WikiDer > Bremer Dom
Bremer Dom | ||||
Frontansicht | ||||
| Platz | Bremen, Deutschland | |||
| Gewidmet | Peter | |||
| Eingebaut | 1042–1522 | |||
| Restaurierung(en) | 1888–1901, 1950, 1973–1981 | |||
| Die Architektur | ||||
| Stilperiode | Romantik und gotisch | |||
| Turm | 99m (2x) | |||
| Innere | ||||
| Altar | 4 | |||
| Organ | Wilhelm Sauer, 1894 | |||
| ||||
Das Bremer Dom (Deutsche: Bremer Dom oder St. Petri Dom zu Bremen) ist die Kathedrale der deutschen Stadt Bremen. Sie befindet sich am Rathausplatz und widmet sich dem Apostel Petrus.
Der erste Vorgänger der heutigen Kathedrale war ein hölzernes Kirchengebäude aus dem Jahr 789 Willehad, der erste Bremer Bischof, geweiht. Dieses Gebäude wurde 799 während der Sachsenkriege zerstört und später durch eine steinerne Kirche ersetzt, der die heutige Kathedrale aus dem 11. Jahrhundert folgte. Seitdem hat es zahlreiche Veränderungen erfahren.
Der kapitelgeführte Dom war die letzte Kirche Bremens, die vom Katholizismus gesäubert wurde. Das ist passiert am Palmsonntag 1532, als 104 Lutheraner den Dienst und den Dienst unterbrachen Jacob Prost die Kanoniker lesen die Leviten. Das Kapitel schloss dann das Gebetshaus. 1547 wurde der Dom evangelisch, von 1561 bis 1638 wurde er wieder geschlossen. Von 1638/39 bis Mitte des 19. Jahrhunderts war der Dom die einzige lutherische Kirche der Stadt Bremen.
Der größte Umbau wurde von 1888 bis 1901 durchgeführt. Aus dieser Zeit stammen der obere Teil des Nordwestturms, der Umbau des Südens und der Romanische Wiedergeburt Turm über der Kreuzung.
Literatur
- Hans-Christoph Hoffmann: Die Erhaltung des St. Petri Doms zu Bremen im 19. Jahrhundert, Beihefte zum Jahrbuch der Wittheit zu Bremen / II, Herausgeber: Gerold Wefer und Hans Kloft, Copyright: Die Wittheit zu Bremen 2007, Herausgeber: Verlag HM Hauschild Gmbh, Bremen, ISBN 978-3-89757-376-5 , im Fundus des Bremer Staatsarchivs, Signatur: Beih .3 125 Sa.
- Herbert Schwarzwalder: Die Baugeschichte nach historischen Quellen von 780-1100. In: Karl-Heinz Brandt: Ausgrabungen im Bremer St.-Petri-Dom 1974-76. Ein Vorbericht., Bremen 1977, S. 143-168.
Externer Link
- Offizielle Website
- Hermann Alexander Müller: Der Dom zu Bremen und seine Kunstdenkmale. With eingedruckten Holzschnitten und vier Tafeln nach Zeichnungen des Dombaumeisters Johann Wetzel. C.Ed. Müller, Bremen 1861
- Historische Gesellschaft für Kunstvereine, Denkmal der Geschichte und Kunst der freien Hansestadt Bremen (1876), Erster Theil: Arthur Fitger, Der Dom
- Architekten- und Ingenieurverein, Bremen und seine Bauten (1905), S. 75ff. Ernst Ehrhardt, Der Dom
Bilder
| Siehe die Kategorie Bremer Dom von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema. |