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Domitius Alexander
Domitius Alexander auf a follis. Auf der Rückseite ist die Personifikation von Karthago, seine Hauptstadt.

Lucius Domitius Alexander (? - 311?) war Roman Pfarrer im Afrika. Im 308 er erklärte sich dazu Römischer Kaiser.

Über Alexander ist wenig bekannt. Er könnte geboren worden sein in pannonien oder in Phrygien. 308 war er Vicarius (eine Art Stadthalter) in Afrika. Das war er vielleicht schon mal 303 bis um 306.

Maxentius, der uneheliche Kaiser in Rom, wollte sicherstellen, dass die Provinz Afrika unter seiner Herrschaft steht. Also wollte er, dass Alexander seinen Sohn nach Rom schickt, um ihn dort als Geisel zu haben. So konnte er in Afrika immer auf Unterstützung zählen, wenn anderswo etwas schief ging. Alexander weigerte sich jedoch, und seine Truppen erklärten ihn zum Kaiser, obwohl er alt war.

Alexanders Revolte erwies sich als kurzlebig: Rufius Volusianus, Präfekt der Prätorianer, und Zenas besiegtes Ende 309 das Usurpator und nahm ihn gefangen. Alexander wurde hingerichtet, dies kann jedoch erst 311 gewesen sein.

Laut einer Inschrift (CIL VIII, 22183) Alexander soll sich mit . verbündet haben Konstantin der Großeder auch Maxentius weg haben wollte. Als das Jahr des Abschlusses dieses Paktes wird 310 erwähnt, aber nach anderen Quellen war Alexander bereits abgesetzt und inhaftiert.

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