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Erich Wasicky | ||||
| Geboren | 27. Mai1911 Wien, Österreich | |||
| Verstorben | der 28. Mai1947 Gefängnis Landsberg, Landsberg am Lech, US-Besatzungszone in Deutschland | |||
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| Teil | ||||
| Dienstjahre | 1940[1]- 1945 | |||
| Rang | SS-Sturmbannführer | |||
| Auftrag | Apotheker in dem Konzentrationslager Mauhausen | |||
| Schlachten/Kriege | Zweiter Weltkrieg | |||
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Erich Wasicky (Wien, 27. Mai1911 - Landsberg am Lech, der 28. Mai1947) war ein SS-Sturmbannführer (Haupt) und Apotheker im KZ Mauthausenhausen. Als Apotheker war er für eine Vielzahl von Vergasungen im Rahmen von Aktion T4.
Biografie
Wasicky war promovierter Apotheker. Er war Mitglied der Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei und der Schutzstaffel. Von Juni 1940 bis Januar 1944 arbeitete er als Lagerapotheker im KZ Mauthausen. Wasicky war für die Selektion und Vergasung von Hunderten von Opfern verantwortlich. Die genaue Zahl der Todesfälle ist unbekannt. In der Nähe Schloss Hartheim - wo Wasicky großen Einfluss hatte - 3.140 Menschen wurden vergast. Nach dem Gaswagen begann es zu benutzen, weitere zwölftausend starben.
Wasicky war regelmäßiger Fahrer dieser Gaswagen, die zwischen Mauthausen und dem fünf Kilometer entfernten Außenlager Gusen eingesetzt wurden. Pro Fahrt kamen etwa dreißig Menschen durch die Abgase ums Leben. Nachdem die Nazis anfingen, Zyklon B zum Töten zu verwenden Untermenschwurde er berufen, damit auch die Deutschen auf Schloss Hartheim und Mauthausen Zugang zu dieser effektiveren Vergasungsmethode hatten. Im Nachkriegsprozess behauptete ein Zeuge, Wasicky sei für die Lieferung und den Einsatz von Zyklon B verantwortlich.
Wasicky wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs inhaftiert. Er wurde in Dachau während der Mauthausen-Prozess für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde am 28. Mai 1947 im Gefängnis Landsberg.
Mitgliedsnummern
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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