WikiDer > Erich Reischke

Erich Reischke
Erich Reischke
Steinskulptur (1959) von Erich Reischke (?) im Stadswandelpark in Eindhoven
persönliche Daten
Geboren14. Oktober1927
Verstorben20. Mai2015
GeburtslandPolen
StaatsangehörigkeitDeutsche
Beruf(e)Bildhauer und Maler
Leitdaten
Stil(e)Abstrakt
RKD-Profil
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Erich Reischke (Pommern, 14. Oktober1927 — Güstritz, 20. Mai2015) war ein DeutscheBildhauer und Maler.

Leben und Arbeiten

Reischke ist aufgewachsen in Weiter Pommern und wurde ausgebildet Steinmetz. Er studierte ab 1953 an der Kunstakademie in Dresden. Nach einem Aufenthalt in Italien 1954 kehrte er nicht in die DDR, wo ihm die Kunsterziehung zu bedrückend war. 1955 setzte er sein Studium beim Bildhauer fort Alexander Gonda zum Hochschule für Bildende Künste Berlin-Charlottenburg im West-Berlin.

1959 erhielt er eine Einladung zur Teilnahme am Bildhauersymposium in St. Margarethen im Burgenland, wo er seinen ersten großen Stein bearbeitete. Reischke gehörte damit zu den Steinbildhauer, die am ersten von teilgenommen haben Karl Prantli organisiert Symposion Europäischer Bildhauer. Die Statue wurde von einem niederländischen Sponsor des Symposiums gekauft und befindet sich seitdem in der Sammlung Eindhoven. 1961 nahm er an der Bildhauersymposion Kaisersteinbruch im Kirchheim und mit Herbert Baumann, Gerson Fehrenbach und Yasuo Mizui zum Bildhauersymposium 1961-1963 (das sogenannte Mauer-Symposion) in Berlin (Steinskulptur 1961-62). Während der die Sechziger er erhielt mehrere Aufträge für Steinskulpturen im öffentlichen Raum Berlins und nahm an Symposien in Deutschland teil (Kunstverein Springhornhof) und die Vereinigten Staaten (Internationales Bildhauersymposium in Vermont).

1973 wollte er mit dem "Kunstbetrieb" brechen und zog sich aus Berlin aufs Land zurück. Er ließ sich in der RingdorfGustritz (Kreis Luchow-Dannenberg) im Bundesland Niedersachsen. Er nahm die Malerei auf und konzentrierte sich jahrelang auf die Kleinplastik, wo er nach dem berühmten Stelenform, das Dodekaeder als neue Form entdeckt.

In dem neunziger Jahre er nahm erneut an Bildhauersymposien in Tschechien teil (Hořice - 1993, Milevsko - 1994 und Jindrichuv Hradec - 1997) und Argentinien (1997). Bis auf wenige Frühwerke sind die Werke von Reischke abstrakt.

Arbeiten (Auswahl)

  • Steinskulptur (1959), Stadtwanderpark in Eindhoven
  • Ohne Titel (1961), Bildhauersymposion Kaisersteinbruch
  • Steinskulptur (1961/62), Platz der Republik in Berlin
  • Ohne Titel (1963), St. Margarethen im Burgenland
  • Stele (1965), Prinzenstraße in Berlin
  • Spielhaus (1966), Märkischen Viertel in Berlin
  • Treppenrüstung (1966), Vorarlberger Damm in Berlin
  • Saule (1968), Giesebrechtstraße in Berlin
  • Stele (1970), Rosengarten Alt-Britz in Berlin
  • Zwei Skulpturen (1970), Wilhelm-Gericke-Straße in Berlin
  • Steingrube (1993), Skulpturenpark Symposium Hořice
  • Labrador (1994), Milevsko
  • Stele (2008), Wendland

Fotogallerie

Externe Links