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Dmitri Foermanov
Dmitri Furmanov, Porträt von Sergej Malyutin (1922)

Dmitri Andreevich Furmanov (Russisch: итрий Андреевич урманов) (Sereda (jetzt Furmanov), 7. November1891Moskau, 15. März1926hören)) war ein sowjetisch-russischer Soldat und Schriftsteller.

Leben und Arbeiten

Furmanov war jüdischer Herkunft. Er studierte Rechtswissenschaften in Moskau, bevor er sich dem historischen Recht zuwandte Philologie. 1914, nach Ausbruch des Erster Weltkrieg, er hat sich freiwillig bei der Rotes Kreuz, wo er seine spätere Frau Anna Steschenko kennenlernte. Nach dem Russische Revolution er hat sich dem angeschlossen Bolschewiki und wurde Parteisekretär Ivanovo. Während der Russischer Bürgerkrieg er hat an der Seite des Legendären gekämpft Wassili Chapayev gegen die Weißen.

Furmanov veröffentlichte 1912 seine ersten Gedichte. Ab 1920 veröffentlichte er auch regelmäßig Erzählungen, Romane und Theaterstücke. 1925 veröffentlichte er seinen berühmtesten Roman Chapayev, ein faktografischer Roman in Form eines Dokumentarfilms. In diesem Roman schildert Furmanov nüchtern seine eigenen Erfahrungen als Politkommissar in der Division Chapajew. Furmanov macht aus dem undisziplinierten und wenig besorgten Ideologie Chapajew einen typisch russischen Helden, der alles durch eine kommunistische Linse betrachtet. Chapajew wird als Prototyp des neuen Menschen verherrlicht und wurde in Sowjetrussland zum Standardwerk erklärt, später auch verfilmt.

Mitte der 1920er Jahre wurde Furmanov einer der Hauptführer der geradlinigen sowjetischen Schriftstellerbewegung RAPP. Er starb 1926 plötzlich an einem Meningitis.

Literatur und Quellen

  • E. Waegemans: Russische Literatur Utrecht, 1986. (Überarbeitete und aktualisierte Ausgabe: Amsterdam, Antwerpen, 2003). ISBN 90-5330-355-3
  • A. Bachrach u.a.: Enzyklopädie der Weltliteratur (Lemma J. Blankhoff). Büsum, 1980-1984. ISBN 90-228-4330-0
  • A. Langeveld, W. Weststeijn: Moderne russische Literatur, 2005, Amsterdam. ISBN 90-614-3289-8

Externe Links