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Emilie Claeys | ||||
| Vollständiger Name | Emelia Maria Claeys | |||
| Geboren | Gent, Der 9. Mai1855 | |||
| Verstorben | Gent, 16. Februar1943 | |||
| Region | ||||
| Land | ||||
| Funktion | Aktivist | |||
| Party | BWP | |||
| Funktionen | ||||
| Editor Die Frau | ||||
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Emelia Maria (Emilie) Claeys (Gent, Der 9. Mai1855 - Dort, 16. Februar1943) war ein Belgiersozialistisch weibliche RechteAktivist.
Lebenszyklus
Sie wurde in eine Arbeiterfamilie hineingeboren, deren Vater früh starb und selbst als Jungfer und Dienstmädchen arbeitete. Sie wurde katholisch erzogen, aber später kehrte sie dem den Rücken, weil sie das Gefühl hatte, dass die Kirche auf der Seite der sozialen Unterdrücker stand. Während ihrer Arbeit als Jungfer sie sah, wie schlecht Frauen in der Textilarbeit behandelt wurden und weniger bezahlt wurden als Männer, die genau die gleiche Arbeit verrichteten. Sie hatte auch zwei uneheliche Töchter von einem sozial höher stehenden Mann und heiratete sie daher nicht, was zu ihrer Beteiligung am Feminismus.
Claeys wurde 1886 Vorsitzende der Sozialistischer Propagandaclub für Frauen, Teil von dem Belgische Arbeiterpartei (BWP). Durch die Intervention der Schwesternschaft nahm die Partei 1893 das Frauenwahlrecht in ihr Programm auf (es wurde jedoch später überarbeitet und erst 1948 in Belgien endgültig verwirklicht). Nächster Frauenwahlrecht Claeys trat auch für gleiche Arbeit für Frauen ein, damit sie finanziell unabhängig sein können. Frauen mussten sich von der kapitalistischen Ausbeutung und der Unterdrückung durch ihre Ehemänner befreien. Von 1892 bis 1896 war Claeys Mitglied des Verwaltungsrats der Gentse Bond Moyson Inzwischen hat sie mehrere Broschüren zu Frauenrechten veröffentlicht. 1893 wurde Claeys in den Nationalrat der BWP gewählt und vertrat Flandern auf dem Internationalen Sozialistischen Arbeiterkongress in Zürich. Im selben Jahr wurde sie Herausgeberin der sozialistischen Zeitung nach vorne (1884-1991) und Claeys gegründet zusammen mit Nellie aus Kol das Niederländisch-Flämischer Frauenverband on, mit dem begleitenden Monatsmagazin Die Frau. Neben Gleichberechtigung und Chancengleichheit für Frauen ging es Claeys und Van Kol auch um Geburtenkontrolle und Verhütungsmittel, verursachend Die Frau in Belgien am Katholischer Index der verbotenen Lektüre endete. Sie signierte ihre Verhütungsstücke mit dem Namen „Lilian“. Nicht nur die Kirche, sondern auch andere Mitglieder der BWP waren mit der Geburtenkontrolle nicht einverstanden.
Ihre neo-malthusianische Broschüre Ein ernstes Wort führte 1894 zu einer Durchsuchung und einer gerichtlichen Untersuchung, die jedoch nicht zu einem Assize-Prozess führten. Claeys wurde zunehmend desillusioniert über den Mangel an Unterstützung für die Frauenbewegung trat der BWP bei und trat aus der Partei aus, gezwungen oder nicht. Sie war noch aktiv nach vorne, zur Zeitung Die Menschen 1896 veröffentlicht, dass sie mit einem verheirateten Mann zusammenlebte. Sie verteidigte sich, dass es sich um einen zahlenden Gast handelte, aber ein Gerichtsverfahren wegen Ehebruchs widersprach dem. Auch hier wurde sie nicht vor Gericht angeklagt, aber sie beschloss, ihre politische Karriere zu beenden. Mit Van Kol wurde sie in der Heilsarmee. Claeys führte dann ein zurückgezogenes Leben, bis sie 1943 mittellos starb.
Externer Link
Literatur
- Philip van Praag, "Emilie Claeys (1855-1943)", in: Zeitschrift für Sozialgeschichte, Juni 1978, p. 177-196
- Philip van Praag, "Emilie Claeys", in: Nationalbiographisches Wörterbuch, voll. 8, 1979, p. 157-160
- Pierre van den Dungen, "Emilie Claeys, une feministe socialiste", in: Cahiers Marxistes, August-September 1993, p. 63-70
- Guy Vanschoenbeek, "Emilie Claeys (1855-1943). Feministische Heilige, sozialistische Dissidentin oder Spielball des Schicksals? Eine kleine Übung in historischer Kritik", in: Brot & Rosen, Nr. 3, 1996
- Nele Bracke, "Zwischen zwei Stühlen: Emilie Claeys (1855-1943), feminist and socialist", in: Historiker 1997, Nr. 2
- Julie Carlier, "Emilie Claeys (1855-1943), eine Adept von August Bebels 'freier Ehe'?", in: Brot & Rosen, 2008, Nr. 3
- Jan van den Berghe, Vergessene Frauen. Eine konträre Chronik Belgiens, 2016, ISBN 9789463101394
- Monika Triest, "Emilie Claeys (1855-1943): rote Feministin", in: Was wärst du ohne die Frauen? Eine Geschichte des Feminismus, 2018
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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