WikiDer > Digitale Kompaktkassette



Das digitale Kompaktkassette oder DCC-Band ist a Kompaktkassette von hoher Qualität, auf der KlangDigital wird gespart. DCC wurde Ende 1992 von . eingeführt Philips und Matsushita (Technik, Panasonic und JVC).[1]
Geschichte
Das DCC war ein Tonträger für Magnetbandaufnahmen und wurde als Nachfolger des Kompaktkassette. DCC hatte wenig kommerziellen Erfolg und war relativ kurzlebig. Die DCC musste sich mit der gleichzeitig eingeführten Mini-Disc. Letzteres war erfolgreicher, konnte aber letztendlich nicht mit der beschreibbaren CD mithalten und die MP3Format. Auch die Einführung von High-End-DCC-Rekordern mit 18-Bit-Auflösung (zB in der DCC 730 und DCC 170) blieb ohne Erfolg.
Am 31. Oktober 1996 kündigte Philips an, die Produktion von DCC einzustellen.[2]
Benutzen
Das DCC-Band kann mit a . bespielt und wiedergegeben werden DCC-Player. Dieser Player kann auch analoge Kompaktkassetten abspielen, aber nicht aufnehmen. Stationäre Köpfe und ein reversibles Band auf denen 9 parallele Spuren mit digitalen Informationen pro Seite aufgezeichnet sind. Der PASC (Präzise adaptive Subband-Codierung) Kompressionssystem, das (fast) digitale Aufnahmen in CD-Qualität ermöglicht. Um das Kopieren zu verhindern, SCMS (Verwaltungssystem für Serienkopien).
Textinformationen
Bei vorbespielten Kassetten wurden Album-, Künstler- und Song-Informationen auf einer separaten Datenspur über die gesamte Länge des Bandes platziert. Dies ermöglichte es DCC-Spielern, diese Informationen direkt zu lesen und auf dem Bildschirm anzuzeigen. Außerdem könnte der DCC-Player über diese Datenspur auch den Ausgangspunkt anderer Songs finden.
Auf beschreibbaren DCC-Kassetten wurde nach einer Stille ein Zeichen gesetzt.
Datenaufzeichnung
Es gab nur einen DCC-Recorder, den DCC-175, der über ein Parallelkabel Daten von einem PC auf DCC schreiben konnte.[3] Im Gegensatz zu DAT war dies nie ein Erfolg. Die DCC-175 wurde nur in den Niederlanden verkauft. Es gab ein optionales Multimedia-Set, bestehend aus:
- DCC-Link, a Schnittstelle zum Anschluss an den Parallelport.
- DCC-Studio, ein Softwarepaket für Windows 3.1 zum Komponieren und Bearbeiten von DCC-Bändern.
- DCC-Backup, ein Softwarepaket, mit dem Backups von bis zu 500 MB auf einem DCC-Band erstellt werden können.
Siehe auch
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |
| Digitale Speichermedien | ||||||||||||
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