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Emil Nolde | ||||
| persönliche Daten | ||||
| Vollständiger Name | Emil Hansen | |||
| Geboren | 7. August1867 | |||
| Verstorben | 15. April1956 | |||
| Geburtsland | Deutschland | |||
| Staatsangehörigkeit | Deutsche | |||
| Beruf(e) | Maler, Aquarellist, Möbeldesigner | |||
| Leitdaten | ||||
| aktive Jahre | 1896-1956 | |||
| Stil(e) | Expressionismus | |||
| RKD-Profil | ||||
| offizielle Website | ||||
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Emil Nolde, geboren als Emil Hansen (Nolde, Gemeinde Burkali, 7. August1867 - Seebull (Neukirchen, Nordfriesland), 15. April1956) war ein deutscher Maler, der als einer der führenden deutschen Künstler gilt Expressionisten aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert.[1]
Lebenslauf und Arbeit
Emil Nolde wurde 1867 als Emil Hansen im damaligen deutschen Dorf Nolde im heutigen Bundesstaat geboren Schleswig-Holstein.
Als Kind liebte er es zu malen und zu zeichnen, aber er war bereits 31, als er sich für den Malerberuf entschied.
runden 1898 Nolde begann seine Ausbildung an der Schule von Adolph Hölzel in Dachau und der Akademie Julian im Paris. Zurück in Deutschland arbeitete Nolde, inspiriert von französischen Malern, zunächst in Impressionist Stil. Doch dank seiner neuen Malweise und seiner intensiven Farbgebung wurde er bald ein Avantgarde die großen Einfluss auf die jüngere Malergeneration hatte. Er experimentierte mit verschiedenen Techniken (Ölgemälde, Aquarell, Holzschnitt) und brachte es zu neuen Höhen. Nolde trat 1906 der Künstlerbewegung bei Die Brücke. Er schuf auch eine große Anzahl von christlich-religiös inspirierten Werken.
Politik
Nolde gilt als einer der großen Pioniere des Expressionismus und ist damit einer der bedeutendsten deutschen Künstler des letzten Jahrhunderts. Dass Nolde im politischen Feld kein ganz leeres Blatt war, sondern ein früher Anhänger der of NSDAP, einer "germanischen Kunst" und eines Antisemiten, der beispielsweise jüdische Kunsthändler und Maler diskreditierte. Trotzdem ist seine Arbeit Leben Christi 1937 eine zentrale Rolle in der Nazis organisierte Propagandaausstellung Entartete Kunst und von da an war es ihm praktisch unmöglich zu arbeiten (er durfte malen, ausstellen und verkaufen). Er zog sich nach Seebüll zurück und arbeitete heimlich an der Serie Ungemalte Bilder, Aquarellstudien für Gemälde, die er nie machen würde.
Museum
In Seebüll, seinem ehemaligen Wohnort in der Nähe der dänisch Grenze befindet sich heute das Nolde-Museum mit Garten. Die zentral gelegene Straße im Garten bildet ein A und E und bezieht sich auf Ada (Noldes Frau) und Emil.
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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