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Elektroscoop
Elektroskop

EIN Elektroskop ist ein Gerät zu elektrische Ladung zu messen oder zu demonstrieren. Das Gerät besteht in der Regel aus zwei Platten einer Leichtmetallfolie, die miteinander verbunden sind. Die zu messende Ladung wird über einen Leiter den Messern zugeführt. Dadurch stoßen sich die beiden Klingen entsprechend der Coulomb-Gesetz. Zwischen den Blättern befindet sich a mechanisch Rückrufkraft, normalerweise die Schwere, oder weil die Folie selbst als Feder fungiert. Je größer die Last, desto weiter sind die Schaufeln voneinander getrennt. Es ist möglich, die Last auf einer Skala abzulesen. Aufgrund der geringen Genauigkeit ist das Elektroskop so Messinstrument von geringer praktischer Bedeutung. Das Elektroskop ist weit verbreitet in der Bildung Fracht zu visualisieren.

kosmische Strahlung

Das Elektroskop spielte eine wichtige Rolle bei der Entdeckung von Radioaktivität und Radioaktivität kosmische Strahlung. Mit Hilfe eines einfachen Elektroskops entdeckt Pierre und Marie Curie die Elemente Radium und Polonium. Ionisierende Strahlung dieser Elemente kann ein sehr gut isoliertes Elektroskop entladen, da Strahlung die umgebende Luft ionisiert. Ein Problem war, dass die Entladung auch dann auftrat, wenn keine radioaktive Quelle vorhanden war. Daher wurde angenommen, dass die Entladung durch Radioaktivität aus der Erdkruste selbst verursacht wurde.

Um diese Annahme zu überprüfen, hat der deutsche Jesuit Fatherz Theodor Wulf die Entladung mit einem 1910 entwickelten Elektroskop zu messen, sowohl am Boden als auch auf dem 300 Meter hohen Eiffelturm. Die Idee war, dass oben keine oder kaum Entladung gemessen werden könnte, weil die Luftschicht die gesamte Erdstrahlung absorbieren würde. Wulf stellte jedoch fest, dass der Abfluss keineswegs abgenommen, sondern sogar leicht angestiegen war. Eine Erklärung dafür konnte er nicht geben.

Es war der österreichische Physiker Viktor Franz Hess, der die Ergebnisse von Wulf mit a . weiter testete Heißluftballon noch höher zu gehen. Mit einem Elektroskop an Bord maß Hess, dass die Strahlung in 5 km Höhe fast doppelt so stark war wie am Boden. Daraus schloss er, dass die Strahlung von außerhalb der Atmosphäre kommen muss, d.h Höhenstrahlung (später kosmische Strahlung), für die er de Nobelpreis empfangen.

Der oben beschriebene Prozess ist ein gutes Beispiel dafür, wie die wissenschaftliche Methode in der Praxis der Erfahrungswissenschaften wird eingesetzt.

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