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Edwin Brienen (Alkmaar, 15. Juni1971) ist ein NiederländischRegisseur, Darsteller, Produzent, Journalist und Radiomoderator. In den Niederlanden ist er bekannt für seine Radiosendungen in den 90er Jahren für die VPRO auf Radio 3 (später 3FM).
Leben
Schon in jungen Jahren nimmt er am Radioprogramm teil Ein Schlag auf den Kopf Anfang der achtziger Jahre ausgestrahlt vom VPRO auf (damals) Hilversum 1. Er ist auch im Chor von Kinder für Kinder. Brienen studiert Philosophie und Psychologie an der Universität von Utrecht und zu den Erasmus-Universität Rotterdam. 1993 begann er für den niederländischen Rundfunk- und Fernsehsender zu arbeiten VPRO. Seit sechs Jahren präsentiert Brienen zur besten Sendezeit auf Radio 3FM inklusive der Wochenprogramme Die Mordliste (alternative Albumcharts) und Kalter Schweiß. Seine Shows sind oft das Zentrum von Kontroversen, vor allem ein inszenierter Selbstmord im Programm Vakuum. Brienen ist Initiator der of X-Rated Porn Extravaganzas, ein multimediales Spektakel, das Kunst und Porno bringt zusammen. In den 1990er Jahren schrieb er auch Beiträge für Musikmagazine wie Bühne und OHR. Er ist als Moderator des Amsterdamer Kultfernsehprogramms zu sehen Ultra-Vista!. Während einer zweijährigen Abwesenheit vom VPRO leitet Brienen die viel diskutierten Fernsehprogramme Buch, Bürger & Natur und Wie ist es eigentlich? mit Menno Buch und Theo van Gogh.
Filmkarriere
Loslegen
2001 schreibt, inszeniert und produziert er seinen Debütfilm Terrorama!, eine dunkle Geschichte über sechs traumatisierte Menschen, die alle auf der Suche nach „individueller Freiheit“ sind. Sie glauben, sie in einem Terrorakt finden zu können: der Entführung des bekannten Fernsehmoderators Gerard van Dongen. Der Film wird nicht zugelassen Niederländisches Filmfestivalweil sie denken, dass die Qualität zu niedrig ist. Wöchentliches Magazin Neue Revue antwortet mit einem fünfseitigen Artikel mit dem Titel "Für alle Altersgruppen verboten". Beim Melbourne Underground Film Festival gewann der Film die Auszeichnung „Best Gratuitous Use of Sex“. Esther Eva Verkaaik erhält für ihre Rolle beim Toronto Independent Film Festival 2002 den Preis als 'Beste Hauptdarstellerin' im selben Produktionsjahr wie Terrorama! Brienen kehrt zum VPRO zurück und produziert im September für diesen Sender eine Reportage über die New Yorker Underground-Szene. Dort erlebt er die Terroranschlag im World Trade Center, weshalb er die New Yorker Premiere von Terrorama! muss stornieren. Brienens letzter niederländischsprachiger Film Beide Enden brennen wird 2004 gedreht. Brienen lebt in Berlin und dreht seitdem deutsch- oder englischsprachige Filme, oft mit international renommierten Schauspielern. Während des Brienen Festivals in Amsterdam Kriterion-Kino Brienens erste vier Filme sind zu sehen.
Berliner Filme
Der Streit damit Niederländisches Filmfestival wird zurückgezahlt und Letzte Aufführung wird im September 2006 während der 26. Ausgabe des Festivals uraufgeführt. Ironischerweise hat der Film überhaupt keinen niederländischen Einfluss: Der englischsprachige Film ist Berlin und New York gedreht. 2008 kooperiert Brienen mit dem österreichischen Schauspieler Erwin Leder, unter anderem bekannt Stiefel binden und der amerikanische Kultfilm Unterwelt. Die beiden lernen sich bei den Dreharbeiten zum deutschen Spielfilm kennen Chien Fick, in dem Brienen eine führende Rolle spielt. Leder spielt mit L'amour toujours ein besessener Regisseur, der verdächtig viele Züge von Brienen hat. Nach dem Überarbeitung - Apokalypse II 2009 entschied sich Brienen, sich vorerst auf deutschsprachige Filme zu konzentrieren. 2009 macht er Viva Europa! im Rahmen von „20 Jahre Mauerfall“. Der Film wird in der renommierten Volksbühne in Berlin und ist ein großer Erfolg.[Quelle?] Die 2011 Lena wird es endlich löschen ist eine melancholische Komödie aus den 1970er Jahren, die als Brienens bislang kommerziellster Film gilt.
Filmografie
Filme
- Gott (2016)
- Ausbeutung (2012)
- Lena wird es endlich löschen (2011)
- Überarbeitung - Apokalypse II (2010)
- Viva Europa! (2009)
- Phantomparty (2009)
- L'amour toujours (2008)
- Ich möchte tausendmal sterben (2007)
- Letzte Aufführung (2006)
- Edwin Brienens Hysterie (2006)
- Warum Ulli sich am Weihnachtsabend umbringen wollte (2005)
- Beide Enden brennen (2004)
- Lebenspornografie (2003)
- Antifilm (2002)
- Terrorama! (2001)
Kurzfilme und andere Projekte
- Freier Fall - Eisern einsam ist der Rummelkäpt'ns Weg (2009, kurzer Film)
- Ich fang den Schuss mit meinem Gehirn (2007, Dokumentarfilm)
- Du bist die Herrlichkeit (2006, Kurzfilm)
- Meine erste Show (2006, Kurzfilm)
- Das ist absolut Bose (2005, Kurzfilm)
Radioprogramme (Präsentation)
- CBS Prime (2008, CBS)
- 3für12FM (2002-2003, VPRO)
- XTRMNTR (2001-2004, VPRO)
- Club Lek (2001, VPRO)
- Kalter Schweiß (1997-1998, VPRO)
- Die Abende (1996-1997, VPRO) (als Reporter)
- Kamikaze 2000 (1995-1997, VPRO)
- Tanztracks (1995, TROS)
- Teufelskraut (1995, VPRO)
- Vakuum (1994-1995, VPRO)
- Die Mordliste (1993-1997, VPRO)
- Villa 65 (1993-1996, VPRO)
- Zone (1992-1993, VPRO)
- Ein Schlag auf den Kopf (1981, VPRO)
Externe Links
- Offizielle Website
- (und)
Edwin Brienen in dem Internet-Filmdatenbank