WikiDer > Erkki Itkonen
Erkki Esaias Itkonen (26. April1913, inari – der 28. Mai1992, Helsinki) war ein akademisch und finugrist.
Leben
Itkonen wurde 1913 in Inari, in geboren Finnisch-Lappland. Er war der Jüngste einer Familie mit dreizehn Kindern. Auch seine älteren Brüder Tuomo, Lauri und Toivo studierten die samische Sprache und Kultur. Sein Vater war Dean Lauri Arvid Iktonen und seine Mutter war Amanda Sofia Karjalainen. Ein Jahr nach Itkonens Geburt zog die Familie nach Vihtic. Itkonen starb 1992, anderthalb Wochen nachdem er das letzte Mal zur Arbeit gegangen war und sich von seinem Kollegen verabschiedet hatte. Itkonen war Vater von vier Kindern.
Lernzeit
Itkonen begann sein Studium 1930 an der Universität Helsinki. Er hat dort unter anderem studiert finnische Sprache und Finno-UgrischLinguistik. Er bekam seine 1933 Bachelor-Abschluss. 1939 promovierte er zum Dr. Er hat seine geschrieben These über die qualitativen Eigenschaften des Gesangs in Ostsamisch.
Arbeit
Nach seinem Bachelor-Abschluss arbeitete Iktonen als Assistent von Professor Eemil Nestor Setalä. Nach seiner Promotion ging er als Dozent an die Universität Helsinki. Von 1950 bis 1956 war er Stiftungsprofessor für finno-ugrische Linguistik und von 1956 bis 1983 war er ordentlicher Professor. Von 1956 bis 1963 war er Mitglied der Suomen Akatemia, einer Regierungsbehörde, die die wissenschaftliche Forschung in Finnland finanziert. Itkonen hat zu den Bänden II bis IV des finnischen etymologischen Wörterbuchs beigetragen. Er war auch Chefredakteur des etymologischen Wörterbuchs Suomen Sanojen Alkuperä (Der Ursprung der finnischen Wörter)
Forschung
Itkonen hat hauptsächlich finno-ugrische Sprachen erforscht. Er hat viele innovative Studien veröffentlicht, insbesondere zu Samische Sprache und Literatur. 1946 veröffentlichte er eine Fortsetzung seiner Dissertation, in der er den Aufbau und die Entstehung des komplexen Systems der ostsamischen Lautlängen diskutiert. Dann erweiterte er seine Perspektive aus der Perspektive Phonologie zu Morphologie und Syntax.
Bibliographie (Auswahl)
- Der Ostlappische Vokalismus vom qualitativen Standpunkt aus mit besonderer Berücksichtigung des Inari- und Skoltlappischen (1939)
- Struktur und Entwicklung der ostlappischen Quantitätssysteme (1946)
- Suomen keels etymologinen sanakirja II-VI (mit Yrjö Henrik Toivonen und Aulis Joki)(1955-1878)
- Lappische Crestomathy (1960)
- Suomalais-ugrilaisen keelen- ja Historikertutkimuksen alalta (1961)
- Kieli ja sen tutkimus (1968)
- Inarilappisches Wörterbuch I-IV (1986-1991)
Literatur
- [1]Bartens, Raija 1988: Tieteen moninkertaisen työmiehen merkkipäivänä. Virittäjä 1988/1, 1-7
- Kommentare Fenno-Ugricae in honorem Erkki Itkonen sexagenarii sterben XXVI mensis aprilis anno MCMLXXIII. Helsinki 1973 (MSFOu 150)