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Essene
Essener
Untergemeinde in BelgienFlagge von Belgien
Essene (Belgien)
Essener
Ort
RegionFlagge Flämische RegionFlandern
ProvinzFlagge Flämisch-BrabantFlämisch-Brabant
Gemeindeaffligem
Koordinaten50° 54′ N, 4° 8′ O
Allgemeines
Oberfläche7,14 km²
Detailkarte
Essene (Flämisch-Brabant)
Essener
Standort in Flämisch-Brabant
Portal  Portalsymbol  Belgien

Essener (lokale Aussprache: Eskern) ist ein Untergemeinde der fusionierten Gemeinde affligem, einschließlich der Dörfer de Teralfen und Hekelgem gehören. Essene befindet sich in der ProvinzFlämisch-Brabant. Bedeckt eine Fläche von 714 ha, ist Teil der Bezirk Halle-Vilvoorde und der Kanton Asse.

Toponymie

Der Name "Essene" (historische Schreibweise: Esschene) ist von keltisch Herkunft und vermutlich bedeutet am Wasser und hätte keinen Bezug zur Baumart"es".

Einige der romanischen Ortsnamen in der Gemeinde (Doment, Avenelle, Montil) haben a exogen Ursprung. Das liegt wohl an den Waldlichtern aus dem Moselregion und/oder die Ardennen zur Zeit der Grafen von Verdun (10.-11. Jahrhundert).

Geschichte

Essene gehörte während der Karolinger Zeitraum zum Brabantgau. Ab etwa 1085/1086 ist es Teil der Bezirk Brabant unter dem Grafen von Löwen, Vorfahren der Herzöge von Brabant. Innerhalb dieser Grafschaft gehörte es der Herrschaft Asse (aus dem 17. Jahrhundert u Markgrafschaft). In der Verwaltungsgeographie der Herzogtum Brabant Essene gehörte zu den Meierij von Asse in dem Brüsseler Viertel.

Ab 1086 stand die Pfarrei Essener unter dem Patronat der Abtei von Affligem, die bis zum Ende des altes Regime hatte ausgedehnte Pachtfelder innerhalb des Dorfes. Im 12. Jahrhundert wurde das angrenzende Dorf Hekelgem eine weitere Tochterkirche der Essener.

An der Grenze von Essene mit Sint-Katherina-Lombeek verschoben Mönche von Affligem im 12. Jahrhundert der Verlauf der Bellebeek (ebenfalls alfen genannt) um einen zu machen Wassermühle mit Schleifteich etwas anziehen. Der Ortsteil Essene-Winkel oder Essene-Hoek liegt auf dem Gebiet von Sint-Katherina-Lombeek, vermutlich der Teil Essener, der im 12. Im Weiler Overnellen an der Grenze zu Ternat Es gab auch eine Wassermühle. Auf dem Montil-Feld nahe der Grenze zu Asse endlich hat er schon lange einen Windmühle stand.

Nach dem Französische Invasion wurde Essener (damals noch als Esschene buchstabiert) als Gemeinde im Kanton Asse von dem Dyle-Abteilung.[1] Dieses Departement wurde nach der Vertreibung der Franzosen in die Provinz umgewandelt Südbrabant, die spätere belgische Provinz Brabant.

Demografie

Entwicklung der Bevölkerung

19. Jahrhundert

Jahr180618161830184618561866187618801890
Population102911141293149615321586170416741764
Hinweis: Volkszählungsergebnisse am 31.12.

20. Jahrhundert bis zur Neuordnung der Gemeinden

Jahr19001910192019301947196119701976
Population18551969190718252023213921482735
Hinweis: Volkszählungsergebnisse vom 31.12.1970 bis 31.12.1976

Sehenswürdigkeiten

  • Hatte bis 1999 den längsten Straßennamen in Flandern: 'Parallelweg van 't Klein Kapelleveld' (die fragliche Straße ist nur ein wenig länger als das Straßenschild). Die Straße heißt jetzt nur noch Parallelweg
  • Besuchskirche Unserer Lieben Frau: (Westgebäude 17. Jahrhundert; Kirchenschiff 19. Jahrhundert) mit außergewöhnlichen Antiquitäten Van Peteghem-Kirchenorgel und die Statue des Heiligen Antonius
  • Prächtiges Pfarrhaus aus dem 18. Jahrhundert
  • Die alte Brauerei und Gehöft Ankerhof
  • Das Belle Mühle, Wassermühle angetrieben durch die Bellebeek
  • Das Haus "Het Sluis" (ehemals Priorat der Abtei Affligem) mit dem noch sichtbaren Mühlenpolder (Mühlteich der Bellemolen). Um 1900 lebte in Sluis ein Liberaler, der in dieser desolaten Umgebung mit mysteriösen "Kludde met de Ketting"-Erscheinungen in Verbindung gebracht wurde.
  • Das Papier-, eine Bronzestatue des Künstlers Patrick Van Craenenbroeck von Teralfen, wurde am Sonntag, 2. Dezember 2007, auf dem Essener Kirchplatz enthüllt. Die Statue wurde vom Essener Handelskomitee gespendet

Galerie

Kultur

Spitzname

Der historische Spottname der Essener war Papiere.

Veranstaltungen

  • Feier des Heiligen Antonius: ein Bild von Abt des Heiligen Antonius steht an der Kirche
  • Essener Jahrmarkt: Das war ein jährliches Volksfest auf dem Ankerhof am ersten Juliwochenende, organisiert vom Essener Partei- und Handelskomitee. 2005 zum letzten Mal organisiert.
  • Flämische Messe: jährliches Volksfest in und um die Schirmherrschaft organisiert von der KAJAbteilung Essene am zweiten Wochenende im August. Diese Veranstaltung umfasst Volksunterhaltung, Musikdarbietungen, einen bescheidenen Flohmarkt und eine Grill.
  • OpensKAJ: Am Tag vor der flämischen Messe gibt es eine Open-Air-Party.
  • Weihnachtsbaumbrennen: KAJ-Essene veranstaltet jedes Jahr am zweiten oder dritten Januar-Wochenende einen Weihnachtsbaum Weihnachtsbaum brennen.

Gemeinschaftsleben

Essener hat ein großes Vereinsleben für alle Bevölkerungsschichten. Die Verbände haben oft eine katholisch Ursprung. Folgende Landesverbände haben eine Niederlassung in Essene:

Politik

Ehemalige Bürgermeister

  • Jozef Bastaerts (erster Bürgermeister von Essen nach der Unabhängigkeit von Belgien)
  • 1836-1848: Jan Baptist Wambacq (°12/02/1780)
  • 1857-1889: Jan Baptist Deodaat Wambacq (°23/05/1815)
  • 1889-1890: Adolphe Wambacq (Sohn von JB Deodaat, stirbt 1890)
  • 1890-1890: De Bolle (Vorstandsmitglied Pro Deo et Patria tritt zurück)
  • 1890-1895: Louis Van de Putte
  • 1895-1900: Jean Rollier
  • 1900-1908: Louis Van de Putte
  • 1908-1933: Jules (Sohn von J.B. Deodat)
  • 1933-1938: Philippe De Smedt
  • 1938-1939: Paul Wambacq
  • 1939-1970: Robert Wambacq
  • 1970-1977: Louis Verdoodt

Sport

Literatur

  • Verbesselt, J., 'Essen', Das Pfarrsystem in Brabant bis zum Ende des 13. Jahrhunderts, Bd. V (Pitem 1966), p. 139-160.
  • Mertens, R., Geschichte der Essener (Essen 1971).