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Den Engh | ||
Den Engh, dargestellt im Jahre 1731 von LP serrurier | ||
| Ort | Vleuten | |
| Allgemeines | ||
| Schlosstyp | befestigtes Haus | |
| Eingebaut | für 1259 | |
| Zerstört in | 1896 | |
| Monumentaler Status | Nationaldenkmal | |
| Denkmalnummer | 46098 | |
| Besonderheiten | Ritterhofstadt k | |
aktuelles Gelände | ||
Den Engh ist eine ehemalige Burg und Ritterhofstadt k Biene Vleuten, Gemeinde Utrecht in der niederländischen Provinz Utrecht.
Die erste Erwähnung stammt von 1259. Den Engh lag östlich des Dorfes Vleuten und wurde in 1536 als Ritterstadt anerkannt.[1] Die Heren van den Engh (Nachnamen uten Engh, van den Engh) hatten als Mitglied der Ritterschaft (Adel) von Utrecht Sitz in der Staaten von Utrecht.
Frederick Uten Engh (Frederick Uuyten Engh) unterzeichnete während der Belagerung von Schloss Vredenburg in der Stadt Utrecht 1576/1577 auch die Finanzunterlagen für die Kosten. Mit seiner Unterschrift vertrat er die Ritterschaft bei der Brüsseler Zufriedenheit (9. Oktober 1577), wobei die Staaten von Utrecht Wilhelm von Oranien wie ihr Gouverneur anerkannt, und bei der Utrechter Union (23. Januar 1579).
1813 kaufte der Utrechter Kaufmann Hendrik Ravee die Ridderhofstad. Bis 1833 blieb er Lord of Den Engh. Zum Ruhm gehörten drei Territorien von 24, 15 und 7 Morgen (1 Morgen ist über 80 sind) in der Umgebung und eine Bank in der reformierten Kirche von Vleuten. Im Jahr 1898[1] die Burg wurde abgerissen und die Steine verkauft. Laut Fotos der Firma E.A. van Blitz und Zn. von 1903 war das Torhaus auf der Brücke noch da, wenn das Datum stimmt. Im Jahr 2019 bleibt eine Wasserinsel übrig. Auf der ehemaligen Ritterhofstadt in der dazugehörigen Farm ist inzwischen ein Restaurant namens Dengh entstanden.

"'T Huys den Engh", Kupferstich von Jan van Vianen, Kupferstich, nach einer Zeichnung von C. Specht, 1697

Jan van Vianen, Kupferstich, 'T Huys den Engh, Farbfassung, 1730

"den Engh" von unbekanntem Künstler

Katasterkarte der Burg mit dazugehörigem Grundstück, damals von Hendrik Ravee, 1832

Gebäude des Schlosses Den Engh, Aquarell 1852

Emanuel Aron von Blitz et Fils. Torhaus mit Zugangsbrücke von der Seite des ehemaligen Schlosses Den Engh bei Vleuten, 1903

Emanuel Aron von Blitz et Fils. Torhaus mit Zugangsbrücke von der Vorderseite des ehemaligen Schlosses Den Engh bei Vleuten, 1903

Luftbild der Den Engh Farm (Enghlaan 15-17) in Vleuten, von Südosten; rechts die Schlossinsel Den Engh mit Bäumen, 1998
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
Quellen
- Diese Burg auf der Website Niederländische mittelalterliche Burgen
- Den Engh auf Schlösser in Utrecht
- Google Maps mit Satellitenfoto
- D. W. schwerer Teil, Sockel und Klemmen, in: Zeitschrift des Historischen Vereins Vleuten, De Meern, Haarzuilens, 12. Band, Nummer 3, September 1992, S. 62-64
- E. Müller, Die Ridderhofstad Den Engh in Vleuten, in: Maandblad Oud-Utrecht, 51. Jahrgang, Oktober 1978, Nummer 10, S. 121-124 (im pdf S. 125-128).
- E. Müller, Die Ridderhofstad Den Engh in Vleuten, in: Zeitschrift des Historischen Vereins Vleuten, De Meern, Haarzuilens, jg. 14 (1994), Nr. 2, p. 39-42
- Jan Rijs, famrijs.nl Herkunft des Nachnamens 'van der Eng'
- F. J. scheepen, Die Familie Ravee/Nieuwenhuis und Ridderhofstad Den Engh in Vleuten im 19. Jahrhundert, in: Zeitschrift des Historischen Vereins Vleuten, De Meern, Haarzuilens, jg. 17 (1997), Nr. 1, p. 7-14
- JA. Sturm der Löwen, Das Hausarchiv der ritterlichen Hofstadt Den Engh, in: Zeitschrift des Historischen Vereins Vleuten, De Meern, Haarzuilens, 11. Band, Nummer 3, September 1991, S. 67-69
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