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De jury

Die Jury (Eine Zeit, um zu töten) wurde 1988 veröffentlicht juristischer Thriller vom amerikanischen Schriftsteller John Grisham. Ein schwarzes Mädchen wird von zwei Weißen vergewaltigt. Grishams Buch basiert auf der hypothetischen Situation, in der der schwarze Vater Rache nimmt, indem er die weißen Täter ermordet. Die Geschichte steht stark im Kontext des latenten Rassismus im amerikanischen Süden, der noch heute präsent ist.

Die Jury war Grishams erster (bescheidener) Erfolg, aber nicht sein großer Durchbruch. Nach dem großen Erfolg von Die Firma (Der Anwalt der Teufel) wurde das Buch neu aufgelegt und wurde doch ein Erfolgsroman. Das Buch ist 1996 zu einem Film gemacht.

Geschichte

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Die 10-jährige Tochter des schwarzen Carl Lee Hailey wird von zwei weißen Jungs vergewaltigt, woraufhin sie versuchen, sie zu hängen. Das Mädchen wird gefunden und die Täter festgenommen. Im Gericht der (fiktiven) Stadt Clanton sieht es jedoch so aus, als würden sie gnädig daraus hervorgehen. Immerhin denken die weiße Mittelschicht und das Magistrat "es war nur einer" NiggerDer Vater wartet jedoch außerhalb des Prozesses auf die beiden Täter und erschießt sie.

Die Rollen sind nun vertauscht. Der Vater wird festgenommen und die Empörung über den Doppelmord ist groß. Anwalt Jake Brigance übernimmt die Verteidigung. Der Staatsanwalt Rufus Buckley will die Todesstrafe fordern und hat die Mehrheit der Bevölkerung hinter sich. Buckley stellt aus politischen Gründen eine so starke Forderung, weil er Gouverneur werden will. EIN Running gag in dieser ansonsten ernsten Arbeit ist, dass Jake Brigance ihn deswegen aufzieht und ständig "Gouverneur" ruft, was er absolut nicht ausstehen kann.

Auch das bisher ruhende Ku-Klux-Klan zeigt Interesse und ergreift die Gelegenheit, in Clanton eine neue "Klavern" (Gemeinde) zu gründen. Dieser kann sich über die Sympathie vieler freuen, die den Doppelmord als Beispiel dafür sehen, "wie bestialisch" Schwarze wären, und eine Reihe von Clantonners schließen sich dem Klan an. Dies schüchtert Jake und seine Assistentin Ellen Roark ein. Roark wird misshandelt und Jakes Haus wird von den Klan-Mitgliedern in Brand gesteckt. Es kommt sogar zu Ausschreitungen zwischen dem KKK und seinen (hauptsächlich schwarzen) Gegnern.

Jake konzentriert sich jedoch mit Inbrunst auf die Verteidigung, und es kommt zu einem juristischen Duell zwischen ihm und Buckley. Beide rufen Zeugen auf und schlagen sie von der anderen Partei nieder. Buckley ist mit der „Unterstützung“ des KKK unzufrieden, fordert aber ein Exempel statuieren wachsam. Jake appelliert an Carls Wahnsinn und erklärt, dass jeder Vater so reagieren würde, wenn seine Tochter vergewaltigt würde.

Am Ende kommt die Jury zu einer "nicht schuldigen" Entscheidung, nachdem sie sich im Juryzimmer vorgestellt hat, was man denken würde, wenn die Vergewaltiger schwarz und das Mädchen weiß gewesen wären.