WikiDer > Aktion T4
Aktion T4 war der Name nach dem Krieg für Nazi Deutschlandeugenisch Programm basierend auf "Söldnertötung" und obligatorisch Sterilisation. Das Programm wurde im Oktober 1939 im Auftrag von Adolf Hitler.[1] Die Agentur, die das Sonderprogramm musste unter der Leitung von . arbeiten Reichsleiter und Chef der ReichskanzleiPhilipp Bouhler und von Hitlers Leibarzt, Karl Brandt. Der Name T4 leitet sich von der Büroadresse Tiergartenstraße 4 in . ab Berlin.
Ziel
Ziel des Programms war die Erhaltung der genetischen Reinheit des germanischen Volkes durch die systematische Ermordung von Menschen, die entstellt, behindert oder an irgendeiner Form von Krankheit litten psychiatrisch Erkrankung. Argumente, die diesen Mord rechtfertigten, waren die "sinnlose Existenz" in den Augen der Nazis und das "sinnlose Leiden" dieser Patienten. Das Säuberungsprogramm wurde "Quecksilbertötung" genannt, weil die Nazi-Ärzte es als einen Akt der Barmherzigkeit sahen und es als die menschlichste Art darstellten, diese kranken Menschen aus ihrem Elend zu erlösen. Diese Aussage stammt von SS-Gruppenführer und Generalleutnant in dem Waffen-SSKarl Brandt. Er wurde im Arztprozess, einer der Nürnberger Prozesse, zum Tode verurteilt und später aufgehangen. Hinzu kamen wirtschaftliche Erwägungen: Wer in der Behindertenpflege arbeitete, konnte weder Soldat noch Kriegsdienst leisten.
Behinderte Kinder wurden von ihren Familien getrennt und in spezielle Krankenhäuser gebracht. Die damaligen Medien reagierten auf die Befürchtung, dass innerhalb weniger Jahre ein Großteil des deutschen Volkes aus psychisch Gestörten bestehen würde, was Anlass zu schnellstmöglichem Handeln war. Das Wort 'Euthanasie' wurde in der Nazi-Propaganda ungenutzt, so dass die wahren Absichten der Nazis (zunächst) unentdeckt blieben. Später wurde das Programm auf Erwachsene ausgeweitet, von denen die meisten zwingend sterilisiert wurden.
Umstände
Die Vernichtung geschah in Sterbehilfezentrum Grafeneck (ab 20. Januar 1940), Euthanasiezentrum Hartheim (ab 6. Mai 1940), Sterbehilfezentrum Hadamar (ab Januar 1941), Bernburg (ab 21. November 1940), Brandenburg an der Havel (ab 8. Februar 1940) und Sonnenstein (ab Juni 1940) durch Vergasung, Erstickung, Injektionen, Vergiftung, Hunger und Drogenüberdosierung. Die ersten Experimente mit Gaswagen wurden im März 1940 im Krankenhaus in Kochanowka at . hingerichtet ódź. Kurz darauf führten die Nazis weitere Experimente durch, bei denen sie Kohlenmonoxid aus dem Auspuff eines LKW in einen geschlossenen Raum. Viele dieser Vernichtungen wurden von Psychiatern überwacht Carl Hans Heinze Sennhenn und Werner Villinger. Sennhenn lieferte Hunderte von Gehirnen an Nazi-Forscher. Werner Villinger führte Experimente an Menschen durch, bevor er sie in den Tod schickte. Vor dem Holocaust wurde der erste Gaskammern in Hartheim gebaut, wo meist Erwachsene mit Kohlenmonoxid getötet wurden.
