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Es Deutschhaus (ebenfalls Deutschordenshaus oder Deutschordenskomende benannt, nach dem Deutscher Orden) ist ein Gebäude auf dem Rhein in der deutschen Stadt Mainz. Dieses Gebäude beherbergt das Parlament (de Nationalfeiertag) des deutschen Bundeslandes Rheinland-Pfalz.
Das Gebäude, ein Palast aus dem 18. Jahrhundert in barocker stil, besteht aus einem Haupthaus und zwei Nebengebäuden um einen zentralen Innenhof. In einem der Nebengebäude befindet sich eine Kapelle mit Fresken aus dem Deutschen Rokoko-Maler Christoph Thomas Scheffler.
Geschichte
Das Deutschhaus, entworfen von Anselm Franz von Ritter zu Groenesteyn (ein deutscher Baumeister niederländischer Abstammung), wurde in den Jahren 1729-1740 im Auftrag des Erzbischofs erbaut Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg, als Wohnsitz in seiner Eigenschaft als Großmeister des Deutscher Orden. Der Großmeister starb jedoch 1732, bevor das Schloss von ihm besetzt werden konnte.
1793, nach der Besetzung von Mainz durch Französischer Revolutionär Im Deutschhaus tagte das erste demokratisch gewählte Parlament Deutschlands. Vom Balkon der Vorsitzende dieser Rheinisch-Deutscher Nationalkonvent, Andreas Joseph Hoffmann, am 18. März die Republik Mainz von. Nach der Rückeroberung von Mainz wurde das Gebäude vom österreichischen Erzherzog und General genutzt Karl von Österreich-Teschen. Bei der Frieden von Campo Formio 1797 wurde Mainz zu Frankreich. Das Deutschhaus wurde Sitz der AbteilungMont-Tonnerre. Kaiser Napoleon blieb alle 9 Mal im Schloss, als er in Mainz war. Napoleon hatte große Pläne mit dem Deutschhaus, das er zu einer kaiserlichen Residenz umbauen wollte.
Nach Napoleons endgültiger Niederlage im Jahr 1815 schloss sich Mainz der Wiener Kongress in den Händen des Großherzogtums Hessen-Darmstadt und das Deutschhaus wurde als großherzogliche Residenz genutzt. Im Jahr 1870 diente es als Sitz der Preußisch Armee in den frühen Tagen des Deutsch-Französischer Krieg.
Während der Zweiter Weltkrieg das Gebäude wurde vor allem während des verheerenden britischen Luftangriffs auf Mainz am 27. Februar 1945 stark beschädigt. Nur die Außenmauern blieben erhalten. Nach dem Krieg wurde das Gebäude restauriert und am 18. Mai 1951 als Sitz der Nationalfeiertag, der Landtag Rheinland-Pfalz. 1999 wurde neben dem Parlamentsgebäude ein neues Bürogebäude errichtet.
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