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der Bauerntanz | ||||
| Künstler | Pieter Bruegel der Ältere | |||
| Jahr | ca. 1567 | |||
| Museum | Kunsthistorisches Museum | |||
| Ort | Wien | |||
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der Bauerntanz oder Das Dorffest ist ein Malerei im Ölgemälde des Malers Pieter Bruegel der Ältere. Es wurde ca. 1567 gemalt und ist in der Ausstellung ausgestellt Kunsthistorisches Museum im Wien.
Geschichte
Die Tafel ist weder datiert noch signiert, sondern wurde ungefähr zur gleichen Zeit gemalt wie Die Bauernhochzeit. Die beiden Bilder sind gleich groß und werden oft als zusammengehörig angesehen. Ebenfalls Der bäuerliche Hochzeitstanz beschäftigt sich mit dem gleichen Thema. Sie sind Beispiele für Bruegels Spätwerk, das von monumentalen Figuren geprägt ist, die von seinem erneuten Interesse an der italienischen Kunst zeugen.
Präsentation
Von einem niedrigen Aussichtspunkt aus sehen wir Feste in einer Dorfstraße. Ein Tänzer zieht seine Frau ins Bild und tut es auch mit dem Betrachter. Seine anatomisch falschen Beine können ein Eingriff sein, der Dynamik suggeriert. Dem Dudelsackspieler wird ein Getränk angeboten. Die drei hinter ihm am Tisch sind eindeutig beschwipst. An anderer Stelle ist die Stimmung heiter: ein küssendes Paar, ein kleines Mädchen, das tanzen lernt, ein Mann, der seine widerstrebende Frau aus dem Gasthaus zieht.
Interpretation
Der Bauerntanz ist wahrscheinlich keine gewöhnliche Darstellung eines Bauerntanzes. Es geht um ein moralisches Bild mit Themen wie Lust, Angst und Wut. Der Mann, der neben dem Dudelsackspieler sitzt, hat eine Pfauenfeder auf dem Hut, die Stolz und Eitelkeit symbolisiert. Es gibt auch ein Dummkopf um zu sehen. Die Tänzer tanzen mit dem Rücken zur Kirche, was laut Fritz Grossmann ihre Abneigung gegen die Kirche zeigen würde. Sellink nannte diese Interpretation lächerlich. Er sieht einen Bruegel, der das bäuerliche Leben mit milder Ironie beobachtet.
Literatur
- Claudine Majzels, "'Der Mann mit drei Füßen' in Pieter Bruegels 'Bauernhochzeit'", in: Kanadische Kunstkritik, 2000, Nr. 1-2, p. 46-58
- Manfred Sellink, Bruegel. Das volle Werk, 2011, s. 162-163