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Donghorn

Donghorn oder Dodingehorn[1] war ursprünglich ein Mäander in dem Reitdiep (ein Teil der ehemaligen Drentsche Aa) zwischen den aktuellen Nachbarschaften Kosten verloren und Oranjewijk in dem Niederländisch Stadt Groningen. Später hieß es ein Bauernhof und ein Weiler in der Nähe dieses Ortes.

Der Name Donghorn wird erstmals 1339 in einer Urkunde erwähnt. Dong steht nicht für 'Mist' (wie in 'Mistecke'), sondern für den männlichen Vornamen Doede oder Dode und Horn bedeutet "Winkel". Das Donghorn machte eine fast senkrechte Kurve nach Norden. Vom Donghorn aus wurde vermutlich im 13. Jahrhundert mit dem Bau des Reitdiep begonnen Dorkwerd (wo es gipfelte in der Hunze). Damals südlich des Donghorns, des Noordhoen und des Zuidhoen (um den Hoensloot, später Hoendiep) und weiter südlich, Richtung Den Hoorn, dann lege die Verzögerung Pisshorn. Nördlich des Donghorns bildete das Reitdiep die westliche Grenze des Stadt Freiheit city (es gorecht). Im Westen lag die Region Lieuwerderwolde (Hoogkerk, Leegkerk und Dorkwerd) und südwestlich der Tammingeland. Das Gebiet südwestlich des Donghorns war Teil des Westerstadshamrik (I).

1842 wurde der Hogeweg zum Friesenstraatweg, als Hauptverbindung zu Leeuwarden, für die die scharfe Kurve stark ausgehoben wurde. Außerdem einige Kalköfen das Feld räumen. Dadurch blieb nur eine leichte Kehre im Reitdiep an Ort und Stelle. Das alte Fass wurde nur aufgestaut und reichte bis um 1900, als der westliche Teil zugeschüttet wurde, damit sich dort Gewerbebetriebe ansiedeln konnten.[2] Ab 1910 entstand hier der Stadtteil Kostverloren, über dem die Breitnerstraat errichtet wurde. Der südliche Teil des ursprünglichen Mäanders blieb erhalten und ist mehr oder weniger eine Verlängerung der Jan van Goyenstraat als Abzweig des Reitdiep. Der Bauernhof Donghorn west-südwestlich des Mäanders wurde 1939 abgerissen, um einem Wohnprojekt der Wohnungsbaugesellschaft Gruno Platz zu machen. Eine Gedenktafel aus dem Jahr 1939 zwischen Gerard Doustraat 87 und 89 erinnert an den Abriss.[3]