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Rijnestein
Siehe den Artikel Rhijnestein vor dem Schloss in Köthen
Rijnestein
Burg Rijnestein
Zeichnung von Roelant Roghman, 1646-1647
OrtNieuwegein
Allgemeines
Schlosstypbefestigtes Haus
Eingebaut14. Jahrhundert
Zerstört in1779
Monumentaler Statusgeschätzt, nicht geschützt
BesonderheitenRitterhofstadt k

Rijnestein ist eine ehemalige Burg und Ritterhofstadt k im Nieuwegein in der niederländischen Provinz Utrecht.

Geschichte

Das Baujahr der Burg ist unbekannt. Die erste glaubwürdige Erwähnung stammt aus dem Jahr 1392: Gerrit van Rijn wird dann vom Herrn von Vianen mit dem Haus belehnt. Die Burg blieb bis 1661 feudal Köstlichkeit Vianen. 1398 wird Gerrit zusammen mit Willem van den Rhyn t'Utrecht als Vasall des Grafen von Holland erwähnt. 1440 kam die Burg in den Besitz von Wouter van Mathenesse. Sein Sohn Adriaan übergab die Burg 1469 an Jan van Renesse van Baer, ​​dessen Nachkommen die Burg bis 1606 behielten. In diesem Jahr weigerte sich der Erbe, die Burg wegen der Schulden seines Vaters zu übernehmen, woraufhin Rijnestein in die Hände von Anton van Utenhove gelangte. Nach mehrmaligem Verkauf Sigismund van Heyden 1762 besaß er die Burg und fügte seinem eigenen Familiennamen den Namen Rijnestein hinzu. Durch Sigismund Jacques van Heiden Reinestein gut ging es seiner Tochter, die ein Familienmitglied heiratete Die Milly. Von da an trugen ihre Kinder den Namen De Milly van Heiden Reinestein. Das Anwesen wurde dann in Teilen verkauft. Das Schloss selbst war jedenfalls schon 1779 verschwunden.

Beschreibung

Über die Baugeschichte ist wenig bekannt. 1481 wurde die Burg in der Schlacht zwischen der Stadt Utrecht und dem Bischof durch einen Brand beschädigt. 's Zeichnung Roelant Roghman aus den Jahren 1646/1647 weist darauf hin, dass die Burg aus drei Elementen bestand: einem rechteckigen Vorderflügel, einem blockförmigen Hinterhaus und einem dazwischen liegenden Verbindungsteil. Das Hinterhaus und der Verbindungstrakt scheinen aus dem 16. Jahrhundert zu stammen, während der Vorderflügel aus dem zweiten Viertel des 17. Jahrhunderts stammt. Zeichnungen aus dem 18. Jahrhundert zeigen, dass der vordere Flügel und der Verbindungsteil später ein zusätzliches Stockwerk erhielten.

Neben der Burg standen ein Dienstgebäude und ein Taubenschlag. Es gab auch einen freistehenden Turm mit einem daran befestigten Treppenturm: Dies könnte das Torhaus gewesen sein.

Es ist nicht bekannt, wann die Burg abgerissen wurde, aber 1779 scheint es keine Burg mehr zu geben.

Die Kanäle wurden um 1963 verfüllt. Westlich des Schlossgeländes steht heute ein Bauernhof namens Rijnestein. Das Schlossgelände selbst befindet sich unter dem Viadukt der Autobahn A2. Untersuchungen haben ergeben, dass noch Reste der Burgfundamente vorhanden sind.