WikiDer > Der Siphon
Weiler in Belgien | |||
| Ort | |||
| Region | |||
| Provinz | |||
| Gemeinde | Damme | ||
| Koordinaten | 51° 16′ N, 3° 18′ O | ||
Detailkarte | |||
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Der Siphon (oder Siphon) ist ein Weiler in der Gemeinde Damme an der Stelle, wo die Damse Vaart wird von zwei parallelen Kanälen durchzogen: dem Schipdonk-Kanal und der Leopold-Kanal. Es ist nach den Wasserbauarbeiten benannt, die Erster Weltkrieg funktioniert: die Siphons.
Die Damse Vaart war seit den frühen 1820er Jahren eine Wasserstraße zwischen Brügge und Sluis, die für die Schifffahrt permanent unterhalten wurde. Der Leopoldkanal und der Schipdonkkanal sind Entwässerungskanäle mit einem niedrigeren, unterschiedlichen Wasserstand. Die Lösung, um alle Kanäle funktionieren zu lassen, bestand darin, zwei Siphons zu bauen. Der erste wurde mit dem Bau des Leopold-Kanals gebaut, der zweite wenige Jahre später mit dem Bau des Schipdonk-Kanals. Der Siphon des Leopoldkanals hatte vier Durchströmöffnungen, der des Schipdonkkanals fünf. Auch die Damse Vaart konnte mit 6 Entwässerungsöffnungen in den Leopoldkanal entwässern.
Obwohl die Siphons bereits im Ersten Weltkrieg durch den Rückzug deutscher Truppen beschädigt wurden, wurden sie 1940, wenige Tage vor der Kapitulation im Zweiter Weltkrieg. Seitdem ist kein Durchgangsversand von der Stadt Brügge in die Stadt möglich Sperren aus den Siphons.
Die Landschaft hier ist einzigartig und wird stark von den hoch aufragenden Pappeln entlang der drei Kanäle und von der wild bewachsenen Zwischenberme zwischen den beiden Entwässerungskanälen bestimmt.
Wanderweg GR5A führt hier vorbei und ist über Radwege, die entlang der drei Kanäle verlaufen, auch eine Drehscheibe für den Radverkehr in der Region.