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Eric van Hoof (Geleen, 1975) ist einer von zu Hause Limburger der „kein Dichter“ ist, sondern „der gelegentlich ein Gedicht schreibt“.[1] Er zog nach Leiden, um der englischen Sprache und Kultur zu folgen und dort zu studieren.
Werdegang
Van Hoof debütierte am Poesie Schlaganfall des Festina Lente-Podiums in Amsterdam im Jahr 2006, nachdem er mehrere Jahre lang Gedichte „zum Spaß“ geschrieben hatte. Dort war er vom heiligen Feuer der Poesie so gefesselt, dass er beschloss, eine ähnliche Veranstaltung in Leiden zu organisieren. Diese Veranstaltung wurde zum Näher bei DirGedichtstrich. Die erste Staffel (2006-2007) wurde erfolgreich abgeschlossen und eine Fortsetzung folgte.
Neben mehreren Auftragsgedichten geht es 2007 richtig gut, wenn einige seiner Veröffentlichungen erscheinen, unter anderem in nrc-next und einigen Anthologien. Auch als Bühnendichter setzt er sich durch. Auch dank der Veröffentlichungen wird seine Debütkollektion Ende 2007 erscheinen: 'De Droomkleur'. Dieses Debüt kommt bei verschiedenen Kritikern und Dichterkollegen gut an, schreibt die Seite Pomgedichten: "Ich werde jetzt versuchen, Sie zu überzeugen, warum diese Sammlung zu viel gelesen werden sollte."[2] De Leestafel schreibt sogar: "Ein Debüt zu lesen ist immer eine neue Herausforderung. Diese Sammlung ist einfach umwerfend in ihrer Einfachheit und Komplexität und verlangt sicherlich nach mehr."[3] Das Internetmagazin Meander war jedoch mit der Sammlung weniger zufrieden und fand sie anmaßend.
Preise
Ende 2007 erhielt er den Leidener Nobelpreis für Briefe. Auf Einladung zur Veröffentlichung seiner Sammlung 'De Droomkleur' hielt er eine flammende Rede über die Postmodernismus und die Rolle von Kritikern und Institutionen bei der Bewahrung alter Ideen. "Bis die Postmoderne starb, wie alle Strömungen irgendwann sterben, aber die Kritiker wissen es noch nicht."[4] Dieses Thema thematisiert er auch im Vorwort zu seiner Debütkollektion.
September 2008 wird er gewählt Friedensdichter für die Dauer von einem Jahr anlässlich der Internationalen Friedenswoche.
Aufführungen
Eric ist bekannt als Bühnendichter, oder Slam Poet, wegen der vielen Aufführungen, die er macht, und wegen der Dynamik einer Aufführung und dem oft rhythmischen Rezitationsstil. Er selbst bestreitet, ein Bühnendichter zu sein, und sagt: „Die Bühne ist ein weiteres Medium der Poesie, genau wie das Internet oder das Papier. Auf der Bühne kann man andere Dinge tun als auf dem Papier und umgekehrt, manche Gedichte verlangen eine Bühne, wegen des Rhythmus oder der Performance und dergleichen, während andere Gedichte auf dem Papier besser abschneiden.'
Literaturverzeichnis
Neben Veröffentlichungen in u.a. Auf rauen Brettern, Meander, Dighter und Krakatau, Gedichte erschienen in folgenden Sammlungen und Anthologien:
- 25. Januar 2007: SchließenSlamRap 2007, Anthologie verschiedener Dichter
- 27. Mai 2007: Haarlem Poetry Line 2007, Anthologie
- 20.09.2007: Die Traumfarbe, Verlag Gopher
- 31. Januar 2008: SchließenSlamRap 2008, Anthologie
- 24. Juli 2008: Dichter im Fürstengarten 2008, Anthologie, Verlag de Kleine Eule
- 31. Januar 2009: SchließenSlamRap 2009, Anthologie
- 28. Mai 2009: Reisen, Anthologie in der Reihe Regenbogentaschen, Herausgeber Maarten Muntinga
- 27.11.2009: Entlang beider Ufer der Maas, Anthologie, Kleinood & Grootzeer Verlag
- 4. Dezember 2009: Heimweh, Anthologie in der Reihe Regenbogentaschen, Herausgeber Maarten Muntinga
- 31. Januar 2010: SchließenSlamRap 2010, Anthologie
- 31. Januar 2011: SchließenSlamRap 2011, Anthologie
- 2. Juni 2011: Haarlem Poesie Linie 2011, Anthologie
- 12. Januar 2012: Facebook und andere Gedichte, Anthologie, Herausgeber Demer
- 23. April 2016: 1000 reinigt, Anthologie, Beteigeuze Verlag
Externer Link
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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