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Emile Bockstael (Berge, 24. November1838 - Bettdecke, 26. Februar1920) war das letzte Bürgermeister der Gemeinde Laken.
Lebenszyklus
Bockstael lebte in Brüssel. Bald war er in der Verwaltung der damaligen Landgemeinde Laeken tätig. Er wurde Stadtrat (1872), Schiffe des Bildungswesens und Bürgermeister im Jahr 1877, ein Amt, das er bis zu seinem Tod innehatte.
König Leopold II Neben seinen vielen anderen Ideen hatte er auch Projekte für die Gemeinde, in der er lebte. Er fand im Bürgermeister (der übrigens dem König wie zwei Wassertropfen ähnelte) einen treuen Verbündeten. Beide Herren waren maßgeblich an der städtebaulichen Entwicklung der Gemeinde beteiligt.
Während der Erster Weltkrieg Bockstael blieb auf seinem Posten und hatte oft Probleme mit der Besatzungsmacht. Nach seinem Tod wurde Laeken von Brüssel absorbiert. Es war der Schulrat von Laeken, Joseph Vandemeulebroek, der nach wenigen Jahren Bürgermeister der Hauptstadt wurde.
Bockstael gehörte zu den Liberale Partei und war Mitbegründer von liberalen und karitativen Vereinen.
1878 wurde er Mitglied der Brüsseler Freimaurerloge Les Amis Philanthropenthro. Er war auch Teil des Kapitels dieser Loge.
Die Erinnerung an Emile Bockstael wird von der Emile Bockstaellaan, von der Bahn- und U-Bahnstation bewahrt Bockstael und vom städtischen Athenäum Emile Bockstael. Pierre Theunis verwandelte ihn in eine Büste, die im ehemaligen Rathaus von Laeken ausgestellt ist.
Literatur
- Rechtsanwalt VANDERMEEREN, In Gedenken an Emile Bockstael, Rede im Namen von 'Les Amis Philanthropes' bei der Beerdigung von Emile Bockstael.
- Lucy PELLAERT, La représentation maçonnique dans les noms de rues de Bruxelles, Brüssel, 1982.