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Emma Dahl | ||||
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| Vollständiger Name | Emma Amalie Charlotte Freyse | |||
| Geboren | 6. April1819 | |||
| Verstorben | 13. Dezember1896 | |||
| Geburtsland | ||||
| aktive Jahre | 1836-1877 | |||
| Beruf(e) | Sänger, Komponist, Musikpädagoge | |||
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Emma Dahl (Deutschland, Holstein, Plön, 6. April1819 – Dänemark, Kopenhagen, 13. Dezember1896) war ein Deutsche/norwegisch Sänger, Komponist, Musikpädagoge, Übersetzer und Organisator von Kulturveranstaltungen. Ihr Stimmumfang lag im Segment Sopran, Mezzosopran.
Hintergrund
Emma Amalie Charlotte Freyse stammte aus armen und kinderreichen Verhältnissen. Ihr Vater Martin Freyse und ihre Mutter Magdalena Catharina Röden führten eine Konditorei (eine Art Konditorei). Der Bruder ihres Vaters brachte sie zu Hamburg und dort lernte sie ihre zukünftige Pflegemutter Baronin und Sängerin kennen Maria Anna van Natorp-Sitzung. Sie heiratete 1842 einen Buchhändler und Verleger Johan Fjelsted Dahl (Kopenhagen, 1. Januar1807- Oslo16. März1877)[1] Es wäre ein Paar mit sechs bis sieben Kindern. Am Ende ihres Lebens wurde sie von Taubheit, dem Verlust eines ihrer Kinder und auch von Geldmangel heimgesucht. Sie war zu Lebzeiten eine gefeierte Sängerin, aber nach ihrem Tod wurde sie in die Liste der vergessenen Künstlerinnen aufgenommen. In den wichtigsten Musikbüchern und Enzyklopädien der Zeit fehlt sie komplett oder wird mit einem kurzen Artikel versehen, manchmal wurde sie nur im Artikel über ihren Mann erwähnt. Die Emanzipation der Frauen hatte noch nicht richtig begonnen.
Musik
Der erste Musikunterricht folgte bei ihrer Pflegemutter und sie kam in Kontakt mit dem kulturellen Leben in Deutschland. Sie kann an Opernhäusern in arbeiten Berlin, Breslau, Leipzig und Schwerin. Ihr Debüt gab sie 1836 in Berlin in Die Freischütz. 1841 nahm sie Christiania der Künstlername Emma Freyse-Sessi. Sie war eine der ersten Sängerinnen in Norwegen mit einer professionellen Ausbildung. Ein Jahr später heiratete sie und nahm den Namen Emma Dahl an. Ihr Mann begleitete sie auf ihren Konzertreisen und gemeinsam versuchten sie, eine internationale Karriere ins Rollen zu bringen. Sie sang Arien aus verschiedenen Opern von Wolfgang Amadeus Mozart, Gioacchino Rossini und Vincenzo Bellini. Musikalische Reisen nach Berlin und Paris. Gleichzeitig versuchte sie als Frau als Leiterin eines Künstlertreffs, das kulturelle Leben in ihrer Stadt Oslo zu fördern. Sie sang im Christiania-Theater in mehreren Opern. Musikkritiker und KomponistOtto Winter-Hjelm fand ihre Gesangsstimme besser als ihr schauspielerisches Talent. Zu berücksichtigen ist auch, dass derselbe Otto Winter-Hjelm in ihrem Nachruf die von Emma Dahl verfassten Werke nicht erwähnte. Sie spielte und sang oft ihre eigenen Werke, mit oder ohne von ihr übersetzte Texte. In den Jahren sechzig des 19. Jahrhundert sie zog sich langsam aus dem öffentlichen Leben zurück, um sich ganz dem Gesang zu widmen. Nach dem Tod ihres Mannes kehrte sie nach Dänemark zurück, Kopenhagen, wo sie versuchte, in die Malerei einzutauchen. Einer ihrer Schüler ist Sänger Mathilde Andersen.
Arbeiten
Ihre Musik ist geprägt von einfachen Melodielinien. Ihr bekanntestes Lied (zumindest in Norwegen) ist Margrethes Vuggesang auf einen Text von Henrik Ibsen. Edvard Grieg den gleichen Text erst drei Jahre später vertonen würde.
- Opus 2: Drei Deutsche Lieder nach einem Text von Heinrich Heine, Mosen und Rellstab
- Opus 3: Punschlied, Im Norden zu singen (1843, Text Schiller)
- opus 7: Otta Digte
- opus 8: Fire Digte
- opus 10: Fem Digte
- opus 11: Feuergesang von Kaalund
- Sonne
- der zu haner
- bücken und ergrauen
- Hundehvalpen
- Opus 14: Mazurka für Klavier, Augusta Nielsen in Kopenhagen gewidmet
- opus 17: Solfeggi per una e due voci (für ein- oder zweistimmig und Klavier)
- opus 18: Tre Digte
- op. 19; Gypsy Can
- opus 20: Tva sange (1872)
- opus 21: Eremitens bon (1872)
- Sang ved Carl Johans død auf Text von Henrik Wergeland (1844)
- Zu Sernader (1851)
- Margarets Vuggesang (1864)
- Han tvær über Bænkene Hang (1864)
- Wirbelköpfe (1867)
- Die Sennin von Nicolai Lenau (1867)
- La Separation, Romance Dramatique für Sang og Piano (Warmuth 1875)
- Taylors Lied
- Der Traum vom Zuhause
- Der Wellenschall (1853 für Klavier)
- Entwürfe zu Bjørnstjerne Bjørnsons Maria Stuart (Bühnenmusik)
- Konmgsemnerne Henrik Ibsen für Chor und Orchester
- Säterjenten (1871)
- Fünf Original-Songs
- Ich sehe dich weinen (Ich sah dich weinen)
- Mutter O sing mich zur Ruhe (Mutter! O sing mich)
- Wie traurig mein Lied (Nu sagte min sang)
- Dieser eine liebe Fleck (Des felckchen Erde)
- Ich liebe ihn (Ich liebe ihn)
- gewidmet Bjarne Fjeldstedt Dahl
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Bibliographische Informationen |
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Virtuelle internationale Normdatei:1983148947802854950009 |
