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Dom van Riga
Rigaer Dom

Rigas Doms

Rigaer Dom
PlatzRiga, Flagge von Lettland Lettland
KonfessionLuthertum
GewidmetMaria
Koordinaten56° 57′ N, 24° 6′ O
Die Architektur
Konstruktionsmethodegotisch
Innere
OrganWalcker, Ludwigsburg
Detailkarte
Dom zu Riga (Lettland)
Rigaer Dom
Portal  Portalsymbol  Christentum

Das Rigaer Dom (lettisch: Rigas Doms) ist auffällig gotisch Kathedrale in der lettisch Hauptstadt Riga und die größte mittelalterliche Kirche der Baltische Staaten. Es ist auch eines der ältesten religiösen Gebäude in Lettland. Die Kathedrale ist die Hauptkirche der Lutheraner Erzdiözese Riga. Janis Vanags ist die aktuelle seit 1993 Erzbischof. Die Kirche ist ein wichtiges Wahrzeichen in Riga und eines der meistfotografierten Gebäude der Stadt. Neben lutherisch gibt es auch ökumenisch Gottesdienste und musikalische Darbietungen werden organisiert. Die Kirche beherbergt eine Vielzahl von historischen, kulturellen und künstlerischen Schätzen und Sehenswürdigkeiten.

Geschichte und Architektur

Den Grundstein legen die Deutschen Bischof Albert am 25. Juli 1211. Es ist bekannt, dass Bischof Willem im Jahre 1266 a Synode in der Kirche aufbewahrt. Dieser war damals teilweise in Betrieb, durch eine Mauer vom noch im Bau befindlichen Teil getrennt. Einfache, etwas plumpe Formen der Romantik Stil prägte die erste Bauperiode. Für die Außenecken wurden Steinblöcke verwendet, für den Rest Ziegel. Ende des 14./Anfang des 15. Jahrhunderts wurde die westliche Seitenschiff und Kapellen, die gegen die Seite gebaut wurden. Der Turm wurde erhöht und mit einer achteckigen Spitze versehen. Dieser Turm ist im ältesten bekannten Bild des Doms zu sehen, einem Stadtbild des deutschen Kosmographen Sebastian Münster aus dem Jahr 1559. Laut V. Neimaris, dem Baumeister-Aufseher der Restaurierung im 19. Jahrhundert, war er zu dieser Zeit der höchste Turm in Riga.

Ein großes Feuer in der Innenstadt am Sonntag vorher Pfingsten 1547 zerstörte auch die gotische Turmspitze. Ein neuer Turm mit Pyramidenspitze und zwei Galerien wurde 1595 fertiggestellt. Der Hahn dieses Turms ist jetzt im überdachten Kreuzgang zu sehen. Bei der Belagerung der Stadt 1710 wurde das Dach schwer beschädigt. Bei späteren Reparaturen wurden weitere Änderungen vorgenommen, unter anderem am Neigungswinkel der Dächer. 1775 beschloss der Stadtrat nach Kritik von Baumeistern, einen Teil der Turmspitze abreißen zu lassen und den Strom Barock Turm gebaut. Während der großen Restaurierung in den Jahren 1881 - 1914 erhielten Kirche und Kloster ihre heutige Form. Deshalb findet man hier eine Mischung aus Romanik, Gotik, Barock und Jugendstil architektonische Stile.

In dem Sowjetzeit des 20. Jahrhunderts fand 1959-1962 eine Renovierung statt und die Kirche wurde in einen Konzertsaal umgewandelt. Auch der Altar wurde entfernt. Die Russisch-Orthodoxe Geburts-Kathedrale in Riga wurde gleichzeitig in ein Planetarium.

In den Jahren 1981-1984 wurde das Innere auf das von vor 1959 restauriert und das Gebäude erhielt seine religiöse Funktion zurück. Dem Turm wurden neue Kupferplatten und ein neuer Hahn hinzugefügt.

Organ

Die Orgel wurde von den deutschen Orgelbauern E.F. Walker & Co. 1883/1884. Die rund 6.700 Pfeifen bestehen aus verschiedenen Holzarten und Metalllegierungen. Die längsten sind etwa 10 Meter, die kürzesten 1,3 cm. In den Jahren 1981-1984 Orgelbauer Flentrop von Zaandam eine notwendige Renovierung. Franz Liszt, einer der berühmtesten Musiker des 19. Jahrhunderts, komponierte a Kirchenlied für diese Orgel: "Nonne dankt allen Gott".

Buntglasfenster

Buntglasfenster wurden während der Restaurierung von 1881 und den folgenden Jahren eingeführt. Es gibt buntes Handwerk. Mehrere Fenster an der Nordseite zeigen wichtige Ereignisse der Kirchen- und Stadtgeschichte. Zum Beispiel die Grundsteinlegung und die Proklamation der Glaubensfreiheit 1525. Die Fenster an der Südseite mit Bildern aus dem Leben von Jesus, sind in der Zweiter Weltkrieg verloren gegangen.

Bilder

Externer Link

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