Vorübergehender Stopp
Am 18. August 1941 ließ Hitler das Programm auf Druck der katholische Kirche (Clemens August Kardinal von Galen[2]), die anderen Kirchen und die Familien der Opfer. Bis dahin waren bereits mehr als 70.000 Menschen getötet worden. Der deutsche öffentliche Widerstand verlangsamte sich, kam aber nicht zum Stillstand; das Programm wurde unter größter Geheimhaltung fortgeführt. Ausgebildete Truppen gingen weiter. Einige Teile des Programms wurden in militärische Konzentrationslager verlegt. Im Bayern wurde vom Innenminister verurteilt, dem fanatischen Nazi Walter Schultze, im 1942 die sogenannte Hungerdekret (Hunger-Erlass) problematisch. Zu diesem Zweck beraten u. a. durch den Direktor einer Institution in KaufenDarin legte er fest, dass einige der psychiatrischen Patienten Lebensmittel mit einem Nährwert von Null erhalten würden, darunter auch Gemüsesuppe. Durch die Umsetzung dieser Verordnung wurden Tausende von Patienten in bayerischen Einrichtungen hungrigÖdem und starb im Durchschnitt 3 Monate nach Beginn dieser "Diät".
Kämpfen
Viele der Programmbeteiligten nahmen auch aktiv am Holocaust teil. Einige von ihnen waren am Aufbau der Gaskammern in Vernichtungslagern beteiligt Bełec, Treblinka und Sobibor, im Zusammenhang mit Aktion Reinhard. Nächster Auschwitz-Birkenau, Majdanek und chemno dies waren die Hauptorte der Ermordung von Millionen von Menschen.
Ergebnis
Ende 1941 hat jeder dritte Einwohner a Nervenheilanstalt in Deutschland bereits tot, entweder durch Mord oder Hunger, was zu 93.000 freien Betten führte. Schätzungsweise 200.000 Menschen starben im Rahmen des Programms. Unter den Opfern war auch eine Großnichte Hitlers, Aloisia Veit. Dieses Programm endete nicht 1941. Ärzte und Krankenschwestern führten es in Krankenhäusern in Deutschland, Österreich und Polen weiter durch. Die Tötung wurde so durchgeführt, dass das Misstrauen der deutschen Bevölkerung minimiert wurde. Solche Vorkehrungen wurden nicht getroffen, wenn Menschen aus der belegt Gebiete wurden getötet. Grausame und gewalttätige Handlungen wurden gemeldet und aufgezeichnet.
Nach dem Krieg
Ärzte und Pflegepersonal, die an dem Euthanasieprogramm beteiligt waren, wurden nicht immer vor Gericht gestellt. Lange nach der Gründung der neuen Bundesländer 1949 entgingen hohe Beamte der Verfolgung und arbeiteten weiter im deutschen Gesundheitswesen.
Am 8. Juli 2013 legte der Bundeskulturminister den Grundstein für ein Denkmal für die Opfer dieses Projektes in der Tiergartenstraße, wo sich das Servicebüro befand.
Literatur
- (und) "Euthanasie-Programme der Nazis" in Dieter Kuntz, Hrsg. Tödliche Medizin: Die Meisterrasse erschaffen durch Michael Burleigh. United States Holocaust Memorial Museum/University of North Carolina Press, 2004. ISBN 0-8078-2916-1
- (das) Dokumente zur Sterbehilfe., Ernst Klee, ISBN 3-596-24327-0
- (das) Sterbehilfe im NS-Staat. Die Vernichtung lebensunwerten Lebens, Ernst Klee, Frankfurt am Main 1983, ISBN 3-596-24326-2
- (und) Die Ursprünge des Nazi-Genozids. Von der Sterbehilfe bis zur Endlösung Final, Henry Friedländer, University of North Carolina Press, Chapel Hill & London, 1995, ISBN 0-8078-2208-6
- (und) Ein Zeichen für Kain, Friedrich Wertheim, MacMillan Company, New York, 1967, ISBN 0-8488-1657-9
- (das) Wasche deine Tattoos. War sie wurden, Ernst Klee, ISBN 3-596-24364-5
Externe Links
- (und) Iatrokratie im weltweiten Maßstab - PF/SPK(H), Patientenfront/Sozialistisches Patientenkollektiv
- (und) EuthaNAZIA, heute? - PF/SPK(H), Patientenfront/Sozialistisches Patientenkollektiv
- (das) Inventar der Quellen zur Geschichte der 'Euthanasie'-Verbrechen 1939-1945
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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