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Dick Jol
Dick Joli
Dick Joli
Persönliche Informationen
Vollständiger NameDirk Zier Gerardus Jol
Geburtsdatum29. März1956
GeburtsortScheveningen, Die Niederlande
Vereinsinformationen
Aktueller Verein1988 gestoppt[1]
FunktionEhemaliger Schiedsrichter
Senioren
JahreszeitVereinW (G)
1981-1982
1982-1983
1983-1984
Berchem Sport
KV Kortrijk
N.E.C.
Portal  Portalsymbol  Fußball

Dirk 'Dick' Zier Gerardus Jol (Scheveningen, 29. März1956) ist ein ehemaliger Niederländer Schiedsrichter und Spieler in der bezahlter Fußball.

Fußballspieler

Als professioneller Fußballspieler spielte Dick Jol bei N.E.C. und in Belgien bei k.v. Kortrijk und K.S.C. bedeuten.[2]

Schiedsrichter

1985 pfiff Jol sein erstes Spiel bei den Amateuren und schließlich 1992 in der A-Kategorie herauszukommen. Er debütierte in der höchsten Spielklasse am 26. Oktober1991 im Eredivisie-Match zwischen SVV/Dordrecht '90 und Fortuna Sittard (2-1). Jol hat in diesem Spiel eine gelbe Karte verteilt und das an Henk Duut von Fortuna Sittard.

Ab 1993 stand Jol neun Jahre lang auf der internationalen Schiedsrichterliste. Im Jahr 2000 war er Schiedsrichter bei der WM für Vereinsmannschaften im Brasilien und pfiff das Finale. Er war auch aktiv auf der EG 2000 in den Niederlanden und Belgien. 2001 war Jol Schiedsrichter bei der Finale des Champions League zwischen Bayern München und Valencia.

Ab Januar 2007 kehrte Jol zum Führen von Profispielen zurück. Nachdem er zuvor das neue abgelehnt hatte Tarifvertrag vor Schiedsrichtern hat er einen Vertrag mit der KNVB das lief bis Ende 2009. Am 20. Oktober 2007 zog Jol seinen 1000. gelbe Karte in dem Eredivisie. Civard Sprockel von Vitesse hatte die zweifelhafte Ehre dieses gelbe Karte bekommen. In der Saison 2007/2008 Jol wurde zum Schiedsrichter des Jahres ernannt; er hat dafür bekommen die Goldene Karte.

Am 14. Juli 2008 beschloss Jol, seine Karriere zu beenden. Jaap Uilenberg Jol hatte Jol mitgeteilt, dass er nicht mehr zu den zehn besten Schiedsrichtern der letzten beiden Spielzeiten gehöre und daher in der Folgesaison (2008-2009) weniger große Spiele pfeifen und damit auch weniger verdienen würde. Dies führte zu einem Konflikt. Am Ende einigten sich die KNVB und Jol auf eine Kommutierungsregelung, wonach er bis zum 31. Dezember 2009 weiterhin Gehalt erhielt.

Infolge des Konflikts wollte der KNVB Jols Abschiedsspiel vermeiden Jaap Stam durfte pfeifen. Stam hatte Dick Jol persönlich gebeten, das Spiel zu pfeifen. KNVB-Schiedsrichterchef Uilenberg gesucht Lüinge jedoch für diesen Wettbewerb. Jol drohte mit a summarisches Verfahren und wollte Schadensersatz fordern, wenn der KNVB nachzieht. Der KNVB stimmte schließlich zu und Jol durfte das Spiel pfeifen.

Berühmter Holländer

Angeblich Wetten auf eigene Spiele

1995 wurde Dick Jol von der KNVB ein halbes Jahr später inaktiv stellen. Er wurde im TROS-Programm Frist von Jaap Jongbloed beschuldigt, Geld im illegalen Glücksspielkreislauf auf von ihm geleitete Spiele gewettet zu haben. Die angeblichen Wetten wären beim Gemüsehändler platziert worden. Die Quelle stellte sich als unzuverlässiger Zeuge heraus, eine Quelle, die weder von der KNVB noch von Jol zur Zeugenaussage aufgerufen wurde. Der KNVB vertrat den Standpunkt, dass die Gerüchte den Schiedsrichter und damit den Verband (zu Recht oder zu Unrecht) diskreditiert hätten. Im ersten summarischen Verfahren hat der Fußballverband Recht. In der Berufung heißt es jedoch, dass für die Vorwürfe keine ausreichenden Beweise vorliegen und der KNVB sich zu wenig um die Aufklärung der Gerüchte bemüht und den Schiedsrichter damit fälschlicherweise in den Ruhestand versetzt habe. Das Gericht verurteilte die KNVB zum Ausgleich des Einkommensausfalls.

Die Anhänger im Fußballstadion verwiesen oft mit Liedern auf die Affäre ("Jol, der die Ergebnisse schon kennt" und "Geh zum Gemüsehändler").

Zivildienst

Ende November 2015 soll Jol einen Nachbarn und dessen Freundin mit einem mehr als eineinhalb Meter langen Metallgerüstteil überfallen haben. Er soll ihnen auch mit dem Tod gedroht haben. Die beiden fuhren einen Roller auf dem Bürgersteig in Scheveningen. Er wurde wegen Drohungen und Körperverletzung zu 150 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.[3]

Siehe auch