammlung "Sieben Gedichte", ein gelegentliches Etikett, mit dem Haus und Stiftung nichts zu tun hatten. Hinter dieser Initiative soll Conny Tamminga, die Ehefrau des Verlegers F. Tamminga, gestanden haben.

In der sich wandelnden Gesellschaft war für De Pauwhof schließlich kein Platz mehr. Künstler und Intellektuelle hatten im Alltag viele Möglichkeiten, sich zu isolieren, und sie suchten Inspiration lieber an exotischen Orten als in der Wassenaar-Pension. Es wurde um 1990 geschlossen. Das Herrenhaus wurde später zu einer Residenz.

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